Dieser Expertentrick, um Risse in Terrakottatöpfen zu verhindern, ist ganz einfach: Machen Sie Ihre Töpfe jetzt winterfest.

Terrakotta ist eine klassische Wahl für Gartentöpfe. Es wird seit Jahrtausenden in der Töpferei verwendet, und heute gibt es Designs für jeden Stil und jedes Budget.

Die warme, erdige Farbpalette der Töpfe ist auf die Art des verwendeten Tons zurückzuführen. Terrakotta sieht zwar neu schon toll aus, wird aber mit zunehmendem Alter noch schöner. Mit der Zeit entwickeln die Töpfe eine sanfte Patina, die dem Garten Charakter verleiht und perfekt zu Laub und Blumen passt.

Das Wort Terrakotta bedeutet auf Italienisch wörtlich „gebackene Erde”. Ursprünglich wurden die Töpfe in der Sonne oder über offenem Feuer gebrannt, und auch heute noch ist der Herstellungsprozess sehr einfach. Dadurch ist er energiearm und nachhaltig.

Die Verwendung von Terrakotta-Pflanztöpfen hat zwar viele Vorteile, aber das Material ist auch dafür bekannt, dass es bei Frost Risse bekommt. Dies führt schließlich dazu, dass sie zerbrechen.

Warum bekommen Terrakotta-Töpfe im Winter Risse?

Terrakotta ist von Natur aus ein poröses Material, was bedeutet, dass die Töpfe Wasser aus der Erde im Inneren aufnehmen. Während diese Eigenschaft für bestimmte Pflanzen in den Sommermonaten von Vorteil sein kann, ist sie im Winter weniger wünschenswert.

Wenn der Topf mit feuchter Erde gefüllt ist und die Temperaturen sinken, kann die Erde zusammen mit dem im Terrakotta gespeicherten Wasser gefrieren. Dadurch dehnt sich die Feuchtigkeit aus, was zu Rissen im Topf führen kann.

Pflegen Sie Ihre Pflanzen und Töpfe im Winter richtig, indem Sie sich sowohl um Ihre Pflanzen als auch um Ihre Töpfe kümmern.

Wie verhindert man, dass Terrakottatöpfe im Winter Risse bekommen?

Traditionell lautete der Ratschlag, Terrakottatöpfe entweder an einen sonnigen Platz im Haus zu stellen – was jedoch unpraktisch sein kann, da sie mit Pflanzen sehr schwer sind – oder sie mit Luftpolsterfolie zu isolieren, was unattraktiv aussieht.

Die Gartenexpertin und Autorin Leigh Clapp hat jedoch einen cleveren Trick parat: „Wenn Sie Ihre Kübel bepflanzen, stellen Sie einfach einen Plastiktopf in den Terrakottatopf“, sagt sie.

„Dadurch wird verhindert, dass er im Winter Risse bekommt, da er die gesamte Feuchtigkeit speichert, anstatt sie in den Ton aufzunehmen.“

Sie brauchen nur einen Plastiktopf zu verwenden, der gut in den Terrakottatopf passt und nur einen kleinen Spalt am Rand hat.

Sie können einen alten Plastiktopf wiederverwenden, der mit einer anderen Pflanze geliefert wurde. Wenn Sie noch keinen Vorrat davon haben, können Sie einen günstig – oder sogar kostenlos – in einem Gartencenter oder einer Gärtnerei bekommen.

Um die Drainage weiter zu verbessern, geben Sie etwas Schiefer oder zerbrochene Terrakotta in den Boden des Haupttopfes.

Leighs Tipp minimiert nicht nur das Risiko, dass Ihre Töpfe Risse bekommen, sondern hat noch einen weiteren Vorteil: „Dadurch lässt sich der leichtere Topf auch leichter bewegen oder austauschen“, sagt sie.

Das bedeutet, dass Sie denselben Terrakottatopf verwenden können, um mehrjährige Pflanzen oder Zwiebeln zu verschiedenen Jahreszeiten zu präsentieren. Tauschen Sie einfach jedes Mal den Plastikblumentopf aus.

Und wenn Sie sich immer noch Sorgen um den Schutz eines edlen Terrakottatopfs machen, ist es viel einfacher, Ihre Pflanze herauszunehmen. Sie können den leeren Topf über den Winter an einen trockenen, frostfreien Ort stellen.

Gibt es noch etwas, was ich tun kann, um Risse in meinen Töpfen zu vermeiden?

Der effektivste Weg, um Risse in Ihren Terrakottatöpfen zu vermeiden, ist, sie im Winter ins Haus zu holen. Dies kann notwendig sein, wenn Sie empfindlichere Kübelpflanzen überwintern möchten. Es gibt jedoch noch einige andere Maßnahmen, mit denen Sie das Risiko minimieren können:

1. Töpfe anheben

Wenn Sie Terrakottatöpfe nach dem Bewässern vollständig abtropfen lassen, verringert sich die Wassermenge im Topf. Dadurch wird die Ausdehnung bei Frost minimiert.

„Verwenden Sie spezielle Topffüße – erhältlich in Gartencentern – oder Ziegelsteine, um die Behälter für eine gute Entwässerung vom Boden abzuheben“, sagt Matt James, Gartendesigner, Gartenbaukundler und Autor von „How To Plant A Garden“.

„Auf diese Weise stehen die Töpfe nicht im stehenden Wasser und reißen bei starkem Frost nicht.“

2. Töpfe isolieren

„Wenn Sie Terrakottatöpfe über den Winter draußen stehen lassen, können Sie sie mit Luftpolsterfolie abdecken, um sie vor Frost zu schützen“, sagt Emma Hardy, Autorin von „The Winter Garden“.

Da Luftpolsterfolie jedoch nicht die attraktivste Option zum Abdecken Ihrer Töpfe ist, hat Emma eine Lösung, um sie zu verbergen: „Wickeln Sie den Topf in ein Stück Sackleinen oder Jute ein und binden Sie ihn mit einem Stück Schnur oder Bast fest.“

3. Kaufen Sie „frostsichere“ Töpfe

Kaufen Sie nach Möglichkeit Töpfe mit Frostschutzgarantie. Diese bieten einen besseren Schutz, manchmal aufgrund der verwendeten Tonmischung, hauptsächlich jedoch aufgrund der höheren Brenntemperatur. Dadurch wird das Material weniger porös.

In den kältesten Wintern können jedoch selbst frostsichere Töpfe manchmal anfällig sein, daher ist es dennoch sinnvoll, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

4. Vintage-Töpfe kaufen

Anstatt brandneue Töpfe zu kaufen, halten Sie Ausschau nach gebrauchten Töpfen, die in lokalen Gärten verwendet wurden.

„Der Vorteil beim Kauf eines älteren Stücks für den Garten ist, dass man weiß, dass es beim ersten Frost nicht zerbricht“, sagt Rupert Cleaver von The Vintage Garden Company.

„Wenn es bereits mehrere oder sogar Jahrzehnte Winter überstanden hat, wird es wahrscheinlich noch lange halten.“

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