
Viele würden argumentieren, dass Zuckerrohr einen hochwertigen Zucker produziert, aber es wird nur in tropischen Regionen angebaut. Wenn Sie das Glück haben, in einer Region zu leben, in der es das ganze Jahr über warm ist, kann es Spaß machen, dieses schmackhafte Mitglied der Grasfamilie anzubauen und eine erstaunliche Quelle der Süße zu produzieren.
Neben der Standortwahl und der allgemeinen Pflege müssen Sie auch wissen, wie man Zuckerrohr düngt. Der Nährstoffbedarf von Zuckerrohr variiert je nach Boden etwas, daher ist es am besten, vor Beginn der Düngung eine Bodenuntersuchung durchzuführen.
Zuckerrohrdünger und Makronährstoffe
Studien haben gezeigt, dass Zuckerrohr hauptsächlich Stickstoff, Phosphor, Magnesium, Schwefel und Silizium benötigt. Die genauen Mengen dieser Nährstoffe hängen von Ihrem Boden ab, aber zumindest ist dies ein Ausgangspunkt. Der pH-Wert des Bodens beeinflusst die Fähigkeit der Pflanze, Nährstoffe aufzunehmen, und muss für optimale Ergebnisse zwischen 6,0 und 6,5 liegen. Andere Faktoren beeinflussen die genaue Menge der aufgenommenen Nährstoffe, beispielsweise schwerer Boden, der die Aufnahme von Stickstoff minimieren kann. Wenn alle Faktoren berücksichtigt und angepasst werden, hilft eine allgemeine Richtlinie zur Düngung von Zuckerrohrpflanzen bei der Entwicklung eines jährlichen Düngungsprogramms.
Während zwei wichtige Makronährstoffe für den Zuckerrohranbau unverzichtbar sind, stellt Kalium kein Problem dar. Als Graspflanze benötigt Zuckerrohr bei der Düngung in erster Linie Stickstoff. Genau wie Ihr Rasen verbraucht auch Zuckerrohr viel Stickstoff. Stickstoff sollte in einer Menge von 60 bis 100 Pfund pro Morgen (27 bis 45 kg/0,40 ha) ausgebracht werden. Die geringere Menge ist für leichtere Böden vorgesehen, während die höhere Menge für schwere Böden gilt. Phosphor ist der andere Makronährstoff, den Zuckerrohrdünger enthalten sollte. Die empfohlene Menge beträgt 50 Pfund pro Morgen (23/0,40 ha). Eine Bodenuntersuchung zur Ermittlung der tatsächlichen Menge ist unerlässlich, da ein Überschuss an Phosphor zu Rostbildung führen kann.
Versorgung von Zuckerrohrpflanzen mit Mikronährstoffen
Mikronährstoffe sind häufig im Boden vorhanden, werden jedoch durch den Anbau aufgebraucht und müssen ersetzt werden. Schwefel ist kein Nährstoffzusatz, sondern wird verwendet, um den pH-Wert des Bodens bei Bedarf zu senken und so die Nährstoffaufnahme zu verbessern. Daher sollte es nur nach einer pH-Prüfung zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Ebenso ist Silizium nicht unbedingt notwendig, kann aber von Vorteil sein. Bei niedrigen Bodenwerten liegen die aktuellen Empfehlungen bei 3 Tonnen pro Morgen/0,40 ha. Magnesium kann aus Dolomit gewonnen werden, um einen pH-Wert des Bodens von mindestens 5,5 aufrechtzuerhalten. All dies erfordert Bodenuntersuchungen, um optimale Nährstoffwerte zu ermitteln, die sich jährlich ändern können.
Wie man Zuckerrohr düngt
Die Düngung von Zuckerrohr kann den Unterschied zwischen einer sinnvollen Maßnahme und einer Zeitverschwendung ausmachen. Eine Düngung zum falschen Zeitpunkt kann zu Verbrennungen führen. Eine erste leichte Düngung erfolgt, wenn die Halme gerade aus dem Boden sprießen. Darauf folgt eine zunehmend stickstoffreiche Düngung 30 bis 60 Tage nach der Pflanzung. Düngen Sie die Pflanzen danach jeden Monat. Es ist wichtig, die Pflanzen nach dem Düngen gut zu wässern, damit die Nährstoffe in den Boden eindringen und zu den Wurzeln gelangen können. Organischer Dünger ist eine gute Möglichkeit, den Pflanzen den benötigten Stickstoffschub zu geben. Dieser muss weniger häufig ausgebracht werden, da er Zeit braucht, um sich zu zersetzen. Verwenden Sie ihn als Seitendüngung entlang der Wurzelränder der Pflanzen.




