
Das Düngen von Gemüse ist ein Muss, wenn Sie höchste Erträge und Produkte von bester Qualität erzielen möchten. Es gibt eine Reihe von Düngemitteln, und eine Bodenuntersuchung kann dabei helfen, festzustellen, welche spezifischen Düngemitteltypen benötigt werden. Die gängigsten Empfehlungen für Gemüsegartendünger sind Stickstoff und Phosphor, aber dies sind nicht die einzigen Nährstoffe, die ein gesunder Garten benötigt. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Auswahl von Düngemitteln für Gemüsegärten
Pflanzen bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Diese Nährstoffe werden aus der Luft und dem Wasser aufgenommen, aber ein fruchtbarer Garten benötigt vierzehn zusätzliche Makro- und Mikronährstoffe für ein gesundes Wachstum. Eine Bodenuntersuchung hilft dabei, festzustellen, welche zusätzlichen Nährstoffe den Pflanzen in Form von Gemüsegarten-Düngemitteln zugeführt werden müssen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Düngemitteln für Gemüsegärten: anorganische (synthetische) und organische Düngemittel für Gemüsegärten.
Chemische Düngemittel für Gemüse
Anorganische Düngemittel für den Gemüsegarten werden aus Materialien hergestellt, die nie gelebt haben. Einige dieser Düngemittel enthalten Nährstoffe, die sofort von den Pflanzen aufgenommen werden können, während andere so hergestellt sind, dass die Nährstoffe nach und nach freigesetzt werden. Wenn dies die richtige Düngemitteloption für Sie ist, wählen Sie einen anorganischen Dünger für Gemüsegärten, der langsam oder kontrolliert freigesetzt wird.
Bei der Auswahl eines anorganischen Düngers werden Sie feststellen, dass auf der Verpackung Zahlen angegeben sind. Diese werden gemeinhin als NPK-Verhältnis bezeichnet. Die erste Zahl gibt den Stickstoffanteil in Prozent an, die zweite den Phosphoranteil und die letzte Zahl den Kaliumanteil im Dünger. Die meisten Gemüsesorten benötigen einen ausgewogenen Dünger, beispielsweise 10-10-10, einige benötigen jedoch zusätzlich Kalium, während Blattgemüse oft nur Stickstoff benötigt.
Organische Düngemittel für Gemüse
Es gibt viele Arten von organischen Düngemitteln. Die Düngung von Gemüse mit organischem Dünger schadet der Umwelt nicht, da die darin enthaltenen Inhaltsstoffe auf natürliche Weise aus Pflanzen und Tieren gewonnen werden.
Die Düngung von Gemüse mit Mist ist eine gängige Methode der organischen Düngung. Der Mist wird vor der Pflanzung in den Boden eingearbeitet. Der Nachteil der Verwendung von Mist als Dünger ist, dass der Garten während der Vegetationsperiode zusätzlich gedüngt werden muss. Eine ähnliche Möglichkeit besteht darin, vor dem Pflanzen reichlich Kompost in den Boden einzuarbeiten.
Zusatzdünger für Gemüse
Da Gemüse Stickstoff und andere leicht verfügbare Nährstoffe benötigt, wird häufig zusätzlicher organischer Dünger für eine schnelle Düngung ausgebracht. Dieser wird oft in Verbindung mit anderen Düngemitteln verwendet. Beispielsweise ergänzen viele Gärtner einen kompost- oder güllehaltigen Boden durch die Ausbringung von Fischemulsion oder Gülle-Tee.
Fischemulsion ist reich an Stickstoff, enthält jedoch wenig Phosphor. Sie wird alle zwei bis drei Wochen oder nach Bedarf um die Pflanzen herum ausgebracht. Misttee ist einfach herzustellen. Geben Sie ein paar Schaufeln Mist in einen porösen Beutel und lassen Sie diesen in einer Wanne mit Wasser ziehen, bis er wie schwacher Tee aussieht. Verwenden Sie den Misttee beim Gießen, um zusätzliche organische Nährstoffe hinzuzufügen.
Eine weitere Möglichkeit zur Düngung Ihres Gemüsegartens ist das Seitendüngen Ihrer Pflanzen. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass Sie einen stickstoffreichen organischen Dünger entlang jeder Pflanzenreihe ausbringen. Wenn die Pflanzen gegossen werden, nehmen die Wurzeln die Nährstoffe aus dem Dünger auf.




