Dünne Wände bei Paprika beheben: Wie man dickwandige Paprika anbaut

Haben Sie dieses Jahr nur mäßigen Erfolg beim Anbau von Paprika? Vielleicht liegt eines Ihrer Probleme in den dünnen Paprikawänden. Um pralle Paprika mit dicken Wänden anzubauen, braucht es mehr als nur Glück. Warum haben Sie Paprika mit dünnen Wänden? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie dickwandige Paprika anbauen können. Gründe für dünne Wände bei Paprika Es gibt eine Reihe von Gründen für dünne Wände bei Paprika. Unsachgemäße Ernte Der grundlegendste Grund für dünne Paprikawände ist, dass unreife Früchte gepflückt werden. Manchmal ist es schwer zu erkennen, wann eine Frucht reif ist, oder manchmal gehört Geduld nicht zu unseren Tugenden. Viele Paprika scheinen voll ausgereift zu sein, also pflücken wir sie, nur um festzustellen, dass sie eine dünne Wand haben. Die Glätte der Paprika hängt mit ihrer Dicke zusammen – wellige, knorrige Paprika haben eher eine dünne Wand. Gärtner in heißen Regionen müssen besonders geduldig sein mit großen Paprika und süßen Bratpaprika. Beide Sorten neigen dazu, bis zum Spätsommer zu warten, wenn die Nächte länger und kühler sind, bevor sie Früchte tragen und prall werden. Diese Leute sollten vielleicht Banana-Paprika oder süße Nicht-Glockenpaprika pflanzen, die rechtzeitig reif sind, um die Rekordernte an Tomaten und Basilikum zu verarbeiten. Paprika brauchen Zeit an der Pflanze, um Nährstoffe und Wasser aufzunehmen und ihr Fruchtfleisch zu füllen, also bringen Sie Geduld mit.

Ein weiterer Grund für dünne Paprikawände ist Wasser. Die Festigkeit des Paprikafleisches hängt direkt mit Wassermangel zusammen. Paprika mag feuchte, nicht nasse, gut durchlässige Böden. Arbeiten Sie vor dem Pflanzen etwas organisches Material in den Boden ein, um die Wasserrückhaltung zu verbessern. Halten Sie den Boden während Hitzeperioden mit Mulch feucht. Uneinheitliche Bewässerung führt nicht nur zu dünnen Wänden bei Paprika, sondern macht die Früchte auch bitter im Geschmack.

Dünger

Paprika sind Starkzehrer. Unreife Paprika haben zunächst keine dicken Wände, diese bilden sich erst, wenn die Früchte Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Eine zuverlässige Bodenuntersuchung kann sinnvoll sein. Paprika wachsen am besten in Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,2 und 7,0, vertragen aber auch etwas alkalischere Böden. Sowohl ein Über- als auch ein Unterangebot an Nährstoffen kann Probleme verursachen. Beispielsweise kann Kalium im Boden die Stickstoffaufnahme hemmen. Andererseits kann ein Mangel oder Überschuss an Zink die Fähigkeit der Pflanze beeinträchtigen, Eisen und Magnesium zu verwerten. Kalzium und Kalium sind die wichtigsten Nährstoffe für den Aufbau dicker Wände bei Paprika. Die Düngung kann schwierig sein. Zu viel Dünger führt dazu, dass sich das Laub auf Kosten der Paprikaproduktion entwickelt. Arbeiten Sie kurz vor dem Umpflanzen einen 5-10-10-Dünger in den Boden ein. Das ist in der Regel ausreichend, aber Sie können die Pflanzen auch mit einer Prise 5-10-10 düngen, wenn sie zu blühen beginnen.

Schließlich können dünnwandige Paprikaschoten das Ergebnis bestimmter Sorten sein. Einige Sorten neigen zu dickeren Wänden als ihre Gegenstücke. Versuchen Sie, eine der folgenden Sorten anzupflanzen, um große, dickwandige, süße Früchte zu erhalten:

  • Keystone Resistant Giant
  • Yolo Wonder
  • Jupiter Sweet Pepper

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