Fusarium-Kronenfäule: Bekämpfung der Fusarium-Kronenfäule

Die Fusarium-Kronenfäule ist ein ernstes Problem, das eine Vielzahl von Pflanzenarten befallen kann, sowohl einjährige als auch mehrjährige. Sie lässt die Wurzeln und die Krone einer Pflanze verfaulen und kann zu Welken und Verfärbungen an Stängeln und Blättern führen. Es gibt keine chemische Behandlung gegen Fusarium-Kronenfäule, und sie kann zu Wachstumsstörungen und schließlich sogar zum Absterben der Pflanze führen. Es gibt jedoch Maßnahmen, die Sie zur Bekämpfung der Fusarium-Kronenfäule ergreifen können, darunter Vorbeugung, Isolierung und Hygiene. Lesen Sie weiter, um mehr über die Fusarium-Kronenfäule und ihre Behandlung zu erfahren.

Bekämpfung der Fusarium-Kronenfäule

Viele der Symptome der Fusarium-Kronenfäule treten leider unterirdisch auf. Es gibt jedoch auch Anzeichen, die den oberirdischen Teil der Pflanze betreffen. Die Blätter können welk werden und ein vergilbtes, verbranntes Aussehen annehmen. An der Unterseite des Stiels können auch braune, abgestorbene Läsionen oder Streifen auftreten. Wenn Fusarium oberirdisch sichtbar wird, hat es sich in der Regel unterirdisch bereits weit ausgebreitet. Es kann auch an geschrumpften oder verfaulten Zwiebeln festgestellt werden. Pflanzen Sie diese Zwiebeln niemals ein – sie könnten den Fusarium-Pilz beherbergen und durch das Einpflanzen könnte er in ansonsten gesunden Boden gelangen.

Behandlung von Fusarium-Fäule bei Pflanzen

Sobald Fusarium im Boden ist, kann es dort jahrelang überleben. Die beste Vorbeugungsmaßnahme besteht darin, den Boden gut zu drainieren und Sorten anzupflanzen, die gegen die Krankheit resistent sind. Ist Fusarium bereits aufgetreten, besteht die beste Behandlungsmethode darin, die befallenen Pflanzen zu entfernen und zu vernichten. Sie können den Boden sterilisieren, indem Sie ihn befeuchten und mit einer durchsichtigen Plastikfolie abdecken. Lassen Sie die Folie im Sommer vier bis sechs Wochen lang liegen – die intensive Sonneneinstrahlung sollte den im Boden lebenden Pilz abtöten. Sie können einen befallenen Bereich auch vier Jahre lang unbewirtschaftet lassen – ohne Pflanzen, auf denen er wachsen kann, stirbt der Pilz schließlich ab.

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