
Der Anbau eines eigenen Gartens ist eine praktische und gesunde Möglichkeit, frisches Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen. Manchmal kann eine reichhaltige Ernte auch dazu beitragen, den Gefrierschrank zu füllen. Wie können Sie also ein kräftiges Wachstum Ihrer Pflanzen sicherstellen? Es gibt zwar viele neue Tipps, Technologien und Produkte, mit denen Sie das Wachstum Ihres Gartens fördern können, aber manchmal sind auch alte Gartentipps hilfreich. Altmodische Gartentipps, wie die aus Großmutters Zeiten, bieten Ihnen vielleicht genau das, was Sie lernen müssen.
Gartentipps und -tricks der Großeltern
Im Folgenden finden Sie einige dieser Tipps, darunter auch solche aus der Generation meiner Großeltern und darüber hinaus. Vielleicht beantworten sie einige Ihrer Fragen oder bieten Ihnen sogar bewährte Tipps und Methoden, die sich über lange Zeit bewährt haben.
Bohnenpflanzen stützen
Der Anbau von Bohnen entlang eines Sonnenblumenstiels, der auf demselben Hügel gepflanzt wurde, kann eine attraktive und stabile Stütze für Kletterpflanzen bieten. Gartentipps aus der Vergangenheit besagen, dass Sonnenblumenpflanzen sogar stabiler sind als die traditionellen Bohnenstangen. Auch Maisstängel können Bohnen und Erbsen stützen, wie Gärtner aus der Generation meiner Großeltern raten.
Ein Landwirt aus längst vergangenen Zeiten (um 1888) war sehr zufrieden mit der Verwendung von Sonnenblumen als Stütze für Bohnen. Er sagte, dies sei eine kostengünstige Methode, um sowohl die zweite Ernte von Bohnen als auch Erbsen anzubauen. Leider reifen Sonnenblumen nicht früh genug, um die erste Ernte zu stützen.
Kartoffeln anbauen wie Opa
Kartoffeln anzubauen ist einfach, so hört man. Allerdings können ein paar alte Tipps zur intensiven Bodenverbesserung dabei helfen, eine ertragreichere Ernte zu erzielen. Diejenigen, die in der Vergangenheit Kartoffeln angebaut haben, raten dazu, bereits im Jahr vor der Pflanzung mit der Bodenverbesserung zu beginnen. Im Herbst sollte man den Boden, auf dem die Kartoffeln im nächsten Jahr wachsen sollen, aufhäufen und sie dann im März pflanzen.
Erfahrene Gärtner raten dazu, den Boden regelmäßig zu verbessern, bevor man Kartoffeln anbaut. Im Herbst kann man Kompost einarbeiten und einige Wochen vor dem Pflanzen noch einmal Mist hinzufügen. Im Spätwinter sollte man das Kartoffelbeet umgraben und entscheiden, ob der Mist für die neue Ernte von Vorteil ist. Oft erkennt man schon anhand des Aussehens, was der Boden in Ihrem Garten benötigt. Denken Sie daran, vor dem Pflanzen noch einmal zu harken.
Pflanzen Sie Kartoffeln in flachen Gräben. Die Gräben sollten etwa 61 cm voneinander entfernt und 15 bis 18 cm tief sein. Pflanzen Sie die gekeimten Knollen in einem Abstand von etwa 31 cm und bedecken Sie sie dann mit feiner, geharkter Erde. Wenn die Stängel 10 cm über dem Boden stehen, fügen Sie weitere Erde hinzu. Erfahrene Gärtner empfehlen, etwa 15 cm über den wachsenden Kartoffeln ein etwa 15 cm tiefes Belüftungsloch anzubringen und es mit Stroh abzudecken.
Früchte für optimales Wachstum beschneiden
Frühere Gärtner empfehlen, Stachelbeeren, schwarze Johannisbeeren und Himbeersträucher im Winter zu beschneiden. Entfernen Sie wild wuchernde Triebe, um die Pflanze wieder in eine kompakte Form zu bringen. Schneiden Sie alte Himbeersträucher bis zum Boden zurück und lassen Sie vier oder fünf neue Triebe für das nächste Jahr stehen.
Beschneiden Sie junge Obstbäume im Winter. Auch wenn Sie zunächst einen Teil der Ernte einbüßen, werden sie in den folgenden Jahren mehr produzieren.
Dies sind nur einige Beispiele für alte Gartentipps. Wenn Sie sich jemals mit Ihren Großeltern zusammengesetzt und über das Gärtnern früherer Zeiten gesprochen haben, haben Sie sicherlich noch viel mehr davon gehört.




