Was sind Home Run-Rosen: Tipps zum Gärtnern mit Home Run-Rosen

Jeder kennt die Knock Out-Rosen, denn sie sind ein eleganter Rosenstrauch. Es gibt noch eine weitere Rosenstrauchserie, die mindestens ebenso beliebt sein sollte – die Home Run-Rosen, die aus der ursprünglichen Knock Out-Serie hervorgegangen sind. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Was sind Home Run-Rosen?

Home Run ist ein schöner, leuchtend rot blühender Rosenstrauch, der von niemand Geringerem als Tom Carruth gezüchtet wurde, dessen Name mit vielen AARS-preisgekrönten Rosen (All-American Rose Selection) in Verbindung gebracht wird. Als Carruth Knock Out an der Westküste sah, war er der Meinung, dass es noch Verbesserungspotenzial gab. Er war der Meinung, dass die rote Farbe der Blüten leuchtender sein könnte und dass die Krankheitsresistenz von Knockouts verbessert werden könnte (z. B. in Bezug auf Mehltau und Schwarzflecken). Also nahm das Forschungsteam von Weeks Roses Knock Out und fügte die Blutlinie des Rosenstrauchs Baby Love hinzu. Durch die Einbringung der Blutlinie von Baby Love entstand außerdem ein Rosenstrauch, der ständig blüht. Home Run ist vielleicht nicht vollständig mit Blüten bedeckt, blüht aber ständig und hat einen angenehmen, milden Apfelduft. Das Laub von Home Run ist farbenprächtig und bildet einen wunderschönen Hintergrund für die Blüten.

Informationen zu Home Run-Rosen

Als es darum ging, zu entscheiden, welche jungen Rosen tatsächlich auf die Testfelder kommen sollten, erklärte Tom Carruth, dass nur drei Schwestern dieser Aufgabe gewachsen seien. Eine davon war rosa, eine hellrosa und eine rot. Er vertraute auf sein Bauchgefühl und entschied sich für die rote, was sich als wunderbare Entscheidung herausstellte. Die Rosen der Weeks Home Run-Linie erwiesen sich als winterharte, selbstreinigende Strauchrosen mit leuchtend roten Blüten und einer höheren Krankheitsresistenz. Zusätzlich zu ihrer besseren Resistenz gegen Mehltau und Schwarzfleckenpilz zeigten sie auch eine höhere Resistenz gegen Falschen Mehltau. Home Run gilt sowohl in der Landschaft als auch in Kübeln als „Grand Slam” und ist sowohl hitze- als auch kälteresistent. Die meisten Rosen brauchen zehn Jahre, bis sie tatsächlich auf den Markt und damit in unsere Gärten kommen. Home Run brauchte nur sieben Jahre!

Andere selbstreinigende Strauchrosen der Serie

Eine weitere Sorte in dieser Reihe ist Pink Home Run, die aus einer Mutation der ursprünglichen roten Home Run-Rose hervorgegangen ist. Diese Sorte hat eine wunderschöne „freche rosa“ Farbe und verfügt über die gleiche Krankheitsresistenz und andere Eigenschaften wie die ursprüngliche Home Run. Neben ihrer auffälligen, auffälligen rosa Farbe hat sie auch einen angenehmen Apfelduft und eignet sich sehr gut für die Bepflanzung von Veranden, Terrassen oder Balkonen. Neu auf dem Markt und erst 2016 offiziell eingeführt wurde die atemberaubend schöne Strauchrose Watercolors Home Run. Die faszinierenden Blüten sind klar rosa mit kräftigen gelben Zentren. Wenn sie in voller Blüte stehen, drehen sich die Köpfe der Passanten um, der Verkehr kommt fast zum Stillstand und es folgen mit Sicherheit Kommentare der Bewunderung und Wertschätzung. Sie zeichnet sich durch die gleiche Krankheitsresistenz und Pflegeleichtigkeit wie diese Linie aus und eignet sich ebenso gut für Kübel und Gärten. Die Gesamtform des Strauchs gilt als ordentlich, sodass kaum oder gar kein Formschnitt erforderlich ist.

Pflege der Home Run Rose

Da diese Rosen noch relativ neu auf dem Markt sind, ist über die Pflege von Home Run-Rosen noch wenig bekannt. Allerdings sollte die Pflege von Home Run-Rosen relativ ähnlich sein wie die Pflege anderer Rosensorten. Ich empfehle, die Rosensträucher der Home Run-Serie wie andere Rosen auch mit einem guten, organischen Rosendünger zu düngen. Gießen Sie sie regelmäßig und wählen Sie für ein optimales Wachstum einen Standort mit guter Sonneneinstrahlung. Als ich Herrn Carruth nach dem Entfernen verwelkter Blüten (Deadheading) bei Home Run-Rosen fragte, erklärte er, dass er davon abrate. Der Grund dafür ist, dass die neuen Blüten so hoch auf denselben Blütenköpfen wachsen, dass dadurch tatsächlich neue Blüten entfernt würden, die sich gerade bilden. Wenn man die alten Blütenblätter entfernen muss, ist es am besten, sie direkt an der Basis der alten Blüte abzuzupfen. Die Rosensträucher der Home Run-Serie sollten im Frühjahr zurückgeschnitten werden, um abgestorbene, abgebrochene oder beschädigte Triebe zu entfernen. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um bei Bedarf einen „Formschnitt” vorzunehmen. Ein allgemeiner Auslichtungsschnitt ist für jeden Rosenstrauch gut, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen und Krankheiten fernzuhalten. Auch wenn diese hervorragenden Rosensträucher pflegeleicht sind, bedeutet das nicht, dass neinPflege. Wie bei anderen Rosensträuchern ist auch hier eine gute Pflege wichtig. Befolgen Sie einfach die Empfehlung von Herrn Carruth, dem Drang zum Entfernen verwelkter Blüten zu widerstehen, und Sie werden es nicht bereuen! Bei angemessener Pflege werden Sie die Rosensträucher der Home Run-Serie mit ihrer kontinuierlichen Blüte im Rosenbeet, im Landschaftsgarten oder im Kübelgarten begeistern!

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