
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Beifuß (Artemisia vulgaris) ist ein hartnäckiges Unkraut, gehört aber auch zur Familie der Artemisia-Heilkräuter, zu denen auch die häufig angebaute Sweet Annie gehört.
Beifuß hat keine besonderen medizinischen Eigenschaften, aber einen stechenden Geruch und wird zur Aromatisierung von Bier verwendet.
Die Bekämpfung von Beifuß ist aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit und seiner sich ausbreitenden Rhizome eine Herausforderung. Die Bekämpfung von Beifuß erfordert Geduld und die Fähigkeit, das Unkraut jährlich zu entfernen.
Über Beifuß-Unkraut
Vor einer groß angelegten Bekämpfungskampagne sollten Sie Ihren Feind kennen. Beifußblätter sehen aus wie Chrysanthemenblätter mit glatten, dunkelgrünen Oberblättern und einer hellgrünen, behaarten Unterseite. Die Haare haben einen weißlichen Schimmer und lassen die Blätter silbrig erscheinen. Die Blätter sind elliptisch und tief eingekerbt und werden 2,5 bis 5 cm lang.
Beifuß ist eine sich ausbreitende Pflanze, die von Juli bis September blüht. Die Blüten sind mehrere gelbe Scheiben, die in Büscheln auf einer flachen Basis angeordnet sind. Sie produzieren schließlich kleine, unauffällige braune, nussähnliche Samen.
Wenn man die Blätter zerdrückt, verströmen sie ein starkes Aroma, das etwas an Salbei erinnert. Die Pflanze ist eine Staude, die Gräben, Felder, Straßenränder und Wege sowie die meisten gestörten Bereiche bevorzugt. Sie wächst sogar in Rasenflächen, wo eine mechanische Bekämpfung fast unmöglich ist.
Die Pflanze hat bei einigen Personen eine gewisse Geschichte dermatologischer Toxizität. Sobald Beifuß in Ihrem Garten Fuß gefasst hat, breitet er sich wie ein Lauffeuer über das Wurzel- und unterirdische Stängelsystem aus, aber auch über Samen in warmen Regionen.
Beifuß loswerden
Die Bekämpfung von Beifuß mit natürlichen Methoden erfordert Ausdauer. Im Laufe der Jahreszeiten können Sie die Pflanze manuell entfernen, wodurch die Wurzeln keine Sonnenenergie mehr erhalten und schließlich absterben. Dies ist mühsam und zeitaufwendig, hat aber den zusätzlichen Vorteil, dass Sie Ihren chemischen Fußabdruck auf der Erde nicht vergrößern.
Bei Rasengräsern ist ein gesunder Rasen die beste Abwehr. Wählen Sie eine dichte Grassorte und düngen und mähen Sie sie regelmäßig, damit sie dicht und widerstandsfähig gegen Unkraut bleibt.
Die Verwendung von dickem Mulch in Beeten kann das Keimen einiger Unkräuter verhindern und deren Ausbreitung eindämmen.
Chemische Bekämpfung von Beifuß
Die biologische Bekämpfung von Beifuß ist eine Herausforderung. Wenn Sie eine Fläche haben, die Sie komplett erneuern können, legen Sie einfach eine schwarze Plane oder Pappe über die Fläche und ersticken Sie die lästigen Pflanzen.
Die Beseitigung von Beifuß ist eine Geduldsprobe und erfordert viel Engagement, aber aufgrund seiner Ausbreitungsgewohnheiten bleibt in manchen Fällen kaum eine andere Wahl. Versuchen Sie, den Einsatz giftiger Chemikalien zu vermeiden, und stellen Sie sich auf intensive Handarbeit ein.
HinweisChemische Bekämpfungsmittel sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da biologische Methoden sicherer und umweltfreundlicher sind.




