Unterschied zwischen Gründüngung und Deckfrüchten

Der Name mag irreführend sein, aber Gründüngung hat absolut nichts mit Kot zu tun. Bei der Verwendung im Garten bieten Deckfrüchte und Gründüngung jedoch eine Reihe von Vorteilen für die Anbauumgebung. Lesen Sie weiter, um mehr über die Verwendung von Deckfrüchten im Vergleich zu Gründüngung zu erfahren.

Was sind Deckfrüchte?

Deckfrüchte sind Pflanzen, die ausschließlich zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und -struktur angebaut werden. Deckfrüchte dienen auch als Isolierung, die den Boden im Sommer kühl und im Winter warm hält.

Was sind Gründüngungspflanzen?

Gründüngung entsteht, wenn frische Deckfrüchte in den Boden eingearbeitet werden. Wie Deckfrüchte erhöht auch Gründüngung den Gehalt an Nährstoffen und organischen Stoffen im Boden.

Deckfrüchte vs. Gründüngung

Was ist also der Unterschied zwischen Gründüngung und Deckfrüchten? Obwohl die Begriffe „Deckfrucht“ und „Gründüngung“ oft synonym verwendet werden, handelt es sich dabei um zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Konzepte. Der Unterschied zwischen Gründüngung und Deckfrüchten besteht darin, dass Deckfrüchte die eigentlichen Pflanzen sind, während Gründüngung entsteht, wenn die grünen Pflanzen in den Boden gepflügt werden. Deckfrüchte werden manchmal auch als „Gründüngungspflanzen“ bezeichnet. Sie werden gepflanzt, um die Bodenstruktur zu verbessern, das Wachstum von Unkraut zu unterdrücken und den Boden vor Erosion durch Wind und Wasser zu schützen. Deckfrüchte ziehen auch nützliche Insekten in den Garten und reduzieren so den Bedarf an chemischen Pestiziden. Gründüngung bietet ähnliche Vorteile. Wie Deckfrüchte verbessert Gründüngung die Bodenstruktur und gibt wichtige Nährstoffe an den Boden zurück. Darüber hinaus bietet die organische Substanz eine gesunde Umgebung für Regenwürmer und nützliche Bodenorganismen.

Anbau von Deckfrüchten und Gründüngung

Die meisten Hobbygärtner haben nicht genügend Platz, um eine ganze Vegetationsperiode für eine Deckfrucht zu nutzen. Aus diesem Grund werden Deckfrüchte in der Regel im Spätsommer oder Herbst gepflanzt, und dann wird der Gründünger mindestens zwei Wochen vor der Bepflanzung des Gartens im Frühjahr in den Boden eingearbeitet. Einige Pflanzen, die sich stark vermehren und zu Unkraut werden, sollten in den Boden eingearbeitet werden, bevor sie Samen bilden. Zu den für den Anbau im Garten geeigneten Pflanzen gehören Erbsen oder andere Hülsenfrüchte, die entweder im Frühjahr oder im Frühherbst gepflanzt werden. Hülsenfrüchte sind eine wertvolle Deckfrucht, da sie Stickstoff im Boden binden. Radieschen sind eine schnell wachsende Deckfrucht, die im Herbst gepflanzt wird. Hafer, Winterweizen, Zottige Wicke und Weidelgras werden ebenfalls im Spätsommer oder Frühherbst gepflanzt. Um eine Deckfrucht anzupflanzen, bearbeiten Sie den Boden mit einer Gartengabel oder einem Rechen und streuen Sie dann die Samen gleichmäßig über die Bodenoberfläche. Harken Sie die Samen in die oberste Bodenschicht ein, um sicherzustellen, dass sie effektiv mit dem Boden in Kontakt kommen. Gießen Sie die Samen leicht. Achten Sie darauf, die Samen mindestens vier Wochen vor dem ersten erwarteten Frosttermin zu pflanzen.

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