
Was ist umweltfreundliche Landschaftsgestaltung? Auch als Greenscaping bekannt, ist es eine Möglichkeit, die Umwelt zu schützen und zu erhalten und gleichzeitig die Gesundheit und das Aussehen Ihres Grundstücks zu verbessern. Wenn das etwas überwältigend klingt, entspannen Sie sich. Wahrscheinlich praktizieren Sie bereits einige Aspekte des Greenscaping.
Greenscaping für den Planeten und für sich selbst
Sie fragen sich vielleicht: „Was sind die ökologischen Vorteile einer grünen Landschaftsgestaltung?“ Die Liste ist lang, aber kurz gesagt:
- Saubereres Wasser
- Weniger Umweltverschmutzung
- Erhaltung einheimischer Arten
- Verbesserte Bestäubung
- Weniger Abfall auf Deponien
Als Hobbygärtner können Sie durch Greenscaping einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Und denken Sie daran, dass es sich nicht um eine Alles-oder-Nichts-Verpflichtung handelt. Jede Maßnahme, die Sie zum Schutz der Umwelt ergreifen, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus werden Sie vielleicht feststellen, dass die Pflege Ihres Grundstücks durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Begrünung einfacher und kostengünstiger wird.
Möglichkeiten zur Schaffung und Pflege grüner Landschaften
- Erwägen Sie, mehr einheimische Pflanzen anzupflanzen— Einheimische Arten sind besser an das Klima in Ihrem Garten angepasst als Pflanzen, die aus anderen Teilen der Welt eingeführt wurden. Einheimische Pflanzen benötigen nicht nur weniger Pflege, sondern tragen auch zum natürlichen Ökosystem bei. Sie bieten Nahrung und Schutz für einheimische Arten von Nützlingen, Singvögeln und Kleintieren.
- Pflanzen Sie mit Bedacht — Wenn Sie der Versuchung nicht widerstehen können, nicht heimische Zierpflanzen zu präsentieren, wählen Sie einen Standort im Garten, der den Wachstumsanforderungen der Pflanze am besten entspricht. Wenn Sie beispielsweise eine wasserliebende Art in einem Bereich des Gartens pflanzen, der tendenziell feucht bleibt, reduziert sich die Menge an zusätzlichem Wasser, die die Pflanze zum Überleben benötigt.
- Nur bei Bedarf gießen – In Trockenperioden benötigen viele Pflanzen zusätzliches Wasser, um gesund zu bleiben. Auch nach dem Umpflanzen oder Keimen benötigen Pflanzen zusätzliches Wasser, um sich zu etablieren. Um diese natürliche Ressource zu schonen, sollten Sie nur dann gießen, wenn die Pflanzen es wirklich brauchen.
- Bewässern Sie mit Bedacht – Wenn eine Bewässerung erforderlich ist, sollten Sie eine Gießkanne oder einen Schlauch verwenden, um das Wasser auf den Boden rund um den Stamm der Pflanze zu geben. Pflanzen können zwar Wasser über ihre Blätter aufnehmen, aber es ist viel effizienter, wenn sie Wasser über ihre Wurzeln aufnehmen. Denken Sie daran, tief, aber weniger häufig zu gießen.
- Sammeln Sie Regenwasser— Jedes Jahr fallen Tausende Liter Regenwasser auf Ihr Dach und gelangen in die Regenwasserkanäle. Warum sammeln Sie dieses Wasser nicht und verwenden es im Garten? Hausbesitzer können die derzeit an ihrem Haus vorhandenen Dachrinnen so umleiten, dass das Wasser in einer Regentonne oder einem Speichertank gesammelt wird.
- Grün recyceln Sie Ihren Rasenschnitt — Wenn Sie Ihren Rasen auf die richtige Höhe mähen, können Sie den Rasenschnitt auf dem Rasen liegen lassen. Dadurch werden Nährstoffe an den Rasen zurückgegeben und der Bedarf an Düngemitteln reduziert. Diese zeitsparende Methode reduziert auch den Kraftstoffverbrauch und die Luftverschmutzung.
- Recyceln Sie Rasenabfälle — Wenn Sie es für notwendig halten, Grasschnitt zu sammeln, können Sie ihn in den Kompostbehälter geben oder als Mulch für den Gemüsegarten verwenden. Herbstlaub kann kompostiert oder als Mulch um Bäume und Pflanzen herum verwendet werden. Zerkleinern oder häckseln Sie abgeschnittene Äste für Mulch oder flechten Sie sie zu einem Spalier oder Zaun um Ihre Blumenbeete, um eine umweltfreundliche, ökologische Gartengestaltung zu schaffen.
- Legen Sie einen Kompostbehälter an – Sie brauchen kein Gras, Laub oder Tierdung, um von der Kompostierung zu profitieren. Gemüsereste aus der Küche, Kaffeesatz, Flusen, zerkleinerte Werbepost und gebrauchte Hamsterstreu sind nur einige der Haushaltsabfälle, die kompostiert werden können. So landen diese Abfälle nicht auf der Mülldeponie und liefern wertvolle Nährstoffe für Zimmerpflanzen und Pflanzen im Freien.
- Verwenden Sie organische Düngemittel – Anstatt synthetische Düngemittel zu kaufen, um den Nährstoffbedarf Ihrer Pflanzen zu decken, sollten Sie Kompost oder Tierdung zur Bodenverbesserung in Betracht ziehen. Im Handel erhältliche Nebenprodukte wie Knochenmehl oder Blutmehl und Materialien wie Fischemulsion, Wurmkompost oder Guano sind eine umweltfreundliche Alternative.
- Wählen Sie resistente Sorten – Anstatt ständig gegen Schädlinge und Krankheiten anzukämpfen, wählen Sie Sorten Ihrer Lieblingsgemüse und -blumen, die krankheits- oder schädlingsresistent gezüchtet wurden. Das spart Ihnen nicht nur Zeit und Geld, sondern führt auch zu einer günstigeren, umweltfreundlicheren Gartengestaltung.




