
Bodendecker können eine ausgezeichnete Wahl sein, um Unkraut in Gartenbereichen zu unterdrücken. Sie sparen Zeit und Energie beim Unkrautjäten und reduzieren den Bedarf an chemischen Bekämpfungsmitteln. Erfahren Sie mehr über niedrig wachsende, mattenbildende Bodendecker für Ihre Gartenlandschaft.
Arten von Bodendeckern zur Unkrautbekämpfung
Bodendecker können überraschende Farbakzente oder Strukturen setzen, Landschaftsbereiche voneinander abgrenzen, Erosion verhindern und sehen einfach gut aus. Die besten Bodendecker zur Unkrautbekämpfung sind niedrig wachsende, dichte, mattenbildende immergrüne Pflanzen, aber es gibt auch Laubpflanzen, die sich gut eignen.
Es gibt Bodendecker für sonnige, halbschattige und schattige Standorte, die sowohl dekorativ sind als auch Unkraut verdrängen.
Die besten Bodendecker zur Unkrautbekämpfung
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, entfernen Sie zunächst sämtliches Unkraut an der Pflanzstelle. Die Flächen können im Sommer vier bis sechs Wochen lang mit durchsichtiger Plastikfolie solarisiert werden. Für eine schnellere Bepflanzung ziehen Sie das Unkraut oder hacken Sie es aus. Mehrjährige Unkräuter wie Löwenzahn müssen möglicherweise chemisch bekämpft werden, um alle Wurzeln abzutöten. Sprühen Sie etwa zwei Wochen vor der Bepflanzung. Lesen und befolgen Sie alle Anweisungen auf dem Etikett.
Mischen Sie dann Kompost unter, um den Boden anzureichern und seine Drainage zu verbessern. Die beste Zeit zum Pflanzen ist im Frühjahr, damit die Pflanzen vor dem Winter Zeit haben, sich zu etablieren.
Dichte immergrüne Pflanzen sind die bevorzugte Bodendeckerpflanze, die Unkraut verdrängt. Laubabwerfende Bodendecker können ebenfalls geeignet sein, wenn sie einen Blätterteppich bilden, der verhindert, dass die Sonne den Boden erreicht und lästiges Unkraut keimen lässt. Hier sind einige unserer Favoriten:
Sonne – Höhe 2,5 bis 15 cm
- Gruppenblühende Glockenblume (Campanula glomerata ‚Superba‘) – violette Blüten im späten Frühjahr, dichter Blattteppich bis zu 13 cm. Blütenstiele bis zu 31 cm. Zonen 3-8
- Kriechender Wacholder (Juniperus horizontalis) – immergrün, „Icee Blue”, „Prince of Wales”, „Wiltonii” („Blue Rug”). Klimazonen 3–9
- Kriechender Phlox (Phlox subulata) – rote, weiße, lavendelfarbene Blüten im Frühling, immergrün. Klimazonen 3–9
- Kriechender Thymian (Thymus praecox) – rosa Blüten im Frühling, immergrün. Zonen 5-8
- Crystal River ® Veronica (Veronica „Reavis”) – blaue Blüten im Frühling, immergrün. Zonen 3-7
- Goldmoss Sedum (Sedum acre) – gelbe Blüten im Frühsommer, immergrüne Blätter. Zonen 4-9
- Mittagsblume (Delosperma spp.) – rote, gelbe, weiße oder fuchsiafarbene Blüten von Frühling bis Herbst, sukkulente Blätter. Zonen 6-10
- Felsenkresse (Aubrieta ‘Red Cascade’) – magentafarbene bis rosarote Blüten im Frühling, immergrün. Zonen 4-9
- Wollige Schafgarbe (Achillea tomentosa) – gelbe Blüten im Sommer, graues Laub. Zonen 3-7
Halbschatten – Höhe 2,5 bis 15 cm
- Ajuga (Ajuga reptans „Burgundy Glow“) – blaue Blütenstände im späten Frühjahr. Zonen 3–10
- Heidekraut-Aster (Aster ericoides „Snow Flurry“) – weiße Blüten im Herbst, heimisch. Zonen 3-9
- Schottisches Moos (Sagina subulata ‚Aurea‘) – weiße Blüten im Frühling, chartreusefarbenes Laub. Zonen 4-8
- Fetthenne (Sedum spurium ‚Dragon’s Blood‘) – rosarote Blüten im Sommer, Laub färbt sich im Herbst rot. Zonen 4-9
- Fetthenne (Sedum spurium ‚John Creech‘) – rosa Blüten im Herbst, Laub färbt sich burgunderrot. Zonen 3-9
- Kinnikinnick (Arctostaphylos uva-ursi) – rosa Blüten im Frühling, rote Beeren, immergrün, heimisch. Zonen 2-6
Schatten – Höhe 2,5-20 cm
- Schaumblume (Tiarella cordifolia) – cremeweiße Blüten, heimisch. Zonen 4-9
- Japanische Wolfsmilch (Pachysandra terminalis) – immergrün. Zonen 5-9
- Zwillingsblume (Linnaea borealis) – rosa Blüten paarweise im Sommer, immergrün, heimisch.
- Wilder Ingwer (Asarum caudatum) – immergrüne Blätter, heimisch. Zonen 7-10
- Wintergrün (Gaultheria procumbens) – benötigt sauren Boden, immergrüne Blätter färben sich im Winter bronzefarben, rote Beeren, heimisch. Zonen 3-8




