
Informationen zur Asterblume – Pflege von Astern
Astern sind eine schöne Bereicherung für Ziergärten. Es gibt mehr als 600 Arten in der Familie der Astern, wobei die häufigsten in Violetttönen gehalten sind und wie kleine Gänseblümchen aussehen. Das Besondere an dieser hübschen Staude ist, dass sie zu blühen beginnt, wenn die Sommertage kürzer werden und andere Gartenblumen bereits ihre Blütezeit hinter sich haben. Astern sind bei Gärtnern sehr beliebt und auch Bestäuber schätzen sie sehr. Obwohl sich die Bedürfnisse von einjährigen und mehrjährigen Asternarten leicht unterscheiden, gelten die meisten Asternarten als recht einfach zu züchten und gedeihen unter den unterschiedlichsten Bedingungen.
Kurzinfo
- Botanischer Name: Aster
- Höhe: 0,3–1,8 m
- Breite: 0,3–1,0 m
- Sonneneinstrahlung: Volle Sonne, Halbschatten
- Bodenbeschaffenheit: Neutral, gut durchlässig
- Winterhärtezone: USDA-Zonen 4–8
- Pflanzzeit: Frühling, Herbst
Pflege von Astern
Wie kleine Gänseblümchen füllen Astern jeden Platz im Garten aus und verschönern ihn. Sie können bis zu 1,8 m hoch werden, daher sollten Sie im Voraus planen, wenn Sie sich entscheiden, diese Schönheiten zu pflanzen. Ihre Farben reichen von Violett über Himmelblau bis hin zu Rosa und Weiß. Obwohl sie im Allgemeinen leicht zu züchten sind, haben sie doch einige Anforderungen, um gut zu gedeihen. Hier sind die Bedingungen, unter denen Astern am besten gedeihen.
- Licht Astern benötigen volle Sonne, um optimal zu gedeihen. Das bedeutet, dass die Pflanzen täglich mindestens 6–8 Stunden direktes Sonnenlicht erhalten sollten. Bei besonders warmen Wachstumsbedingungen können Astern während der heißesten Stunden des Nachmittags kurze Schattenphasen genießen. Umgekehrt können Astern, die zu viel Schatten erhalten, langbeinig werden oder nur wenige Blüten bilden.
- Wasser. Neu gepflanzte Astern benötigen während ihrer ersten Wachstumsperiode gleichmäßige Feuchtigkeit, aber sobald sie sich etabliert haben, vertragen sie auch relativ trockene Bedingungen. Das macht sie zu idealen Kandidaten für Wildblumen- und Bestäubergärten sowie naturbelassene Beete. Selbst nachdem sie sich etabliert haben, benötigen sie in heißen Regionen oder bei längeren Dürreperioden jedoch möglicherweise noch gelegentlich Wasser.
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit vAsterblumen vertragen einen großen Temperaturbereich. Bei idealer Feuchtigkeit und Luftfeuchtigkeit halten die meisten Arten sogar den heißesten Sommertemperaturen stand. Innerhalb ihres Winterhärtebereichs werden diese Pflanzen selten durch Kälte geschädigt, können jedoch im Winter von zusätzlichem Schutz profitieren.
- Boden Astern sind sehr anpassungsfähig an eine Vielzahl von Bodenbedingungen, einschließlich sandiger oder lehmiger Böden. Achten Sie jedoch darauf, dass der Boden, in den sie gepflanzt werden, gut entwässert ist, um zu vermeiden, dass die Pflanzen an Wurzelfäule eingehen. Wenn Ihr Boden lehmhaltig ist, sollten Sie die Pflanzflächen für neue Astern aufbessern. Sie mögen reichhaltigen, gut aufgebesserten Boden, aber viele mehrjährige Arten gedeihen auch in weniger idealen Böden oder Böden mit geringer Fruchtbarkeit.
- Dünger Düngen Sie Ihre Astern ab dem Frühjahr, bevor die Pflanzen Knospen bilden. Verwenden Sie einen ausgewogenen Dünger mit langsamer Freisetzung. Sie können sie den ganzen Sommer über weiter düngen, bis die Pflanzen zu blühen beginnen.
- Probleme, Schädlinge und Krankheiten Beobachten Sie Ihre Asternpflanzen auf Krankheiten wie Aster-Gelbsucht, Fäulnis, Welke und Mehltau, die am häufigsten auftreten. Die richtigen Bewässerungstechniken, ausreichender Abstand und eine gute allgemeine Gartenhygiene helfen, diese zu verhindern. Gießen Sie die Pflanzen eher vom Boden aus als von oben. Astern können auch gelegentlich von lästigen Insekten wie Blattläusen, Milben, Japankäfern und Thripsen befallen werden.
Wie und wann Astern zurückgeschnitten werden sollten, hängt von der jeweiligen Art ab. Die meisten Arten profitieren jedoch von einem regelmäßigen Entfernen verwelkter Blüten. Mehrjährige Arten können im Hochsommer gekürzt oder zurückgeschnitten werden, um im Herbst eine reichere Blüte zu fördern. Wenn die Temperaturen sinken, beginnen die meisten Astern auf natürliche Weise abzusterben. Zu diesem Zeitpunkt sollten abgestorbene und verrottende Pflanzenteile bis auf Bodenniveau zurückgeschnitten werden, um sie für den Frühling vorzubereiten.
Vermehrung
Die meisten offen bestäubten Astersorten lassen sich leicht aus Samen ziehen. Spezielle Arten und Hybriden können auch durch Stecklinge oder Teilung vermehrt werden, um sicherzustellen, dass die neuen Pflanzen mit den Elternpflanzen identisch sind. Nehmen Sie im späten Frühjahr kleine Stecklinge und lassen Sie sie bis zum Frühsommer wurzeln, bevor Sie sie einpflanzen. Etablierte Pflanzen können jederzeit während der Ruhephase der Aster geteilt werden, vorzugsweise im Frühjahr, wenn neues Wachstum entsteht.
Aster, die in Kübeln wachsen, sollten alle 2-3 Jahre umgetopft werden. Etablierte Pflanzen, die kürzlich geteilt wurden, können auch in eigene Kübel gepflanzt werden, bevor sie in den Garten gesetzt werden. Verwenden Sie für Topfaster eine hochwertige, gut durchlässige Blumenerde. Um optimal zu wachsen, sollten die neuen Töpfe mindestens doppelt so hoch und doppelt so breit sein wie der Wurzelballen jeder Pflanze.
Halten Sie Ausschau nach einigen dieser beliebten Astersorten:
- Coombe Fishacre Aster
- Harringtons Pink Aster
- Mrs. S.T. Wright Aster
- Oktoberhimmel-Aster
- Königliche Rubin-Aster




