
Wenn Sie auf der Suche nach einer auffälligen Pflanze sind, probieren Sie doch einmal die Pfeifenblume (Aristolochia macrophylla). Die Pflanze ist eine holzige Kletterpflanze, die Blumen in Form von gebogenen Pfeifen und große herzförmige Blätter hervorbringt. Die Blumen locken bestäubende Fliegen mit einem Geruch an, der an verfaultes Fleisch erinnert. Erfahren Sie, wie Sie die Pfeifenblume züchten können, um eine einzigartige Pflanze zu erhalten, die in Ihrem Garten für Gesprächsstoff sorgen wird.
Informationen zur Pfeifenblume
Die Pflanze wird auch Pfeifenrebe genannt und eignet sich für Gärten in den USDA-Klimazonen 8 bis 10. Die Rebe wird in der Regel nur 3 bis 4,5 m lang, kann aber unter perfekten Wachstumsbedingungen eine Länge von bis zu 7,5 m erreichen. Für den Anbau von Pfeifenpflanzen ist ein Spalier oder eine vertikale Struktur erforderlich, um die sich windenden Stängel und das breite Laub zu stützen. Die großen herzförmigen Blätter wechseln sich entlang eines holzigen Stängels ab.
Die Blüten erscheinen im späten Frühjahr und Frühsommer. Sie sind pflaumenfarben mit Sprenkeln. Eine interessante Information über Pfeifenpflanzen ist, dass sie aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem menschlichen Fötus einst als Hilfsmittel bei der Geburt verwendet wurden. Diese Eigenschaft führte zu einem weiteren Namen der Pflanze, nämlich „Geburtswurz”.
Die Pfeifenblume ist auch eine Wirtspflanze für Schwalbenschwanzschmetterlinge und bietet Lebensraum für nützliche Insekten.
Wie man die Pfeifenblume anbaut
Die Pfeifenblume bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit feuchten, aber gut durchlässigen Böden. Sie sollten diese Kletterpflanze windabgewandt von Ihrer Haustür pflanzen. Die Blüten verströmen einen unangenehmen Geruch, der meist an Aas erinnert. Dieser üble Geruch zieht Fliegen an, die die Blüten bestäuben, aber Sie und Ihre Gäste könnten ihn als störend empfinden. Sie können die Pfeifenblume aus Samen ziehen.
Ernten Sie die Samenkapseln, nachdem sie an der Pflanze getrocknet sind. Säen Sie sie drinnen in Saatschalen aus und pflanzen Sie sie nach draußen um, sobald sich der Boden auf mindestens 15 °C erwärmt hat. Eine gängigere Methode, die Pfeifenblume zu züchten, ist die Stecklingsvermehrung. Nehmen Sie die Stecklinge im Frühjahr, wenn das Endwachstum neu ist, und bewurzeln Sie sie in einem Glas Wasser. Wechseln Sie das Wasser täglich, um Bakterienbildung zu verhindern, und pflanzen Sie den Steckling in Erde, wenn er ein dichtes Wurzelgeflecht gebildet hat.
Die Pflege junger Pfeifenpflanzen erfordert das Anleiten an einer vertikalen Fläche. Sie können versuchen, eine Pfeifenpflanze ein oder zwei Jahre lang in einem Topf zu züchten. Wählen Sie einen großen Topf und stellen Sie ihn an einen geschützten Standort.
Pflege von Pfeifenpflanzen
Das Wichtigste bei der Pflege von Pfeifenpflanzen ist reichlich Wasser. Lassen Sie die Erde nicht vollständig austrocknen, wenn Sie Pfeifenpflanzen in Kübeln pflegen. Auch Pflanzen im Boden benötigen zusätzliche Bewässerung. Düngen Sie jährlich im Frühjahr und schneiden Sie die Pflanze nach Bedarf zurück, um sie in Form zu halten.
Kneifen Sie junge Triebe zurück, um dickere Pflanzen zu fördern. Ein Rückschnitt der Pfeifenblume kann ebenfalls erforderlich sein, um ihr Wachstum in Grenzen zu halten. Die Pflanze ist nicht frosthart, bleibt aber in wärmeren Klimazonen eine immergrüne Kletterpflanze. In den meisten USDA-Anbauzonen kann die Pflanze in einem Gewächshaus angebaut werden. Wenn Pflanzen im Freien durch Frost gefährdet sind, mulchen Sie den Boden um den Stamm herum, um die Wurzeln zu schützen.
Wenn der Frühling kommt und die Temperaturen steigen, treibt die Pflanze wieder aus und bringt erneut ihre fantastischen Blüten hervor. Die Kletterpflanze hat keine ernsthaften Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten, aber beobachten Sie Ihre Pflanzen dennoch regelmäßig und behandeln Sie sie bei den ersten Anzeichen eines Problems.




