Das Geheimnis des Anbaus von Jalapeños in Innenräumen

Wenn Sie Ihre Speisen gerne etwas schärfer mögen, können Sie Jalapeños das ganze Jahr über in Innenräumen anbauen. Mit einer Jalapeño-Pflanze für den Innenbereich haben Sie immer frische Chilischoten zur Hand.

Der Anbau von Jalapeños in Innenräumen unterscheidet sich ein wenig vom Anbau im Freien, aber im Wesentlichen müssen Sie für ausreichend Licht, Wasser, Wärme, Dünger und gut durchlässige Erde in einem großzügigen Behälter sorgen. Eine Jalapeño-Pflanze in Innenräumen benötigt weniger Wasser als im Freien, und obwohl es in Innenräumen weniger Schädlinge gibt als im Freien, sollten Sie dennoch auf Spinnmilben, Blattläuse, Wollläuse oder Schildläuse achten.

Wie man Jalapeños in Innenräumen anbaut

Unsere Leser fragen gelegentlich: „Kann ich Jalapeños in Innenräumen anbauen?“ Das Geheimnis ist gelüftet! Mit der richtigen Pflege können Sie sie in Innenräumen anbauen, entweder aus Samen oder durch Umpflanzen. Suchen Sie nach einer krankheitsresistenten Zwergsorte. Außerdem können Sie den gewünschten Schärfegrad (oder die Menge an Capsaicin) wählen. Sorten wie Jalapeño M und Jalapeño TAM sind weniger scharf. Wenn Sie aus Samen ziehen, dauert es durchschnittlich 60 bis 90 Tage bis zur Ernte.

Hier sind die wichtigsten Dinge, die Sie für den Anbau einer Jalapeño-Pflanze in Innenräumen benötigen.

  • Behälter –Der Behälter muss groß genug sein, um das Wurzelsystem der Pflanze aufzunehmen, mindestens 30 cm Durchmesser. Er benötigt mehrere Löcher im Boden für die Drainage. Pflanztöpfe haben mehr Löcher als dekorative Behälter, daher sind sie eine gute Wahl.
  • Erde – Füllen Sie den Behälter mit schnell entwässernder Blumenerde. Sie können Kompost hinzufügen, um die Fruchtbarkeit zu verbessern, und bis zu 30 Prozent Perlit, um die Drainage noch weiter zu verbessern. Lassen Sie oben im Behälter etwa 2,5 cm Platz zum Gießen.
  • Licht – Sorgen Sie für möglichst viel direktes Sonnenlicht, etwa sechs Stunden pro Tag. Stellen Sie die Pflanze an ein nach Süden oder Westen ausgerichtetes Fenster. Wenn die Stängel der Pflanze dünn werden oder sich zum Licht hin strecken, verwenden Sie eine Wachstumslampe (lassen Sie diese 14 bis 16 Stunden pro Tag eingeschaltet).
  • Wasser – Gießen Sie die Jalapeño-Pflanze, bis Wasser aus den Drainagelöchern austritt. Wenn sie in einem Untersetzer steht, entfernen Sie das gesammelte Wasser innerhalb von 15 Minuten. Halten Sie die Erde feucht, aber nicht durchnässt. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben leicht austrocknen.
  • Temperatur und Luftfeuchtigkeit – Jalapeño-Pflanzen benötigen warme Temperaturen und moderate Luftfeuchtigkeit. In den meisten Haushalten ist die Luftfeuchtigkeit niedrig, daher kann eine Feuchtigkeitsschale für Ihre Pflanze von Vorteil sein. Stellen Sie den Pflanzkübel auf eine Schale mit Kieselsteinen und füllen Sie die Schale mit etwa einem halben Zentimeter Wasser. Das Wasser darf nicht den Boden des Topfes berühren, da es sonst vom Wurzelsystem aufgenommen werden und zu Wurzelfäule führen kann. Im Idealfall verdunstet das Wasser und erhöht so die Luftfeuchtigkeit um die Pflanze herum.
  • Dünger – Düngen Sie die Pflanze regelmäßig mit einem ausgewogenen Dünger wie 10-10-10 oder 15-15-15. Die Zahlen geben das Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium in der Mischung an. Befolgen Sie die Anweisungen auf der Verpackung hinsichtlich der Häufigkeit und Menge der Düngung. Es ist wichtig, die Pflanze nicht zu überdüngen.
  • Bestäubung – Wenn Sie die Paprika ausschließlich in Innenräumen anbauen, müssen Sie sie von Hand bestäuben. Verwenden Sie einen kleinen, sauberen Pinsel, um die mittlere Knospe jeder Blüte zu bestreichen und so den Pollen zwischen den Blüten zu verteilen.
  • Ernte – Tragen Sie bei der Ernte der Paprika Handschuhe und schneiden Sie die Paprika immer vom Stiel ab, anstatt sie zu drehen oder zu ziehen, da dies die Pflanze beschädigen kann. Die Paprika sollte eine glänzende grüne Farbe haben und sich fest anfühlen, aber dennoch leicht weich sein. Für mehr Schärfe können Sie die Paprika an der Pflanze lassen, bis sie rot werden.

Schädlinge und Krankheiten

Zu den Schädlingen in Innenräumen zählen Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse oder Schildläuse. Blattläuse lassen sich mit insektizider Seife bekämpfen. Bei Spinnmilben, Wollläusen oder Schildläusen kann wöchentlich Neemöl gesprüht werden, bis der Befall verschwunden ist.

Beugen Sie Krankheiten wie Blattflecken oder Wurzelfäule vor. Vermeiden Sie es, die Pflanze zu übergießen oder die Blätter beim Gießen nass zu machen. Wenn einige Blätter Flecken aufweisen, entfernen Sie diese.

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