Verschiedene Arten von Nadelgras: Tipps für den Anbau von Nadelgraspflanzen

Der Anbau einheimischer Pflanzen ist eine hervorragende Möglichkeit, Wasser zu sparen und weniger auf Pestizide und Herbizide angewiesen zu sein. Needlegrass ist in Nordamerika heimisch und liefert wichtigen Futter für viele Vögel und Tiere. Mit seinen anmutigen Samenständen und feinen, gewölbten Blättern eignet es sich auch gut als Zierpflanze. Der Anbau von Needlegrass-Pflanzen im Garten reduziert zudem den Pflegeaufwand, da sie nach ihrer Etablierung selbstversorgend sind. Es gibt verschiedene Arten von Needlegrass. Finden Sie heraus, welche für Ihren Garten am besten geeignet ist.

Was ist Needlegrass?

Needlegrass wächst früh in der Saison und bleibt auch in der kühlen Jahreszeit grün. Es ist eine langlebige Staude, die zur Verhinderung von Erosion sehr geschätzt wird. Es wird auch zur Wiederherstellung von erschöpften Grünflächen verwendet. Das Gras bietet vielen Tieren Schutz und ist reich an Proteinen, wenn es früh in der Saison gefressen wird. Es gibt sogar mehrere Nadelfassorten mit unterschiedlichen Gattungsnamen, die außergewöhnliche Zierqualitäten aufweisen und im Garten verwendet werden können, wie zum Beispiel:

  • Achnatherum
  • Aristida
  • Hesperostipa
  • Nassella
  • Stipa
  • Triraphis

Der Begriff „Needlegrass“ (Nadelgras) leitet sich von den extrem feinen Grashalmen ab, die auch als Speergras oder Drahtgras bezeichnet werden. Er bezieht sich auch auf die kurzen, steifen Haare auf den Blättern, die die Haut reizen können. In fast allen Regionen Nordamerikas sind mindestens eine oder mehrere Arten heimisch. Die Pflanzen sind kühlsaisonale, horstbildende Stauden. Sie werden zwischen 15 und 150 cm hoch, haben faserige Wurzelsysteme und im Sommer Blütenrispen, denen interessante und nahrhafte Samenstände folgen.

Nadelfassorten

Da es mehrere Arten von Nadelfass in verschiedenen Gattungen gibt, kann es schwierig sein, einzelne Exemplare zu identifizieren. Ein Hinweis ergibt sich aus ihrem Standort. Einige sind Pflanzen der wärmeren Jahreszeit, wie z. B. das Texas-Nadelgras, während andere in alpinen Gebieten wachsen, wie z. B. das Purpur-Nadelgras. Wieder andere, wie z. B. das chilenische Nadelgras, sind in Australien beheimatet. Im Folgenden sind einige der häufigsten Nadelfrühling-Arten aufgeführt: Purpur-Nadelfrühling (Nassella pulchra) – Diese wahrscheinlich am häufigsten vorkommende und am weitesten verbreitete Nadelfrühling-Art hat hellviolette Samenstände und kommt in Kalifornien vor. Es gibt zwei weitere einheimische Nassella-Pflanzen, die fälschlicherweise als Nadelfrühling bezeichnet werden. Letterman-Nadelfrühling(Achnatherum lettermanii) – Diese Pflanze kommt in Berg- und Waldgebieten vor und ist eine äußerst wichtige Futterquelle für Maultierhirsche, Erdhörnchen und Hasen. Diese Sorte hat hellcremefarbene Samenstände. Texas-Nadelgras (Nassella leucotricha) – Diese Nadelgrasart kommt in den Ebenen Südtexas vor und hat attraktive weiße Samenstände. Grünes Nadelgras (Stipa viridula) – Das in den nördlichen Great Plains heimische grüne Nadelgras wird häufig auf offenen Weiden verwendet. Trotz seines Namens hat es gelbe Samenstände. Thurbers Nadelgras (Stipa thurberiana) – In den semiariden Regionen im Nordwesten und bis hinauf nach Kanada findet man eine Nadelgrasart mit violetten Samenständen – ihr Name ist Thurber. Lemmon-Nadelgras (Achnatherum lemmonii) – Diese Art kommt häufiger in Nord- und Westkalifornien, Montana, Utah, Arizona und British Columbia vor und hat große braune Samenstände, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Wüstennadelgras (Achnatherum speciosa) – Das in den Wüsten von Mojave und Colorado heimische Wüstennadelgras war einst eine beliebte Nahrungsquelle der Ureinwohner. Es wurden die Stängel und Samen gegessen. Es bildet weiße Samenstände aus.

Anbau von Nadelgraspflanzen

Die meisten Sorten gedeihen in den Klimazonen 5 bis 10 des US-Landwirtschaftsministeriums ohne großen Pflegeaufwand. Neue Pflanzen sollten feucht gehalten werden. Sobald sie sich etabliert haben, vertragen die Pflanzen eine gewisse Trockenheit. Abgesehen von Wildtieren, die an der Pflanze weiden, gibt es kaum Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten. Die Pflanzen benötigen volle Sonne, gute Drainage und durchschnittliche Bodenfruchtbarkeit. Schneiden Sie die Pflanzen im Frühjahr zurück. Teilen Sie die Gräser alle 3 Jahre, um das Wachstum und das Aussehen zu verbessern. Wenn Sie eine Selbstaussaat verhindern möchten, entfernen Sie die Samenstände, bevor sie reif sind.

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