
Hausbesitzer lieben es, Pappeln (Populus spp.) zu pflanzen, da diese in Amerika heimischen Bäume schnell wachsen und Schatten und Schönheit in den Garten bringen. Es gibt etwa 35 Pappelarten und, da sie sich gegenseitig bestäuben, eine unendliche Anzahl von Hybriden. Sind Pappeln als Schattenbäume gut oder schlecht? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Faktoren Sie vor dem Anpflanzen von Pappeln berücksichtigen müssen.
Fakten über Pappeln
Pappeln können sehr hoch wachsen und ihre Stämme mit kräftigen Wurzeln verankern. Diese Wurzeln können für Hausbesitzer oder Gärtner, die mit den grundlegenden Eigenschaften von Pappeln nicht vertraut sind, Probleme verursachen. So ist es beispielsweise nicht empfehlenswert, Hybridpappeln in der Nähe von Häusern zu pflanzen. Pappeln gedeihen bei warmem Wetter und in feuchten bis nassen Böden. Am besten wachsen sie in den südlichen Bundesstaaten, wo diese Bedingungen gegeben sind. Obwohl Pappelsorten in Höhe und Breite variieren, haben die meisten einige Merkmale gemeinsam, an denen sie leicht zu erkennen sind. So kann man eine Pappel oft an ihren Blättern erkennen, die häufig herzförmig und mit kleinen Zähnchen gesäumt sind. Im Sommer leuchten sie in sattem Grün, im Herbst in Gold. Jede Pappel trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten, und im Frühjahr, bevor sich die Blätter öffnen, kann man hängende Büschel gelber Blüten sehen. Auch die Früchte erscheinen, bevor die Pappeln Blätter bekommen. Es handelt sich um kleine Kapseln, die die Samen enthalten. In den Vereinigten Staaten gibt es vier Pappelarten: die Weißpappel, die Ostpappel, die Lombardische Pappel und die Balsampappel. Die ersten beiden sind massive Bäume, die über 31 Meter hoch werden. Die Lombardische Pappel wächst pyramidenförmig, während die Balsampappel in den Sumpfgebieten im Norden des Landes zu finden ist.
Pflege von Pappeln
Unabhängig davon, ob Sie Hybridpappeln oder eine der beliebten Sorten pflanzen, werden Sie feststellen, dass die Pflege von Pappeln an einem geeigneten Standort einfach ist. Pappeln benötigen fruchtbaren Boden, sauer oder neutral, sowie direkte Sonneneinstrahlung und ausreichend Wasser, um ihre Wurzeln feucht zu halten. Eine der wichtigsten Eigenschaften von Pappeln ist ihre schiere Größe. Sie werden zwischen 15 und 50 Meter hoch und haben einen Stammdurchmesser von bis zu 2 Metern. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Baum genügend Platz hat, um seine volle Größe zu erreichen.
Sind Pappeln gut oder schlecht?
Pappeln sind wunderbare Bäume für den Garten, die sich sowohl als Solitärpflanzen als auch in Windreihen eignen. Wie jede Baumart haben sie jedoch auch Nachteile. Wenn Sie schon einmal Geschichten über Pappeln gehört haben, deren Wurzeln Hausfundamente zerstören, kennen Sie bereits ein großes Problem mit Pappeln. Um ihre riesigen Stämme zu stützen, haben Pappeln kräftige Wurzeln, die Gehwege anheben oder Abwasserleitungen beschädigen können. Denken Sie daran, wenn Sie einen Standort für die Pflanzung auswählen. Ein weiterer Nachteil von Pappeln ist, dass sie nicht lange leben. Selbst bei bester Pflege sterben Pappeln nach etwa 50 Jahren ab und Sie müssen neue pflanzen.




