Butterblumen für den Garten – Informationen zum Anbau und zur Pflege von Ranunkel-Butterblumen

KURZINFOS:

Botanischer Name – Ranunculus bulbosus, Ranunculus sardous

Höhe: Bis zu 24 Zoll (61 cm)

Breite: Bis zu 25 cm (10 in.)

Sonneneinstrahlung: Volle Sonne

Bodenbeschaffenheit: Feuchter Lehm, leicht sauer

Winterhärtezonen: USDA-Zonen 3-8

Pflanzzeitpunkt: Nicht empfehlenswert, invasive Art

RANUNCULUS-ZWIEBELN: RANUNCULUS-BLUMEN IM GARTEN ZÜCHTEN

Mit über 1.000 Pflanzenarten ist die Gattung Ranunculus äußerst vielfältig. Während viele Ranunkelpflanzen eine willkommene Bereicherung für den Blumengarten sind, können andere sehr viel problematischer sein. Ein Beispiel dafür sind die gewöhnlichen Butterblumen. Im Folgenden werden wir Butterblumen genauer betrachten und Möglichkeiten zur besseren Bekämpfung ihrer aggressiven Ausbreitung diskutieren.

Sowohl Ranunculus bulbosus als auch Ranunuclus sardous gelten als invasive Arten. Die Pflanzen haben sich in weiten Teilen der Vereinigten Staaten eingebürgert und schnell Lücken in Hausgärten, Rasenflächen und entlang von Straßenrändern gefüllt. Aufgrund ihrer geringen Größe bleiben Butterblumen oft unbemerkt, bis sie zu blühen beginnen. Aufmerksame Beobachter können die Pflanzen jedoch zunächst an ihren großen, hügeligen Blätterständen und ihren einzigartig geformten Blättern erkennen. Sobald sie blühen, produzieren beide Arten zahlreiche kleine gelbe Blüten. Obwohl die becherförmigen Blüten recht klein sind, kann jede Pflanze eine Vielzahl reifer Samen hervorbringen.

Wie sich Butterblumen vermehren

Gewöhnliche Butterblumen gelten als kurzlebige Stauden. Nachdem ihre Blüten im Herbst ihre Samen abgeworfen haben, beginnt die Keimung schnell, da kleine Sämlinge bis zum Frühjahr überwintern. Diese lange Etablierungsphase ermöglicht die Entwicklung eines robusten Wurzelsystems. Etablierte Pflanzen können im Herbst absterben, aber unterirdische Knollen sorgen dafür, dass sie im Boden überwintern können, sodass diese Exemplare ihr Wachstum wieder aufnehmen können, wenn das Wetter wärmer wird.

Innerhalb kürzester Zeit vermehren sich Butterblumen und wachsen zu dichten, verfilzten Gewächsen heran. Diese dichten Formationen sind für Gärtner problematisch, da sie oft einheimische Arten und andere Nutzpflanzen verdrängen.

Hinweis: Diese Ranunkelart ist giftig, daher ist Vorsicht geboten. Butterblumen haben sich als äußerst schädlich für Menschen und Nutztiere erwiesen. Schon der bloße Kontakt mit der Pflanze kann Hautausschläge und Blasenbildung verursachen. Glücklicherweise gibt es mehrere Möglichkeiten, das Vorkommen von Butterblumen zu kontrollieren oder zu reduzieren.

Wie man Butterblumen bekämpft

Viele Landschaftsgärtner bekämpfen Butterblumen erfolgreich durch die einfache Anwendung von Bodenverbesserungsmitteln. Da diese invasiven Pflanzen Böden mit sehr geringer Fruchtbarkeit bevorzugen, kann das Bearbeiten und Düngen von Gartenbeeten sehr hilfreich sein, um diese lästige Pflanze zu beseitigen. Diese Ranunkelarten können auch mechanisch entfernt werden, wie jedes andere Gartenunkraut auch. Die besten Erfolgsaussichten haben Sie, wenn Sie die Pflanzen entfernen, solange sie noch recht klein sind.

Beim Umgang mit diesen Pflanzenmaterialien ist geeignete Schutzausrüstung wie Handschuhe und Augenschutz erforderlich. Bei etablierten Gruppen von Butterblumen kann der Einsatz chemischer Herbizide erforderlich sein. Dies ist am häufigsten bei der Behandlung großer Rasenflächen, Weiden und Sportplätzen der Fall. Denken Sie daran, dass Sie vor der Anwendung eines Herbizids unbedingt die Gebrauchsanweisung des Herstellers sorgfältig lesen müssen, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten.

Hinweis: Alle Empfehlungen zum Einsatz von Chemikalien dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Der Einsatz von Chemikalien sollte nur als letztes Mittel erfolgen, da biologische Methoden sicherer und umweltfreundlicher sind.

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