
Es ist Frühling und der Garten oder Bauernmarkt ist voller frischer, zarter und köstlicher Gemüsesorten. Eine der vielseitigsten davon ist die Frühlingszwiebel. Diese Schönheit treibt Ihnen Tränen in die Augen (verstehen Sie?). Was ist also eine Frühlingszwiebel? Lesen Sie weiter, um mehr über den Anbau von Frühlingszwiebeln und einige Verwendungsmöglichkeiten dieser beliebten Zwiebelart zu erfahren. Was ist eine Frühlingszwiebel? Es scheint einige Verwirrung darüber zu geben, was genau eine Frühlingszwiebel ist. Das könnte daran liegen, dass sie in Kanada und Großbritannien als „green onion” (grüne Zwiebel) bezeichnet wird. Die grüne Zwiebel wird oft auch als „scallion” (Frühlingszwiebel) bezeichnet, was die Identifizierung etwas verwirrend macht. Einfach ausgedrückt ist eine Frühlingszwiebel in den Vereinigten Staaten auch eine Schalotte. Dasselbe Tier … ähm, Allium.
Was ist dann der Unterschied zwischen einer Frühlingszwiebel (Schalotte) und einer Frühlingszwiebel? Eine Frühlingszwiebel hat schlanke, grüne Blätter, die über der Erde wachsen, und einen kleinen weißen, unterirdischen Stiel. Frühlingszwiebeln bilden niemals eine Zwiebel, sondern bleiben für immer mit einem leicht weißen Stielende.
Frühlingszwiebeln (Allium fistlosum) sehen ähnlich aus wie Schalotten, haben jedoch eine kleine Zwiebelknolle an der Basis. Sie sind ein Produkt vieler verschiedener Zwiebelsorten und können rot oder weiß sein. Die Größe der Knolle variiert je nach Erntezeitpunkt und Zwiebelsorte, kann jedoch so klein wie eine Schalotte oder so groß wie ein Softball sein. Sie schmecken wie eine abgeschwächte Version der reifen Zwiebelsorten, nur mit einem viel milderen, süßeren Geschmack.
Verwendung von Frühlingszwiebeln
Frühlingszwiebeln können ähnlich wie reife Zwiebeln oder Schalotten verwendet werden. Sie haben jedoch einen kräftigeren Geschmack als Schalotten. Wenn Sie also keinen so starken „Zwiebelgeschmack” wünschen, verwenden Sie lieber Schalotten. Frühlingszwiebeln eignen sich ideal zum Grillen, wenn man sie leicht mit Olivenöl bestreicht (auch das Grün!) und sie so grillt, dass sie außen knusprig und innen süß und saftig sind. Sie eignen sich auch hervorragend für eine süße Zwiebel-Pickles-Sauce, die hervorragend zu Hot Dogs und Bratwürsten passt. Sie schmecken köstlich, wenn man sie in dünne Scheiben schneidet und sautiert oder im Wok anbrät.
Pflege von Frühlingszwiebeln
Der Anbau von Frühlingszwiebeln sollte, wie Sie sich denken können, im Frühling, von März bis Juli, erfolgen. Die Erntezeit ist von März bis Mai. Der Anbau von Frühlingszwiebeln ist einfach, und da sie so wenig Platz benötigen und ein flaches Wurzelsystem haben, können die Pflanzen hier und da im Garten oder in Kübeln gepflanzt werden.
Sie können Samen zum Aussäen kaufen oder, wenn Sie (oder ein Freund) bereits eine Ernte hatten, die Samenköpfe reifen lassen und sie dann abschneiden. Legen Sie die Samenköpfe in eine Papiertüte und lassen Sie sie zwei Wochen lang trocknen. Voila, jetzt haben Sie Samen. Lagern Sie sie an einem kühlen, trockenen Ort.
Säen Sie die Samen drinnen oder draußen in einem vorbereiteten Beet aus. Harken Sie das Beet frei von Unkraut und Steinen und verbessern Sie den Boden mit etwas organischem Bodenverbesserer. Frühlingszwiebeln mögen einen pH-Wert von 6,0 bis 7,0 in gut durchlässigen, humusreichen Böden und voller Sonneneinstrahlung. Säen Sie die Samen 6 mm tief in Reihen mit einem Abstand von 15 cm. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie dicht die Samen beieinander liegen. Sie können sie jederzeit ausdünnen und die ausgedünnten Sämlinge nicht wegwerfen! Geben Sie sie in einen Salat oder in ein Pfannengericht, kurz bevor Sie es fertig kochen.
Die Pflege von Frühlingszwiebeln ist danach minimal. Achten Sie darauf, sie je nach Niederschlagsmenge mit 2,5 cm Wasser pro Woche zu versorgen. Düngen Sie sie während der Wachstumsperiode zwei- bis dreimal mit Flüssigdünger. Halten Sie den Bereich um die Zwiebeln herum unkrautfrei.
Sie können Frühlingszwiebeln das ganze Jahr über entweder im Freien oder im Gewächshaus anbauen, indem Sie alle drei bis vier Wochen nachpflanzen, um eine stetige Versorgung mit diesem köstlichen Lauchgewächs zu gewährleisten. Ihre Frühlingszwiebeln sind nach 8 bis 12 Wochen reif und essbar.




