
Gärtner, die Tomaten anbauen – und ich wage zu behaupten, dass das auf die meisten von uns zutrifft –, wissen, dass Tomaten während ihres Wachstums eine Stütze benötigen. Die meisten von uns verwenden einen Tomatenkäfig oder ein einzelnes Spalier, um die Pflanze während des Wachstums und der Fruchtbildung zu stützen. Es gibt jedoch noch eine andere neue Methode, nämlich ein vertikales Spalier für Tomatenpflanzen. Neugierig geworden? Die Frage ist: Wie baut man ein Tomatenspalier?
Warum Tomatenpflanzen aufbinden?
Die Idee hinter einem Spalier für Tomatenpflanzen ist also einfach, die Pflanze dazu zu bringen, vertikal zu wachsen. Was sind die Vorteile? Durch das Anbringen eines Spaliers oder einer hängenden Stütze für Tomaten wird der Produktionsraum maximiert. Mit anderen Worten: Sie können mehr Früchte pro Quadratmeter (0,1 m²) produzieren. Diese Methode hält die Früchte außerdem vom Boden fern, sodass sie sauber bleiben, aber vor allem wird das Risiko von bodenbürtigen Krankheiten verringert. Und schließlich erleichtert eine hängende Stütze für Tomaten die Ernte. Sie müssen sich nicht mehr bücken oder verrenken, um an die reifen Früchte zu gelangen.
Wie man ein Tomatengitter baut
Es gibt verschiedene Ideen für Tomatengitter. Eine Möglichkeit ist, eine vertikale Stütze in etwa zwei Metern Höhe vom Fuß der Pflanze anzubringen. Eine andere ist ein laubenartiges Design.
Vertikale Stütze
Diese Idee für ein Tomatengitter ist perfekt, wenn Sie in Pflanzbeeten mit Unterbewässerung anbauen. Das Endergebnis sieht aus wie ein riesiger Sägebock mit Beinen an jedem Ende, einer langen Stange oben und niedrigen Stangen an jeder Seite, an denen die Tomaten hochklettern können. Beginnen Sie mit 5 x 5 cm großen Brettern, die auf 2 m Länge zugeschnitten sind. Befestigen Sie diese oben mit einer Holzlatte, damit sich die Beine des Sägebocks leicht bewegen lassen und das Spalier zur Aufbewahrung zusammengeklappt werden kann. Sie können das Holz und den Bambus vor dem Zusammenbau beizen oder streichen, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Stecken Sie die Enden der Sägeböcke in das Beet mit Unterbewässerung und legen Sie die Bambusstange quer darüber. Fügen Sie die Bambus-Seitenschienen und Klemmen hinzu, mit denen die Seitenschienen sicher befestigt werden können, aber dennoch beweglich bleiben. Dann müssen nur noch die Spalierleinen mit Baugarn oder grünem Bindfaden angebracht werden. Diese Leinen müssen lang genug sein, um sie an der oberen Bambusstange zu befestigen und locker herunterhängen zu lassen, damit sie an den Bambusschienen befestigt werden können.
Laubenstütze
Eine weitere Möglichkeit, Tomatenpflanzen zu stützen, besteht darin, eine Laube zu bauen, indem Sie vier vertikale Pfosten und acht horizontale, druckimprägnierte Holzlatten (5 x 10 cm) aufstellen. Befestigen Sie dann Maschendraht an der Oberseite, um ein Spalier zu bilden. Halten Sie die Pflanzen zunächst mit Bambusstäben aufrecht. Wenn die Pflanze wächst, beginnen Sie, die unteren Zweige wegzuschneiden. Dadurch bleibt der untere Teil der Pflanzen, die ersten 0,5 m, ohne Wachstum. Binden Sie dann die oberen Zweige mit Schnur an das Spalier, damit sie klettern und durch den Maschendraht wachsen können. Führen Sie die Pflanzen weiter so, dass sie horizontal über die Spitze wachsen. Das Ergebnis ist ein üppiges Blätterdach aus Tomatenranken, die sich leicht unter dem Blätterdach pflücken lassen. Dies sind nur zwei Methoden, wie man Tomatenpflanzen aufbindet. Mit ein wenig Fantasie finden Sie zweifellos Ihre ganz eigene Spaliermethode, die zu einer reichlichen Tomatenernte ohne Krankheiten und mit einfacher Ernte führt.




