
Hanf-Dogbane-Unkraut ist auch als Indischer Hanf (Apocynum cannabinum) bekannt. Beide Namen beziehen sich auf seine frühere Verwendung als Faserpflanze. Heute hat es einen ganz anderen Ruf und gilt in bestimmten Regionen des Landes als Plage.
Was ist Hanf-Dogbane und warum wollen wir es loswerden? Die Pflanze ist giftig für Tiere, ihr Saft ist toxisch und ihre Wurzeln können sich bis zu 2 m tief in die Erde graben. Sie ist zu einem landwirtschaftlichen Schädling geworden, weshalb die Bekämpfung von Hundsbananen besonders in kommerziellen Gartenregionen wichtig ist.
Was ist Hanf-Hundsbanane?
In einer perfekten Welt hätte jedes Lebewesen seinen richtigen Platz auf der Erde. Manchmal befinden sich Pflanzen jedoch am falschen Ort für den menschlichen Anbau und müssen entfernt werden. Hanf-Dogbane ist ein gutes Beispiel für eine Pflanze, die beim Anbau auf Ackerland nicht vorteilhaft ist und mehr Schaden als Nutzen anrichten kann. Sie verdrängt die beabsichtigten Nutzpflanzen und etabliert sich als kriechende Staude, die mechanisch nur schwer zu entfernen ist.
Studien in Nebraska zeigen, dass ihr Vorkommen für Ernteausfälle von 15 % bei Mais, 32 % bei Sorghum und 37 % bei Sojabohnen verantwortlich ist.
Heute ist der Hundsbanane ein Unkraut, aber die Pflanze wurde einst von den amerikanischen Ureinwohnern zur Gewinnung von Fasern für die Herstellung von Seilen und Kleidung genutzt. Die Fasern wurden aus den Stängeln und Wurzeln der Pflanze herausgedrückt. Die holzige Rinde wurde zu Material für Körbe verarbeitet. Modernere Anwendungen zeigen, dass sie im Herbst für Schnüre und Seile geerntet wird. In der alten Medizin wurde sie als Beruhigungsmittel und zur Behandlung von Syphilis, Würmern, Fieber und Rheuma eingesetzt. Heute jedoch stellt das holzige Kraut eine zunehmende Bedrohung für die Landwirtschaft dar, und ein häufiges Thema unter Landwirten ist, wie man Hundsbanane loswerden kann.
Beschreibung der Hanf-Hundsbanane
Diese Pflanze ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die auf bebauten oder unbebauten Feldern, in Gräben, an Straßenrändern und sogar in Landschaftsgärten wächst.
Sie hat einen holzigen Stiel mit steifen, grünen, ovalen Blättern, die gegenüberliegend entlang des violetten Stiels angeordnet sind. Die Pflanze sondert bei Bruch oder Schnitt einen latexartigen Saft ab, der die Haut reizen kann.
Sie bildet kleine weißlich-grüne Blüten, aus denen charakteristische schlanke Samenkapseln entstehen. Die Hülsen sind rotbraun, sichelförmig und 10 bis 20 cm lang, mit leicht behaarten, flachen braunen Samen im Inneren. Dies ist ein wichtiges Merkmal der Hanf-Dogbane-Beschreibung, da es die Pflanze von Milkweed und anderen ähnlich aussehenden Unkräutern unterscheidet.
Das tiefe Pfahlwurzelsystem und das kriechende periphere Wurzelsystem ermöglichen es Hanf-Dogbane-Unkrautflächen, ihre Größe innerhalb einer Saison zu verdoppeln.
Wie man Hanf-Dogbane loswird
Mechanische Bekämpfung hat nur begrenzte Wirksamkeit, kann aber das Vorkommen der Pflanze in der nächsten Saison reduzieren. Durch Bodenbearbeitung lassen sich Sämlinge bekämpfen, wenn diese innerhalb von sechs Wochen nach ihrem Erscheinen erfolgt. Chemische Bekämpfung hat die größten Erfolgsaussichten, insbesondere bei etablierten Beständen des Unkrauts, außer bei Sojabohnen, wo es keine akzeptable Herbizidbekämpfung gibt. Wenden Sie das Mittel vor der Blüte auf die Pflanze an und befolgen Sie die Anwendungsmengen und -methoden.
Um den Einsatz giftiger Chemikalien zur Bekämpfung zu vermeiden, wenden Sie sich an einen Fachmann, z. B. Ihren örtlichen Universitätsberater, um alternative Möglichkeiten zur Bekämpfung dieses Unkrauts zu erfahren.




