Geschichte der Gibsonii-Rizinuspflanze

In einem Moment pflanzt man sie noch, im nächsten steht sie schon hoch und imposant im Garten. Die Gibsonii-Rizinuspflanze (Ricinus communis var. gibsonii) gibt es schon seit Urzeiten und sie wird wegen ihres Rizinusöls angebaut. Aber selbst Gärtner, die keine unmittelbare Verwendung für Rizinusöl haben, verlieben sich in diese schnell wachsende Schönheit. Die riesigen Blätter und dramatischen Blütenstände der Gibsonii-Rizinuspflanze machen diese traditionelle einjährige Pflanze zu einem „Muss”.

Geschichte der Rizinuspflanze

Die Geschichte der Rizinuspflanze ist lang. Wenn Sie sich einen Katalog des Saatgutunternehmens R. & J. Farquars aus dem Jahr 1896 besorgen, finden Sie darin viele verschiedene Sorten der Rizinuspflanze. Tatsächlich wurde die Pflanze mindestens seit dem 16. Jahrhundert in englischen Gärten angebaut. Und die alten Ägypter bauten sie bereits vor mehr als 4.000 Jahren an. Sie nutzten sie als Quelle für Rizinusöl, das sie in Lampen verbrannten. Auch in diesem Land wurden Rizinuspflanzen zur Herstellung von Rizinusöl angebaut. Das US-Militär verwendete das Öl in Flugzeugschmiermitteln sowie bei der Herstellung von Sprengstoffen. Die Amerikaner verwendeten Rizinusöl auch zur Herstellung von Seifen, Linoleum, Nylon, Farben und elektrischen Isolierungen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war es auch ein beliebtes Medikament.

Informationen zur Gibsonii-Pflanze

Heute wird diese alte Pflanze von Gärtnern angebaut, weil sie schnell wächst und einjährig ist. In freier Natur kann die Rizinuspflanze in sehr kurzer Zeit eine Höhe von bis zu 2,5 Metern erreichen. Die Sorte Gibsonii ist jedoch kompakter und wird bis zu 1,5 Meter hoch. Egal, auf welche Eigenschaft Sie sich konzentrieren, Sie werden feststellen, dass Ricinus communis var. gibsonii eine bemerkenswerte Pflanze ist. Sie ist wirklich eine dramatische Bereicherung für jeden Garten.

Jedes riesige handförmige Blatt wird bis zu 76 cm breit und ähnelt einem Stern mit bis zu 11 tief eingeschnittenen Lappen. Das Laub hat einen wunderschönen, dunklen, metallischen Rotton. Auch die Stängel der Pflanze sind rot und bilden einen atemberaubenden Kontrast zu den elfenbeinfarbenen Blüten. Diese erscheinen im Spätsommer in Büscheln, gefolgt von auffälligen scharlachroten Samenkapseln. Wenn Sie Gibsonii-Rizinuspflanzen anbauen möchten, säen Sie die Samen an einem Standort mit direkter Sonneneinstrahlung und tiefem, nährstoffreichem Boden aus. Schützen Sie die Pflanzen vor Wind, der ihre schönen Blätter zerreißen könnte. Die Bewässerung ist wichtig, und Sie sollten die Pflanzen regelmäßig gießen.

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