
Das Bienensterben, der Einsatz von Pestiziden, der Millionen von Bienen tötet, und der Rückgang der Monarchfalter machen derzeit Schlagzeilen. Es ist offensichtlich, dass unsere Bestäuber in Gefahr sind, was bedeutet, dass auch unsere zukünftigen Nahrungsquellen in Gefahr sind. Dem Rückgang der Mottenpopulationen wird jedoch nur sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Wenn Sie im Internet nach dem Rückgang der Mottenpopulationen suchen, finden Sie viele Bemühungen zum Wiederaufbau ihrer Populationen im Vereinigten Königreich, aber nur sehr wenige Hinweise auf Maßnahmen zur Rettung der Motten in den Vereinigten Staaten. Dabei sind die Mottenpopulationen hier seit den 1950er Jahren drastisch zurückgegangen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie helfen können, indem Sie Motten in Ihren Garten locken und ihnen sichere Lebensräume bieten.
Motten in Ihren Garten locken
Motten spielen eine wichtige, aber unterschätzte Rolle im Kreislauf des Lebens. Sie sind nicht nur Bestäuber, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Fledermäuse, Kröten und andere Kleintiere. Seit den 1950er Jahren ist die Mottenpopulation um etwa 85 % zurückgegangen, wobei mindestens zehn Arten in dieser Zeit vollständig ausgestorben sind. Viele Mottenarten sind aufgrund chemischer Pestizide und des Verlusts sicherer Lebensräume vom Aussterben bedroht, aber auch die Tachinidenfliege, die zur Bekämpfung der Populationen der Schwammspinnermotten eingeführt wurde, ist dafür verantwortlich. Neben den Larven der Schwammspinnerraupe tötet die Tachinidenfliege auch die Larven von über 200 anderen Mottenarten. Während die meisten Bestäuber verschiedene Gärten besuchen, verbringen Motten ihr ganzes Leben in einem einzigen Garten. Motten fühlen sich von Gärten angezogen, in denen verschiedene Pflanzen wie Gräser, Blumen, Sträucher und Bäume wachsen. Ein mottenfreundlicher Garten sollte frei von Pestiziden sein. Er sollte auch Mulch enthalten, keine Steine. Pflanzenabfälle und Laub sollten sich ein wenig ansammeln dürfen, damit Motten und ihre Larven sichere Verstecke finden.
Pflanzen und Blumen, die Motten anziehen
Wenn Sie Motten in Ihren Garten locken möchten, sollten Sie wissen, welche Pflanzen Motten anziehen. Motten schätzen Vielfalt im Garten. Viele nutzen Bäume, Sträucher oder Stauden als Wirtspflanzen. Einige Bäume, die Motten anziehen, sind:
- Hickory
- Pflaume
- Ahorn
- Lorbeer
- Kaki
- Birke
- Sumach
- Walnuss
- Apfel
- Eiche
- Pfirsich
- Kiefer
- Amberbaum
- Weide
- Kirsche
- Hartriegel
Zu den Sträuchern, die Motten anziehen, gehören:
- Viburnum
- Weidenkätzchen
- Caryopteris
- Weigela
- Busch-Geißblatt
- Rose
- Himbeere
Einige andere Pflanzen, die Motten anziehen, sind:
- Heliotrop
- Vieruhrblume
- Blühender Tabak
- Petunie
- Weidenröschen
- Enzian
- Goldlack
- Monarda
- Nachtkerze
- Salbei
- Blaugras
- Enzian Rocket
- Monarda
- Nachtkerze
- Salvia
- Bluestem-Gras
- Geißblatt
- Mondblume
- Fingerhut




