
Eisbergsalat wurde langsam aber sicher durch dunkleres, nährstoffreicheres Blattgemüse ersetzt, aber für Puristen, die sich einen BLT-Sandwich ohne knackigen Salat nicht vorstellen können, gibt es keinen Ersatz für Eisbergsalat. Salat gedeiht im Allgemeinen bei kühleren Temperaturen, aber wer in südlichen Gefilden lebt, sollte es mit dem Anbau von Ballade-Salat versuchen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie man Ballade-Salat anbaut und pflegt.
Was ist Ballade-Salat?
Eisbergsalat wurde 1945 eingeführt und aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Welken entwickelt. Aufgrund seiner Textur und Form wurde er zunächst als „Crisphead”-Salat bezeichnet, doch der gebräuchliche Name „Eisberg” entstand aufgrund der Art und Weise, wie er transportiert wurde: in mit Eis gefüllten Lastwagen quer durch das Land, um den Salat zu konservieren. Ballade-Salat (Lactuca sativa ‘Ballade’) ist eine Eisbergsalatsorte, die sich durch ihre Hitzetoleranz auszeichnet. Diese besondere Hybride wurde in Thailand speziell für ihre Fähigkeit entwickelt, bei hohen Temperaturen zu gedeihen. Ballade-Salatpflanzen reifen früh, etwa 80 Tage nach der Aussaat. Sie haben den traditionellen hellgrünen, kompakten Kopf des Eisbergsalats mit knackigen Blättern. Ballade-Salat wird 15 bis 31 cm hoch.
Wie man Ballade-Salat anbaut
Ballade-Salat ist selbstbefruchtend. Die ideale Temperatur für die Keimung liegt zwischen 16 und 21 °C (60 bis 70 °F). Wählen Sie einen Standort, der mindestens sechs Stunden pro Tag in voller Sonne liegt, und drücken Sie die Samen leicht in den Boden. Halten Sie die Samen feucht, aber nicht durchnässt. Die Keimung sollte innerhalb von 2 bis 15 Tagen nach der Aussaat erfolgen. Die Samen können direkt im Garten ausgesät oder zunächst drinnen vorgezogen und später ausgepflanzt werden. Vereinzeln Sie die Sämlinge, sobald sie ihre ersten Blätter bilden. Schneiden Sie sie mit einer Schere ab, um die benachbarten Wurzeln nicht zu beschädigen.
Pflege von Ballade-Salat
Eisbergsalat hat keine tiefen Wurzeln und muss daher regelmäßig gegossen werden. Gießen Sie die Pflanzen, wenn sich die Erde trocken anfühlt, wenn Sie mit dem Finger hineindrücken. Als Faustregel gilt, dass je nach Wetterbedingungen jede Woche 2,5 cm Wasser gegeben werden sollten. Gießen Sie die Pflanzen an der Basis, um Spritzer auf den Blättern zu vermeiden, die zu Pilzkrankheiten führen können. Mulchen Sie um die Pflanzen herum, um Unkraut zu hemmen, Feuchtigkeit zu speichern, die Wurzeln kühl zu halten und die Pflanzen mit Nährstoffen zu versorgen, wenn der Mulch sich zersetzt. Achten Sie auf Schädlinge wie Schnecken. Legen Sie Köder oder Fallen aus oder sammeln Sie die Schädlinge von Hand ein.




