
Selbst die erfahrensten Pflanzeneltern können Schwierigkeiten haben, den individuellen Wasserbedarf ihrer Zimmerpflanzen zu bestimmen. Wenn Sie verschiedene Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen der Welt haben, benötigt jede davon eine andere Menge an Feuchtigkeit, und genau hier liegt die Schwierigkeit. Wenn Sie sich fragen: „Wie viel Wasser soll ich meiner Pflanze geben?“, dann können Ihnen die folgenden Tipps helfen, Ihre geliebten Pflanzen weder zu ertränken noch so auszutrocknen, dass sie eingehen.
Wie viel Wasser soll ich meiner Pflanze geben?
Grünpflanzen im Innenbereich sorgen für frische Luft, beleben den Raum und schaffen eine beruhigende Atmosphäre. Zimmerpflanzen sind der beste Weg, um all dies zu erreichen und für Abwechslung in Ihrer Einrichtung zu sorgen. Das Gießen einer Zimmerpflanze ist wahrscheinlich die wichtigste Pflege, die die Pflanze benötigt, aber viele Pflanzen sind sehr wählerisch, was ihren Feuchtigkeitsbedarf angeht, und dieser kann schwer einzuschätzen sein.
Das Gießen von Zimmerpflanzen muss kein Ratespiel sein, wenn Sie ein paar Tricks kennen.
Alle Pflanzen brauchen Wasser zum Überleben, obwohl einige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und nicht direkt gegossen werden müssen. Selbst ein Kaktus braucht Wasser, aber zu viel kann zu Wurzelfäule führen und zu wenig lässt ihn welken. Tatsächlich ist Überwässerung die häufigste Todesursache bei Zimmerpflanzen. Wenn die Wurzeln einer Pflanze von Wasser umgeben sind, können sie keinen Sauerstoff aufnehmen.
Das Wichtigste für eine ausreichende Feuchtigkeit ist ein gut durchlässiger Boden. Kübelpflanzen benötigen Drainagelöcher, und in manchen Fällen muss der Blumenerde etwas Kies beigemischt werden, um die Porosität zu erhöhen. Orchideen erhalten etwas Rinde in ihrer Erde, während Sukkulenten etwas Sand oder kleine Kieselsteine mögen. Sobald Sie sich um die Drainage gekümmert haben, ist das Gießen einer Zimmerpflanze eine viel einfachere Angelegenheit.
Wie man eine Zimmerpflanze gießt
Der Wasserbedarf von Zimmerpflanzen variiert je nach Art, aber auch die Methode des Gießens ist unterschiedlich. Bei einigen Pflanzen, wie z. B. Usambaraveilchen, sollte das Wasser nicht mit den Blättern in Berührung kommen. Daher sind eine spezielle Gießkanne mit langer Tülle oder das Gießen von unten die bevorzugten Methoden. Pflanzenblätter können Flecken oder Pilzkrankheiten entwickeln, wenn sie unter warmen, feuchten Bedingungen zu lange nass bleiben.
Viele Pflanzen scheinen es zu mögen, wenn das Wasser von den Wurzeln heraufsteigt. Um diese Bewässerung von unten zu erreichen, können Sie den Behälter in eine Untertasse stellen und Wasser hineingießen, damit es langsam aufgenommen wird. Es ist dennoch eine gute Idee, gelegentlich von oben zu gießen, bis überschüssiges Wasser aus den Drainagelöchern austritt, wodurch Salze aus dem Boden gespült werden.
Weitere Tipps zur Bewässerung von Zimmerpflanzen
Die meisten Experten sind sich einig: Bewässern Sie nicht nach einem festen Zeitplan. Denn Faktoren wie bewölkte Tage, Hitze oder Kälte, Zugluft und andere Situationen beeinflussen die Feuchtigkeit des Bodens.
Der beste Tipp ist, mit den Händen die Erde zu fühlen. Wenn sie trocken ist, wenn Sie einen Finger hineinstecken, ist es Zeit zu gießen. Gießen Sie jedes Mal reichlich, um Salze auszuspülen und die Wurzeln mit Wasser zu versorgen. Wenn eine Untersetzer vorhanden ist, leeren Sie überschüssiges Wasser nach einer halben Stunde ab.
Verwenden Sie Wasser mit Raumtemperatur, um einen Schock für die Pflanze zu vermeiden. Viele Pflanzen treten im Winter in eine Ruhephase ein, in der sie nicht aktiv wachsen und nur halb so viel Wasser benötigen. Im Zweifelsfall sollten Sie die Pflanzen eher etwas trockener halten und mit einem Feuchtigkeitsmesser den Bedarf jeder Pflanze genau messen.




