
Für manche Gärtner ist die Gundermann eine Plage, da sie sich in der Landschaft ausbreiten kann und kaum noch zu beseitigen ist. Was wäre, wenn man Gundermann essen könnte? Würde sie dann in der Landschaft besser ankommen? Lesen Sie weiter, um herauszufinden, ob man Kriechende Charlie essen kann.
Ist Kriechende Charlie essbar?
Tatsächlich ist Kriechende Charlie (auch bekannt als Gundermann) essbar. Kriechende Charlie, ein häufig verfluchtes Unkraut, das auf Rasenflächen und anderen Landschaftsflächen wächst, stammt ursprünglich aus Europa und Südasien, wurde aber für medizinische Zwecke nach Nordamerika gebracht. Er hat sich schnell eingebürgert und ist heute überall in Nordamerika zu finden, mit Ausnahme der Wüste im Südwesten und den kältesten Provinzen Kanadas.
Früher jedoch aßen die Menschen Kriechender Charlie als Allheilmittel für eine Vielzahl von Beschwerden, von Verstopfung über Entzündungen bis hin zu Tinnitus. Außerdem war Bier damals noch etwas ganz anderes. Im 16. Jahrhundert gab es in England noch keinen Hopfen, aber Bier, und Gundermann diente sowohl als Aromastoff als auch als Konservierungsmittel bei der Bierherstellung. Tatsächlich lautet einer seiner gebräuchlichen Namen „Alehoof”, was „Ale-Kraut” bedeutet und auf die Zeit verweist, als Gundermann anstelle von Hopfen verwendet wurde.
Wie ihre Verwandte, die Minze, ist diese Pflanze schwer zu bekämpfen, da sie sich leicht selbst aussät und aus jedem Blattknoten am Stiel leicht Wurzeln schlägt. Da sie so wuchernd wächst und schwer zu bekämpfen, geschweige denn auszurotten ist, ist es vielleicht an der Zeit, sich mit dem Verzehr von Gundermann zu beschäftigen. Essbares Gundermann hat einen scharfen, minzigen Geschmack, der sich gut als Gewürz in einigen Speisen eignet.
Abgesehen davon sollte Gundermann am besten verwendet werden, wenn die Blätter jung und weniger scharf sind. Es kann frisch gegessen werden, obwohl es etwas würzig ist. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden. Die getrockneten Blätter können zur Zubereitung von Tee verwendet werden und werden oft mit Eisenkraut oder Liebstöckel kombiniert. Und natürlich schmeckt Gundermann offenbar auch hervorragend in Bier.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Bildungs- und Gartenzwecken. Bevor Sie IRGENDWELCHE Kräuter oder Pflanzen zu medizinischen oder anderen Zwecken verwenden oder einnehmen, konsultieren Sie bitte einen Arzt, Heilkräuterkundigen oder einen anderen geeigneten Fachmann, um sich beraten zu lassen.




