
Haben Sie schon einmal von Känguruäpfeln gehört? Wenn Sie nicht in Australien geboren sind, wahrscheinlich nicht. Känguruapfelbäume sind in Australien und Neuseeland heimisch. Was sind Känguruäpfel? Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren.
Was sind Känguruäpfel?
Känguru-Apfelpflanzen sind nicht mit Äpfeln verwandt, obwohl sie Früchte tragen. Solanum aviculare gehört zur Familie der Solanaceae und wird manchmal auch als Neuseeländischer Nachtschatten bezeichnet, was uns einen Hinweis auf die Eigenschaften der Frucht gibt. Nachtschatten, ein weiteres Mitglied der Solanaceae, ist wie viele andere Mitglieder dieser Familie giftig. Viele von ihnen enthalten starke Alkaloide, die giftig sein können, obwohl wir einige dieser „giftigen” Lebensmittel – wie Kartoffeln und Tomaten – essen. Das Gleiche gilt für die Känguruapfel-Frucht. Sie ist giftig, wenn sie unreif ist. Känguruapfel-Pflanzen sind buschige Sträucher, die zwischen 1 und 3 m hoch werden und mit auffälligen violetten Blüten bedeckt sind, die im Frühling und Sommer üppig blühen. Auf die Blüten folgen grüne Früchte, die reifen und sich gelb, dann tief orange färben. Die reifen Früchte sind 2,5 bis 5 cm lang, oval, orangefarben und haben ein saftiges Fruchtfleisch mit vielen kleinen Samen. Wenn Sie darüber nachdenken, Känguruäpfel anzubauen, sollten Sie bedenken, dass die Pflanze subtropisch ist und nur kurze Frostperioden verträgt. In ihrer natürlichen Umgebung kommt die Känguru-Apfelbaum in und um Nistplätze von Seevögeln, in offenem Buschland und an Waldrändern vor. Interessiert? Wie vermehrt man also den Känguru-Apfelbaum?
Vermehrung des Känguru-Apfelbaums
Känguruäpfel werden aus Samen oder Stecklingen aus hartem Holz gezogen. Die Samen sind schwer, aber nicht unmöglich zu beschaffen. Sie brauchen mehrere Wochen, um zu keimen. Der immergrüne Känguruapfel eignet sich für die USDA-Winterhärtezonen 8 bis 11. Er kann in sandigen, lehmigen oder tonhaltigen Böden angebaut werden, sofern diese gut drainiert sind. Pflanzen Sie die Samen in voller Sonne bis Halbschatten. Er gedeiht in feuchten, nicht nassen Böden, verträgt aber auch etwas Austrocknung. Wenn er in einem Kübel gezüchtet wird, kann die Pflanze bei Kälteeinbrüchen ins Haus gebracht werden. Wenn Sie die Früchte essen möchten, warten Sie zur Sicherheit, bis sie von der Pflanze gefallen sind. Dann sind sie vollständig reif. Auch Vögel mögen die Früchte, sodass die Gefahr einer invasiven Ausbreitung besteht.




