
Breitbandpestizide können sich nachteilig auf die Population „guter” oder nützlicher Insekten auswirken. Florfliegen sind ein perfektes Beispiel dafür. Florfliegenlarven in Gärten sind ein natürlicher Killer für unerwünschte Insekten. Sie sind gefräßige Fresser vieler weichhäutiger Insekten, die Pflanzen befallen. Für eine ungiftige Schädlingsbekämpfung sollten Sie einen Lebensraum für Florfliegenlarven schaffen, der attraktiv ist und diese nützlichen Insekten in der Nähe Ihrer Lieblingspflanzen hält.
Lebenszyklus der Florfliege
Florfliegen werden in etwa vier Wochen geschlechtsreif. In dieser Zeit entwickeln sie sich vom Ei über die Larven- und Puppenphase bis hin zum erwachsenen Insekt. Die Eier der Florfliege schlüpfen nach vier bis fünf Tagen und setzen winzige, alligatorähnliche Larven frei.
Die Larven haben große, kräftige Kiefer, eine bräunliche Färbung mit roten Streifen und Flecken und eine raue Haut. Sie werden oft als Blattlauslöwen bezeichnet, da sie sich von Blattläusen sowie Zikaden, Milben, Wollläusen, Thripsen und vielen anderen weichhäutigen Insekten ernähren. Die Freisetzung so vieler hungriger Kiefer kann eine Invasion von Blattläusen oder anderen Insekten ziemlich schnell vernichten.
Gartenfliegenlarven fressen sich durch Ihre Schädlinge und durchlaufen dabei in nur wenigen Wochen drei Stadien.
Wie sehen Florfliegen-Eier aus?
Erwachsene Florfliegen sind relativ leicht zu identifizieren. Ihre charakteristischen grünen Flügel mit Spitzenmuster und ihre flaschengrüne Farbe sind gut erkennbar. Die Larven und Eier können jedoch mit denen anderer Insektenarten verwechselt werden. Wie sehen Florfliegeneier aus? Die winzigen Eier sind schwer zu erkennen, aber ihre einzigartige Befestigung und die Tatsache, dass Weibchen bis zu 200 Eier auf einmal legen können, helfen Ihnen dabei, diese zukünftigen Gartenhelfer zu entdecken.
Bevor Sie eine Ansammlung von Insekteneiern von den Blättern Ihrer Pflanzen kratzen, sollten Sie sich bewusst sein, dass es sich dabei um die zukünftigen nützlichen Gartenreiniger, die Florfliegenlarven, handeln könnte. Wenn Sie die Eier erkennen und erhalten, können Sie ihren unersättlichen Appetit für Ihren Garten nutzen.
Der typische Lebensraum von Florfliegenlarven sind von Blattläusen befallene Pflanzen wie:
- Kreuzblütler, wie Brokkoli
- Nachtschattengewächse wie Tomaten
- Blattgemüse
- Luzerne
- Spargel
- Viele Obstkulturen
Die Eier der Florfliege werden mit feinen Fäden an der Oberfläche der Blätter befestigt. Diese Fäden sind so zart und schwer zu erkennen, dass die winzigen, weißen Eier scheinbar auf der Pflanze schweben. Lassen Sie diese Insekteneier in Ruhe, damit sie sich zu starken, gefräßigen Helfern für die Natur entwickeln können.
Gartenfliegen in den Garten locken
Florfliegenlarven können gekauft werden, aber Sie können auch ausgewachsene Tiere dazu bewegen, sich in Ihrem Garten anzusiedeln. Schließlich kann jede Larve täglich ihr Körpergewicht an Blattläusen oder anderen Schädlingen fressen. Der beste Standort für Florfliegen sind Gebiete mit einer großen Pflanzenvielfalt. Ausgewachsene Tiere suchen Nektar und Pollen, weshalb blühende Pflanzen besonders attraktiv für sie sind. Zuckerquellen in der Landschaft ziehen die erwachsenen Tiere ebenso an wie der von den lästigen Insekten produzierte Honigtau.
Wenn Sie Florfliegen-Eier kaufen, setzen Sie diese bei Temperaturen von mindestens 21 °C (70 °F) aus. Die empfohlene Verteilung beträgt eine Larve pro 50 Beutetiere bei langsam wachsenden Pflanzen oder eine Larve pro zehn Schädlinge bei schnell wachsenden Pflanzen. In Obstgärten und Reihenpflanzungen bedeutet dies eine regelmäßige Freisetzung von Larven alle 7 bis 14 Tage. In solchen Bereichen können bis zu 30.000 Eier erforderlich sein.
In privaten Gärten sollte ein Bruchteil dieser Anzahl ausreichen, um Ihr Schädlingsproblem sicher, natürlich und ohne Giftstoffe zu bekämpfen.




