Zierfedergras: Tipps für den Anbau von Federgräsern

Zierfedergräser verleihen der heimischen Landschaft Bewegung und Dramatik. Ihre dekorativen Verwendungsmöglichkeiten reichen von Einzelpflanzungen über Rabatten bis hin zu Massenpflanzungen. Der Anbau von Federgräsern im Garten ist eine hervorragende Alternative für xeriscape- oder trockenheitsresistente Pflanzen. Federgras wird auch als winterhartes Pampasgras bezeichnet, ein legendärer Riese unter den Ziergrasarten. Federgras eignet sich für die USDA-Klimazonen 5 bis 9 und ist als zusätzlicher Bonus resistent gegen Wildverbiss. Diese aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze ist mit Zuckerrohr verwandt und das ganze Jahr über ein interessantes Exemplar.

Zierfedergras

Zierfedergras ist eine horstbildende Pflanze, die 2 bis 3,5 m hoch werden kann und peitschenartige Blätter hat, die leicht gezackt und an den Rändern scharf sind. Die Pflanze bildet von September bis Oktober eine federartige Blütenstände, die oft bis weit in den Winter hinein bestehen bleiben. Die 2,5 bis 4,5 m hohen Blüten können auch für Innenraumgestecke geerntet werden. Das dekorative Federgras kann sich bis zu 1,5 m ausbreiten, hat jedoch schwache Stängel, die bei starkem Wind brechen, und sollte daher an einem geschützten Standort gepflanzt werden. Der Anbau von Federgras als Teil eines mehrjährigen Hintergrunds verleiht vielen Pflanzenarten Klang und Bewegung.

Anbau von Federgräsern

Plumegras wird aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit oft als nördliches Pampasgras bezeichnet. Das Zierplumegras gedeiht in nährstoffreichen, feuchten Böden und ist eine fruchtbare, sich selbst aussäende Pflanze. Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, 8 bis 10 cm Kompost oder einen anderen organischen Bodenverbesserer einzuarbeiten. Eine gute Drainage ist unerlässlich, da die Pflanze an der Basis verfault, wenn sie in feuchten Böden wächst. Der Anbau von Federgräsern in voller Sonne sorgt für vier interessante Jahreszeiten. Das graugrüne Laub färbt sich im Herbst bunt und die rosa Blüten setzen im Winter silberne Akzente. Zierfedern benötigen während der Wachstumsperiode alle zwei Wochen eine Bewässerung bis in die Tiefe der Wurzeln. Im ersten Jahr ist eine regelmäßige Bewässerung erforderlich, um ein tiefes, gesundes Wurzelsystem zu fördern. In der Ruhephase im Winter kann die Pflanze in der Regel mit natürlichen Niederschlägen auskommen. Düngen Sie das Gras jährlich im Frühjahr mit einem Allzweck-Pflanzendünger. Abgebrochene Halme sollten entfernt werden, und mit einem Rechen lassen sich alte, abgestorbene Blätter herausziehen. Seien Sie vorsichtig und tragen Sie Handschuhe, da die Blätter der Pflanze scharf sind. Zur Pflege von Federgras im Winter muss das Laub im Frühjahr auf 15 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden, um Platz für neues Laub zu schaffen.

Vermehrung von Federgras

Das Gras sollte im Frühjahr oder Sommer ausgegraben und geteilt werden. Mit einer scharfen Wurzelsäge lässt sich der Wurzelballen relativ leicht durchschneiden. Wenn Sie die Pflanze nicht teilen, beginnt sie in der Mitte abzusterben, was das Aussehen des Zierfedergrases beeinträchtigt. Die Pflanze sät sich frei aus und kann ziemlich lästig werden. Die Jungpflanzen lassen sich leicht eintopfen und weiterziehen. Wenn Sie nicht überall kleine Federgräser haben möchten, sollten Sie die Blütenstände abschneiden, bevor sie Samen bilden.

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