
Gärtnern für gefährdete Wildtiere ist eine großartige Möglichkeit, Ihrem Lieblingshobby einen Sinn zu geben. Sie haben bereits Freude daran, schöne Außenbereiche zu gestalten und mit Pflanzen in der Erde zu arbeiten, warum also nicht etwas Altruistisches daraus machen? Es gibt Dinge, die Sie tun können, und Möglichkeiten, Ihren Garten so zu gestalten, dass er die Wildtiere in Ihrer Umgebung unterstützt.
Wildtiere in Gärten unterstützen
Ein wildtierfreundlicher Garten ist eine großartige Möglichkeit, Wildtiere zu unterstützen und zum Schutz lokaler Arten beizutragen, sowohl gefährdeter als auch gesunder Populationen. Hier sind einige Dinge, die Sie tun können:
- Pflanzen Sie Pflanzen, die lokale Bestäuber wie Vögel, Schmetterlinge, Bienen und Fledermäuse anziehen.
- Entfernen Sie invasive Pflanzen auf Ihrem Grundstück. Ihre örtliche Beratungsstelle kann Ihnen sagen, worauf Sie achten und was Sie entfernen müssen.
- Legen Sie in einer Ecke Ihres Gartens einen Reisighaufen an. Dieser bietet unzähligen Arten Lebensraum und Schutz.
- Stellen Sie strukturiertere Schutzmöglichkeiten bereit, wie Fledermaus-, Bienen- und Vogelhäuschen oder Insektenhotels.
- Verzichten Sie auf Pestizide und setzen Sie stattdessen auf natürliche Strategien.
- Ersetzen Sie Rasenflächen durch einheimische Pflanzen.
- Verwenden Sie so wenig Dünger wie möglich. Überschüssiger Dünger gelangt in die Kanalisation und schadet den Tieren in Flüssen und Seen.
- Stellen Sie den Tieren eine Wasserquelle wie ein Vogelbad zur Verfügung.
- Informieren Sie sich beim Programm „Backyard Wildlife Habitat” der National Wildlife Federation über alle Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um Ihren Garten als Lebensraum für Wildtiere zertifizieren zu lassen.
Unterstützung bedrohter Pflanzen- und Tierarten
Jede positive Veränderung, die den lokalen Arten hilft, ist großartig, aber eine der wichtigsten Maßnahmen, die Sie zur Unterstützung der lokalen Tier- und Pflanzenwelt ergreifen können, ist die Verwendung einheimischer Arten. Verwandeln Sie Ihren Garten in ein heimisches Ökosystem, so wie es ohne menschliche Eingriffe aussehen würde. Je nachdem, wo Sie leben, kann dies einen Waldgarten, ein Sumpfgebiet oder einen trockenheitstoleranten Wüstengarten bedeuten.
Durch die Schaffung eines heimischen Lebensraums bieten Sie nicht nur bedrohten Pflanzen einen Platz, sondern schaffen auch Raum für gefährdete Tiere in Ihrem Garten. Alle bedrohten oder gefährdeten Arten, vom kleinen Insekt bis zum größeren Säugetier, profitieren von diesem Lebensraum, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer örtlichen Beratungsstelle, welche Pflanzen in Ihrer Region heimisch sind, und lassen Sie sich bei der Planung helfen. Auch staatliche und bundesstaatliche Organisationen wie der U.S. Fish and Wildlife Service können Ihnen dabei helfen. Es gibt beispielsweise Programme, die Anwohnern dabei helfen, Teile ihres Grundstücks in heimische Feuchtgebiete und andere Ökosysteme zurückzuverwandeln.
Es ist nur allzu leicht, sich von Umweltproblemen überwältigt zu fühlen und anzunehmen, dass eine einzelne Person nichts bewirken kann. Es ist jedoch möglich, Ihren Garten so anzupassen, dass er Arten unterstützt. Wenn mehr Menschen diese Schritte unternehmen, führt dies gemeinsam zu einer großen Veränderung.




