
Regenwasser-Gärten sind eine beliebte Methode geworden, um überschüssiges Wasser im Garten abzuführen. Durch die Nutzung eines Regenwasser-Gartens zur Entwässerung werden sumpfige Stellen im Garten vermieden, während gleichzeitig das Wasser gefiltert und verhindert wird, dass es in die Regenwasserkanäle abfließt. Bei der Gartengestaltung zur Wasserableitung sollte ein Regenwasser-Garten-Entwässerungsgraben für überschüssiges Wasser vorgesehen werden, das in den Boden versickern kann. Dieser wichtige Schritt hält den Rasen und die umliegenden Bereiche trocken.
Die drei grundlegenden Komponenten, die für die Entwässerung eines Regengartens erforderlich sind, sind: Zufluss, Becken und Abfluss. Der Zufluss ist der Bereich, in dem überschüssiges Wasser in den Garten gelangt. Das Becken fängt diese Feuchtigkeit auf, während der Abfluss der Überlaufbereich des Regengartens ist. Dabei handelt es sich oft um einen Graben, der so angelegt ist, dass er die überschüssige Feuchtigkeit vom Grundstück ableitet.
Planung der Landschaftsgestaltung für die Wasserableitung
Attraktive und nützliche Lösungen für die Wasserableitung können in Form von Regengärten realisiert werden. Die Nutzung eines Regengartens zur Entwässerung kann Lebensraum für Wildtiere und Vögel bieten, das von Dächern und Dachrinnen abfließende Wasser filtern und Pflanzen während der Regenzeit mit einer gleichmäßigen Menge an Feuchtigkeit versorgen.
Die Auswahl der Pflanzen ist ebenso wichtig wie ihre Platzierung. Einige Pflanzen gedeihen unter Wasser, während andere darunter leiden. Wasserpflanzen, die unter Wasser gut wachsen, können in der Mitte gepflanzt werden, während solche, die viel Wasser benötigen, aber nicht unter Wasser stehen können, an den Rändern gepflanzt werden sollten.
Zusätzlich zu diesen Überlegungen muss ein Plan für den Überlauf vorhanden sein, damit das Wasser den Rasen und andere Beete nicht beschädigt.
Was tun bei Überlaufen des Regengartens?
Es kommt unvermeidlich zu starken Regenfällen, bei denen mehr Wasser fällt, als der Regengarten aufnehmen kann. Dieses Wasser muss vom Haus und anderen Bereichen des Gartens abgeleitet werden. Dies kann mit einem Entwässerungsgraben für den Regengarten erfolgen. Der Graben kann mit Kies ausgekleidet sein oder ein durchlässiges PVC-Rohr enthalten. Das Wasser kann in aufeinanderfolgende Regengärten abgeleitet oder direkt in die Regenwasserkanalisation geleitet werden. Der Graben sollte an der talseitigen Seite des Gartens angelegt werden, wo es durch die Schwerkraft und das Gefälle leicht abfließen kann. Ein Regengarten sollte nicht in der Nähe eines Hauses angelegt werden, insbesondere nicht in der Nähe eines Hauses mit Keller, wo sich überschüssiges Wasser ansammeln und Schäden verursachen könnte.
Andere Möglichkeiten, Überlaufwasser abzuleiten
Die Nutzung eines Regengartens zur Entwässerung ist zwar eine relativ einfache Methode, um überschüssiges Wasser zu bewältigen, aber sie ist nicht narrensicher. Eine Schätzung der Wassermenge, die in diesem Bereich gesammelt wird, ist zwar möglich, aber aufgrund der Unberechenbarkeit der Natur niemals ganz genau.
Die Verwendung einer Böschung auf der talseitigen Seite kann das notwendige Material liefern, um überschüssiges Wasser zu sammeln. Die Anpflanzung einheimischer Präriepflanzen ist eine gute Idee, da deren Wurzeln Feuchtigkeit wie ein Schwamm aufsaugen.
Eine weitere Möglichkeit, Überlaufwasser zu bewältigen, ist die Anlage einer Bioswale. Diese ähnelt einem Entwässerungsgraben, ist jedoch flach und dicht mit Pflanzen bewachsen. Die Bioswale sollte ein leichtes Gefälle aufweisen, gerade so viel, dass das Wasser umgeleitet wird, aber auch die Pflanzen in der Swale Feuchtigkeit aufnehmen können.




