
Obwohl sie einen sehr unglücklichen Namen haben, werden Raps-Pflanzen weltweit wegen ihrer extrem fettreichen Samen angebaut, die sowohl als nahrhaftes Tierfutter als auch zur Ölgewinnung verwendet werden. Lesen Sie weiter, um mehr über die Vorteile von Raps und den Anbau von Raps-Pflanzen im Garten zu erfahren.
Informationen zu Raps
Was ist Raps? Raps (Brassica napus) gehört zur Familie der Kreuzblütler, was bedeutet, dass er eng mit Senf, Grünkohl und Kohl verwandt ist. Wie alle Kreuzblütler ist er eine Pflanze für kühles Wetter, weshalb der Anbau von Raps im Frühjahr oder Herbst vorzuziehen ist. Die Pflanzen sind sehr anspruchslos und wachsen auf einer Vielzahl von Bodenqualitäten, solange diese gut drainiert sind. Sie gedeihen gut in sauren, neutralen und alkalischen Böden. Sie vertragen sogar Salz.
Vorteile von Raps
Raps wird fast immer wegen seiner Samen angebaut, die einen sehr hohen Ölanteil enthalten. Nach der Ernte können die Samen gepresst und für Speiseöl oder nicht essbare Öle wie Schmierstoffe und Biokraftstoffe verwendet werden. Die Pflanzen, die wegen ihres Öls geerntet werden, sind einjährig. Es gibt auch zweijährige Pflanzen, die hauptsächlich als Tierfutter angebaut werden. Aufgrund ihres hohen Fettgehalts eignen sich zweijährige Raps-Pflanzen hervorragend als Futtermittel und werden oft als Futterpflanzen verwendet.
Rapsöl vs. Canolaöl
Die Begriffe „Raps“ und „Canola“ werden zwar manchmal synonym verwendet, sind jedoch nicht ganz dasselbe. Sie gehören zwar zur selben Art, Canola ist jedoch eine spezielle Sorte der Rapspflanze, die zur Herstellung von Speiseöl angebaut wird. Nicht alle Rapssorten sind für den menschlichen Verzehr geeignet, da sie Erucasäure enthalten, deren Gehalt in Canola-Sorten besonders niedrig ist. Der Name „Canola“ wurde 1973 registriert, als er als Alternative zu Raps für Speiseöl entwickelt wurde.




