
Es gibt mehrere Arten von Schadinsekten, die unter dem Namen „Stängelbohrer“ bekannt sind und sich von Stängelpflanzen wie Himbeeren und Brombeeren ernähren. Je nach Art des Stängelbohrers kann das Problem leicht zu bewältigen sein oder schwerwiegende Folgen haben. Lesen Sie weiter, um mehr über die verschiedenen Arten von Stängelbohrern und wirksame Methoden zu ihrer Bekämpfung zu erfahren.
Was ist ein Stängelbohrer?
Es gibt mehrere Insektenarten, die als Stängelbohrer gelten. Dazu gehören der Himbeer-Stängelbohrer (Oberea perspicillata), der Rotkehl-Stängelbohrer (Agrilus ruficollis) und der Bronze-Stängelbohrer (Agrilus rubicola). Sowohl die Rotkehl- als auch die Bronze-Art gehören zu den Flachkopfbohrern.
Informationen zum Himbeer-Stängelbohrer
Himbeer-Stängelbohrer sind Käfer, die ihren gesamten Lebenszyklus auf Himbeersträuchern verbringen. Sie werden als Eier direkt unterhalb der Spitze der Pflanze abgelegt. Wenn sie zu Larven schlüpfen, graben sie sich durch den Stängel und überwintern in der Krone der Pflanze. Im Frühjahr dringen sie in den Boden ein und schlüpfen als erwachsene Käfer, die schwarz und etwa einen Zentimeter lang sind. Schäden durch Himbeer-Stängelbohrer zeigen sich in der Regel zunächst als verwelkte oder geschwärzte Spitzen, gefolgt von einer Schwächung oder sogar einem Absterben der Stängel. Die Spuren des Himbeer-Bambusbohrers sind sehr charakteristisch: zwei ringförmige Risse im Abstand von etwa 1 cm und 15 cm von der Spitze des Bambusrohrs entfernt. Dies ist die Stelle, an der das Weibchen das Bambusrohr durchbohrt und seine Eier abgelegt hat. Die manuelle Bekämpfung des Himbeer-Bambusbohrers ist relativ einfach und effektiv. Suchen Sie die befallenen Ruten und schneiden Sie sie etwa 2,5 cm unterhalb des unteren Rings ab. Die Larven verbringen das erste Jahr ihres Lebens an dieser Stelle, sodass diese Methode eine sehr hohe Erfolgsquote hat. Verbrennen Sie alle Ruten, die Sie auf diese Weise entfernen.
Bekämpfung des Flachkopf-Rutenbohrers
Sowohl Rotnacken- als auch Bronzeschlauchbohrer sind klein und etwa 0,5 cm lang. Sie lassen sich anhand ihrer Farben unterscheiden, denen sie ihren Namen verdanken. Das eindeutige Symptom für diesen Befall ist eine Schwellung oder Gallenbildung im Zuckerrohr, etwa 0,30 bis 0,91 m über dem Boden, wo sich die Larven durch die Rinde bohren. Schließlich stirbt das Zuckerrohr oberhalb dieser Gallen ab. Die Bekämpfung von flachköpfigen Zuckerrohrbohrern erfolgt am besten, indem man das Zuckerrohr im Spätwinter 15 cm unterhalb der untersten Galle abschneidet und vernichtet. Dadurch werden die Larven getötet, bevor sie im Frühjahr als ausgewachsene Tiere schlüpfen und weitere Eier legen können.




