
Was meinen Menschen, wenn sie von Nadel- und Laubbäumen sprechen? Was macht einen bestimmten Baum zu einem Nadel- oder Laubbaum? Lesen Sie weiter, um einen Überblick über die Unterschiede zwischen Nadel- und Laubbäumen zu erhalten.
Laub- und Nadelbäume
Das Erste, was man über Laub- und Nadelbäume wissen muss, ist, dass das Holz dieser Bäume nicht unbedingt hart oder weich ist. Aber „Nadelbäume vs. Laubbäume” wurde im 18. und 19. Jahrhundert zu einem Begriff, und zu dieser Zeit bezog er sich tatsächlich auf die Schwere und das Gewicht der Bäume.
Die Bauern, die in jener frühen Zeit an der Ostküste ihr Land rodeten, benutzten Sägen, Äxte und Muskelkraft, wenn sie Bäume fällten. Sie fanden einige Bäume schwer und schwer zu fällen. Diese – meist Laubbäume wie Eiche, Hickory und Ahorn – nannten sie „Hartholz”. Die Nadelbäume in dieser Gegend, wie die östliche Weißkiefer und die Pappel, waren im Vergleich zu den „Harthölzern” relativ leicht, daher wurden sie als „Weichholz” bezeichnet.
Weichholz oder Hartholz
Wie sich herausstellte, sind nicht alle Laubbäume hart und schwer. Zum Beispiel sind Espen und Roterlen leichte Laubbäume. Und nicht alle Nadelbäume sind „weich” und leicht. Zum Beispiel sind Langblatt-, Slash-, Kurzblatt- und Loblolly-Kiefern relativ dichte Nadelbäume.
Im Laufe der Zeit wurden die Begriffe anders und wissenschaftlicher verwendet. Botaniker erkannten, dass der Hauptunterschied zwischen Weichholz und Hartholz in der Zellstruktur liegt. Das heißt, Weichhölzer sind Bäume, deren Holz größtenteils aus langen, dünnen röhrenförmigen Zellen besteht, die das Wasser durch den Stamm des Baumes transportieren. Harthölzer hingegen transportieren Wasser durch Poren oder Gefäße mit größerem Durchmesser. Dadurch sind Hartholzbäume rau oder „hart” zu sägen und zu bearbeiten.
Unterschiede zwischen Weichholz und Hartholz
Derzeit hat die Holzindustrie Härtegrade entwickelt, um verschiedene Produkte zu klassifizieren. Der Janka-Härtetest ist dabei wohl der am häufigsten verwendete. Dieser Test misst die Kraft, die erforderlich ist, um eine Stahlkugel in das Holz einzudrücken.
Durch die Anwendung dieser Art von standardisiertem „Härtetest” wird die Frage nach Weich- oder Hartholz zu einer Frage des Grades. Im Internet finden Sie eine Janka-Härte-Tabelle, in der Hölzer von den härtesten (tropische Hartholzarten) bis zu den weichsten aufgelistet sind. Laubbäume und Nadelbäume sind in dieser Liste ziemlich zufällig gemischt.




