Sudangras-Deckfrüchte: Anbau von Sorghum-Sudangras in Gärten

Deckfrüchte wie Sorghum-Sudangras sind im Garten nützlich. Sie können Unkraut unterdrücken, gedeihen auch bei Trockenheit und können als Heu und Futter verwendet werden. Aber was ist Sudangras eigentlich? Es handelt sich um eine schnell wachsende Deckfrucht mit einem ausgedehnten Wurzelsystem, die in vielen Gebieten angebaut werden kann. Dadurch eignet sich die Pflanze hervorragend zur Regeneration von Flächen, die überbewirtschaftet und verdichtet sind oder nur wenige Nährstoffe enthalten. Erfahren Sie, wie Sie Sudangras anbauen und all seine Vorteile sowie seine Pflegeleichtigkeit nutzen können.

Was ist Sudangras?

Sudangras (Sorghum bicolor) kann eine Höhe von 1 bis 2 m erreichen und wird als Weide, Gründüngung, Heu oder Silage angebaut. Wenn es mit Sorghum gekreuzt wird, sind die Pflanzen etwas kleiner und leichter zu handhaben und weisen eine überragende Hitzebeständigkeit auf. Darüber hinaus ist der Pflegeaufwand für Sorghum-Sudangras minimal, da die Samen nur wenig Feuchtigkeit zum Keimen benötigen und die Sämlinge in heißen und wasserarmen Regionen gut gedeihen. Die größte Anforderung an dieses vielseitige Gras ist mindestens acht bis zehn Wochen schönes Wetter vor der Ernte. Es hat sich gezeigt, dass Sorghum-Sudangras bei dichter Bepflanzung Unkraut reduziert und Wurzelnematoden unterdrückt. Die Pflanze hat sich auch als äußerst effizient in der Wasseraufnahme erwiesen, da sie doppelt so viele Wurzeln wie Mais, aber weniger Blattoberfläche hat, was die Verdunstung ermöglicht. Es wird auch wegen seiner Samen angebaut, da das Gras sehr fruchtbar ist und wirtschaftlich die nächste Generation der Kulturpflanze liefert. Eine gute Bodenbewirtschaftung sichert zukünftige Ernten, verhindert Erosion und ist Teil des ökologischen Kreislaufs der Nachhaltigkeit. Sudangras-Deckfrüchte sind in vielen Regionen Nordamerikas ein wesentlicher Bestandteil der Bodenbewirtschaftung und werden auch häufig als eines der ertragreichsten Futtermittel eingesetzt.

Wie man Sudangras anbaut

Der beste Boden für Sudangras ist warm, gut bearbeitet, feucht und klumpenfrei. Die Fruchtbarkeit ist nicht der wichtigste Faktor, da dieses Gras nur wenig Stickstoff benötigt; auf stark genutzten Flächen fördert jedoch zusätzlicher Stickstoff das Wachstum. Bei der Anzucht von Sorghum-Sudangras ist eine frühe Aussaat wichtig. In wärmeren Regionen kann bereits im Februar ausgesät werden, aber die meisten von uns müssen warten, bis der Boden gleichmäßig auf mindestens 16 °C erwärmt ist. Als Faustregel gilt, dass von Juli bis August ausgesät werden sollte. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat ist wichtig, wenn die gesamte Pflanze geerntet werden soll, wie beispielsweise bei Sudangras als Deckfrucht. Junge Pflanzen sollten nur so lange gepflügt werden, bis ältere Pflanzen Klumpen bilden, die schwer zu zerkleinern sind. Pflanzen, die zu Heu gemäht werden, können auf eine Höhe von 10 bis 18 cm geschnitten werden, um eine Erholung und eine weitere Ernte zu ermöglichen.

Bewirtschaftung von Sorghum-Sudangras

Dieses Gras ist eine der leichter zu pflegenden Sorten. Frühes Mähen ist entscheidend für die Pflege von Sorghum-Sudangras, das als Futtermittel verwendet wird, da ältere Blätter einen geringeren Proteingehalt haben und faserig werden, wodurch sie schwerer verdaulich sind. Die Pflanze muss im vegetativen Stadium geerntet werden, da sie genauso viel Protein enthält wie reife Luzerne und mindestens noch einmal geerntet werden kann, wodurch mehr verwertbare Produkte gewonnen werden. Mähen Sie die Pflanzen, wenn sie 51 bis 76 cm hoch sind, und lassen Sie 15 cm Stoppeln stehen. Sobald der Spätsommer naht, sollten die gesamten Pflanzen untergepflügt werden, um zu verrotten, und eine geeignete Winterkultur ausgesät werden. Sudangras eignet sich als Sommerdeckfrucht, wenn eine lange Mittsommerperiode zur Verfügung steht.

Schreibe einen Kommentar