
Begleitpflanzen sind wegen ihrer insektenabwehrenden Eigenschaften beliebt, aber auch als Stütze für andere gewünschte Pflanzen. Sonnenblumen sind klassische Blumen, deren statuenhafte Höhe und fröhliche Blüten die Landschaft mit Charme schmücken. Begleitpflanzen für Sonnenblumen reichen von Gemüse bis hin zu Blumen und können sowohl als Stütze als auch zur Schädlingsbekämpfung dienen.
Begleitpflanzen für Sonnenblumen
Viele Gärtner haben schon vom Anbausystem der „Drei Schwestern” gehört. Es handelt sich dabei um eine alte Praxis, die von den Ureinwohnern seit Jahrhunderten angewendet wird. Wenn die majestätische Sonnenblume zu diesem Trio hinzukommt, haben die „Vier Schwestern” noch mehr Kraft im Garten. Die klassischen Begleitpflanzen der Sonnenblume in den „Drei Schwestern“ sind Bohnen, Mais und Kürbis. Diese passen sowohl optisch als auch als nützliche Gruppierung wunderbar zu Sonnenblumen. Die Begleitpflanze Sonnenblume ist ein fleißiges Exemplar, das eine wertvolle Stütze für rankende Reben und hochgewachsene Stängel ist.
Sonnenblumen anbauen
Die meisten unserer hohen Sonnenblumensorten sind einjährig, aber sie vermehren sich durch Wind und Vögel und wachsen jedes Jahr zuverlässig an derselben Stelle wieder nach. Lassen Sie die Blütenköpfe zum Trocknen stehen. Sobald alle Blütenblätter abgefallen sind, kann der gesamte Kopf geerntet oder stehen gelassen werden, um im Winter Vögel zu füttern. Sonnenblumen wachsen in fast jedem Boden, mögen es aber nicht, wenn es zu feucht ist. Sie sind trockenheitstolerant, und die getrockneten Köpfe und Stiele können im Kamin oder in der Feuerstelle als hervorragender Feueranzünder verwendet werden.
Arten von blühenden Begleitpflanzen für Sonnenblumen
Blumen verschönern unsere Landschaft, können aber auch schädlingsabwehrende Eigenschaften haben. Wenn bestimmte Blüten um Sonnenblumen herum gepflanzt werden, können sie Schädlinge fernhalten und Bestäuber und nützliche Raubinsekten anziehen. Diese Pflanzen müssen die gleichen Standortbedingungen wie Sonnenblumen haben. Volle Sonne, gut durchlässiger Boden und durchschnittliche Bewässerung sind ein Muss. Idealerweise sollten die blühenden Pflanzen ebenso robust sein wie Sonnenblumen und außer gelegentlichem Gießen nur sehr wenig zusätzliche Pflege benötigen. Einige blühende Pflanzen, die diese Standortanforderungen erfüllen, sind:
- Coreopsis
- Calendula
- Lupine
- Carolina Rose
- Spurge
- Blazing Star
Viele unserer einheimischen Prärieblumen können zusammen mit Sonnenblumen gepflanzt werden. Wildblumen fördern zusätzlich die Bestäubung und sind oft ein hervorragender Lebensraum für Wildtiere und bieten ihnen Nahrung. Als zusätzlicher Bonus sind Wildblumen an die Region angepasst und autark.
Die vier Schwestern
Sonnenblumen und Mais bilden zusammen einen windbrechenden, stützenden Schirm. In Gebieten mit starkem Wind können junge Maisstängel umknicken, aber durch die Zwischenpflanzung von Sonnenblumen zwischen den Maispflanzen werden diese gestützt und geschützt. Die Blumen fördern auch die Bestäuber, die für die Bildung von Zuckermaiskolben notwendig sind. Interessanterweise bieten die Sonnenblumen den Vögeln auch eine ablenkende Nahrungsquelle, sodass sie den sich bildenden Mais in Ruhe lassen.
Sonnenblumen entziehen dem Boden viel Stickstoff, der wieder aufgefüllt werden muss. Wenn Bohnen hinzugefügt werden, geben sie Stickstoff an den Boden zurück und sorgen so für ein gesundes Gleichgewicht im Boden. Kürbisranken können sich über kleinere Sonnenblumensorten ranken, wodurch diese vom Boden ferngehalten werden und die Blüten der Sonne entgegenwachsen. Am Ende gibt es immer noch Sonnenblumenkerne zu ernten, aber die Erträge beim Gemüse sind besser.




