Schwarzfleckenkrankheit: Beseitigung von Schwarzflecken auf Blättern

Sie spazieren durch Ihren Garten und genießen das üppige Wachstum, das der Frühlingsregen hervorgebracht hat. Sie bleiben stehen, um ein bestimmtes Exemplar zu bewundern, und bemerken schwarze Flecken auf den Blättern der Pflanze. Bei näherer Betrachtung stellen Sie fest, dass die Blätter in einem ganzen Bereich Ihres Gartens schwarze Flecken aufweisen. Das kann doch nicht sein! Sie haben doch gar keine Rosen. Leider brauchen Sie diese auch nicht. Ihr Garten ist mit dem Schwarzfleckenkrankheitspilz befallen.

Was ist der Schwarzfleckenkrankheitspilz?

Lassen Sie sich nicht vom Namen täuschen. Diplocarpon rosae, oder Schwarzfleckenkrankheitspilz, ist nicht nur eine Krankheit der Rosen. Er kann jede Pflanze mit fleischigen Blättern und Stielen befallen, wenn die Bedingungen stimmen.

Sie haben bereits den ersten Schritt zur Behandlung der Schwarzfleckenkrankheit getan. Sie haben Ihren Garten regelmäßig kontrolliert und die Krankheit frühzeitig erkannt.

Der Schwarzfleckenkrankheitspilz beginnt sich im Frühjahr zu entwickeln, wenn die Temperaturen auf über 15 °C steigen und der Garten sechs bis neun Stunden lang kontinuierlich feucht ist. Sobald die Temperaturen auf über 21 °C steigen, breitet sich die Krankheit rasend schnell aus und lässt erst nach, wenn die Tagestemperaturen über 29 °C steigen. (29 °C).

Es beginnt mit winzigen schwarzen Flecken auf den Blättern, die nicht größer als ein Stecknadelkopf sind. Wenn sich der Pilz entwickelt, sind diese schwarzen Flecken auf den Blättern von einem gelben Ring umgeben. Bald verfärbt sich das gesamte Blatt gelb und fällt ab.

Behandlung von Schwarzfleckenkrankheit

Die Bekämpfung der schwarzen Blattflecken muss zweigleisig erfolgen. Da ihre Sporen mit dem Wind verbreitet werden und beim Gießen von Blatt zu Blatt spritzen, sollte die Behandlung der schwarzen Blattflecken ganz oben auf Ihrer Agenda stehen. Es gibt mehrere gute Fungizide auf dem Markt, von denen einige behaupten, biologisch zu sein. 

Sie sind in praktischen Sprühflaschen erhältlich, aber wenn Ihr Garten groß ist, sollten Sie vielleicht ein Konzentrat kaufen, das Sie in Ihrem Sprühgerät mischen können.

Neemöl ist eine weitere Alternative zur Behandlung von Schwarzfleckenkrankheit. Es handelt sich um ein Öl, das aus einem immergrünen Baum gewonnen wird. Es ist vollkommen natürlich und hat als wirksames Gartenfungizid bemerkenswerte Ergebnisse gezeigt. Ein Beispiel hierfür ist das Neemöl-Spray für Pflanzen mit Pfefferminzöl von Amazon, eine gebrauchsfertige Lösung.

Wenn Sie bei Gartenproblemen lieber auf Großmutters Hausmittel zurückgreifen, probieren Sie Folgendes: Mischen Sie einen gehäuften Esslöffel Natron (Backpulver) mit einem Liter Wasser für Ihre Sprühflasche. Fügen Sie einen Spritzer Gartenbauöl oder Gartenbauseife hinzu und voilà! Sie haben nun eine Methode zur Behandlung von Schwarzfleckenkrankheit, die den pH-Wert auf der Blattoberfläche so verändert, dass der Pilz nicht überleben kann.

Das Öl oder die Seife sorgt dafür, dass die Lösung haftet, und die Kosten liegen bei etwa vier Cent pro Gallone. Der nächste Schritt zur Beseitigung der Schwarzfleckenkrankheit ist die Vorbeugung und Pflege. Über den ersten Schritt haben wir bereits gesprochen. Untersuchen Sie Ihren Garten im Frühjahr regelmäßig.

Schwarze Flecken auf Pflanzengewebe breiten sich schnell aus. Beginnen Sie mit vorbeugenden Spritzungen, bevor die Temperaturen 60 Grad erreichen. Lesen Sie die Anweisungen auf dem Etikett für die von Ihnen gewählte Methode und befolgen Sie diese genau.

Bei Omas Rezept sollte eine leichte wöchentliche Dosis ausreichen. Sprühen Sie so lange weiter, bis die Temperaturen hoch genug sind, um den Schwarzfleckpilz ohne Spritzmittel zu beseitigen. Vermeiden Sie es, Ihre Pflanzen an bewölkten Tagen zu gießen. Strahlender Sonnenschein und eine gute Luftzirkulation sind unerlässlich, um den schwarzen Blattfleckenpilz loszuwerden.

Während eines Befalls sollten alle befallenen Pflanzenreste entsorgt werden. Es sieht vielleicht nicht schön aus, aber befallene Pflanzen sollten zurückgeschnitten werden, und im Herbst sollten alle Gartenabfälle weggeworfen oder verbrannt werden. Die Sporen können auf Pflanzenmaterial überwintern, überleben jedoch nicht in nacktem Boden.

Die gute Nachricht ist, dass der Schwarzfleckenkrankheitspilz die Wirtspflanze selten tötet. Die Beseitigung der Schwarzfleckenkrankheit erfordert viel Fleiß, aber am Ende lohnt sich der Aufwand.

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