
Die Schusslochkrankheit kann verschiedene Obstbaumarten befallen, wobei Aprikosenbäume besonders anfällig sind. Diese Pilzinfektion, früher als Coryneum-Fäule bezeichnet, bevorzugt feuchte Bedingungen, insbesondere im Frühjahr, und schädigt Knospen, Blätter, Triebe und Früchte. Vorbeugende Maßnahmen sind die besten Mittel zur Bekämpfung dieser Krankheit.
Erkennen von Schusslöchern an Aprikosenbäumen
Der Aprikosen-Schusslochpilz ist Wilsonomyces carpophilus. Er überwintert auf infizierten Knospen und auch auf Zweigen. Die Sporen auf diesen Teilen des Baumes können während der Winter- und Frühlingsregenfälle und durch Spritzwasser vom Boden übertragen werden. Diese Sporen benötigen 24 Stunden Feuchtigkeit, um sich festzusetzen und eine Infektion zu verursachen, sodass feuchte und feuchte Bedingungen tendenziell zur Ausbreitung dieser Krankheit führen. Aprikosen mit Schusslochkrankheit können eine Vielzahl von Symptomen aufweisen, aber der Name leitet sich von Flecken ab, die sich auf den Blättern bilden und dann abfallen, wobei sie kleine runde Löcher hinterlassen. Die ersten Anzeichen der Aprikosen-Schusslochkrankheit an Bäumen im Frühjahr sind violette Flecken auf den neuen Trieben, Knospen und Blättern. Die Flecken auf den Blättern, die zu Löchern werden, sind zunächst klein und haben oft einen gelben oder hellgrünen Rand. Bei schweren Infektionen fallen die Blätter frühzeitig ab, manchmal schon im Frühjahr. Eine ausgedehnte Infektion beginnt sich auch auf die sich entwickelnden Früchte auszuwirken und verursacht schorfige, raue Stellen, die sich auf der Oberseite der Früchte konzentrieren und abblättern können, wobei raue Flecken zurückbleiben.
Bekämpfung der Schusslochkrankheit bei Aprikosen
Die Behandlung der Aprikosen-Schusslochkrankheit ist schwierig, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Die besten Maßnahmen beginnen mit der Vorbeugung. Die Krankheit tritt am häufigsten unter feuchten Bedingungen auf. Daher ist es wichtig, dass die Bäume ausreichend Abstand zueinander haben, damit die Luft zirkulieren kann, und dass die Aprikosenbäume regelmäßig beschnitten werden, um die Luftzirkulation zwischen den Ästen zu ermöglichen. Vermeiden Sie Bewässerungsmethoden, bei denen Wasser auf die Äste spritzt. Wenn Sie Anzeichen der Krankheit feststellen, ist die beste Behandlungsmethode die Anwendung eines geeigneten Fungizids während der Ruhephase. Dies kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Krankheit auf gesundes Pflanzenmaterial im Frühjahr und während der Regen- und Feuchtperiode zu minimieren oder zu verhindern. Dies kann unmittelbar nach dem Laubfall oder kurz vor dem Austreiben im Frühjahr erfolgen. Sie sollten auch stark befallene Äste oder Zweige abschneiden und vernichten.




