Chinesische Gartengestaltung: Tipps für die Gestaltung chinesischer Gärten

Ein chinesischer Garten ist ein Ort der Schönheit, der Ruhe und der spirituellen Verbindung mit der Natur, der vielbeschäftigten Menschen die dringend benötigte Erholung von einer lauten, stressigen Welt bietet. Es ist nicht schwer, das stetig wachsende Interesse an dieser alten Kunstform zu verstehen. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihren eigenen chinesischen Garten anlegen können.

Chinesische Gartengestaltung

Drei wichtige Elemente eines chinesischen Gartens sind traditionell:

  • Wasser – steht für die lebendige, sich ständig verändernde Natur
  • Steine – symbolisieren Stabilität und Stärke
  • Pflanzen – die für Schönheit, Struktur und Bedeutung sorgen

Architektonische Elemente wie Pavillons und Teehäuser bieten einen Ort der Besinnung, der Unterhaltung und der Erfrischung.

Pflanzen im chinesischen Garten

Chinesische Gärten enthalten eine Vielzahl von Pflanzen, die ausgewählt wurden, um zu jeder Jahreszeit für Schönheit zu sorgen. Zu den chinesischen Gartenpflanzen können Bäume, Sträucher, Stauden, Einjährige und Wasserpflanzen gehören. Auch Bonsai-Pflanzen sind weit verbreitet. Bambus ist eine wichtige Pflanze, die Flexibilität symbolisiert. In ähnlicher Weise stehen Kiefern für Ausdauer und Lotusblumen für Reinheit. Weitere Pflanzen, die häufig in einem typischen chinesischen Garten zu finden sind, sind:

  • Magnolie
  • Azalee
  • Chrysanthemen
  • Olive
  • Spirea

Allerdings werden Pflanzen oft eher aufgrund ihrer Form, Ausgewogenheit und Textur ausgewählt als wegen auffälliger Blüten oder leuchtender Farben. Jede Pflanze wird sorgfältig aufgrund ihrer Schönheit und Bedeutung ausgewählt.

Wie man einen chinesischen Garten anlegt

Das Anlegen eines chinesischen Gartens ist gar nicht so schwer. Wählen Sie einen Platz für Ihren chinesischen Garten aus und erstellen Sie dann eine Skizze Ihrer Pläne. Ihr Garten sollte kompakt, asymmetrisch und für das Auge ansprechend sein. Entfernen Sie die vorhandene Vegetation und schaffen Sie ein Wasserspiel, wie einen Teich oder einen Bach, der oft den Mittelpunkt eines chinesischen Gartens bildet. Pflanzen Sie eine Bambusgruppe, aber vermeiden Sie invasive Arten, die Ihren sorgfältig geplanten chinesischen Garten überwuchern könnten. Wählen Sie andere Pflanzen, die jeder Jahreszeit Farbe und Struktur verleihen. Weitere Elemente können Formen sein, die auf Elemente der Natur verweisen, wie beispielsweise ein geschwungener Weg. Wenn möglich, fügen Sie ein architektonisches Element wie einen künstlichen Berg mit einem Pavillon hinzu. Viele chinesische Gärten sind von Mauern umgeben.

Chinesische vs. japanische Gärten

Japanische Gärten wurden ursprünglich von chinesischen Gärten beeinflusst, und beide sind friedliche, ruhige Orte, an denen man sich mit der Natur verbinden kann. Die beiden Stile weisen jedoch einige Unterschiede auf.

  • Chinesische Gärten sind in der Regel um ein aufwendiges, dekoratives Gebäude herum angelegt, das einen relativ großen Teil des Gartens einnimmt.
  • Die Gebäude befinden sich über oder neben einem Teich oder einem anderen Gewässer. Auch japanische Gärten enthalten Gebäude, diese sind jedoch schlicht, ohne aufwendige Verzierungen und oft teilweise oder vollständig vor Blicken verborgen.
  • Obwohl Felsen in beiden Stilrichtungen vorkommen, dienen sie in chinesischen Gärten oft als dramatischer Blickfang. In japanischen Gärten werden in der Regel kleinere, natürlicher wirkende Felsformationen verwendet.

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