
Unter Gärtnern wächst das Bewusstsein für die Verwendung nicht heimischer Pflanzen. Dies erstreckt sich auch auf den Anbau von Gemüse als Deckfrüchte. Was sind Deckfrüchte und gibt es Vorteile, wenn man heimische Pflanzen als Deckfrüchte verwendet? Lassen Sie uns dieses Phänomen untersuchen, damit Sie entscheiden können, ob der Anbau von Deckfrüchten mit heimischen Pflanzen für Sie geeignet ist.
Was sind Gemüse-Deckfrüchte?
Anstatt den Gartenboden am Ende der Vegetationsperiode zu pflügen, erkennen Gärtner den Wert der Aussaat von sogenannten „grünen” Gründüngungspflanzen. Diese Gemüse-Deckfrüchte werden im Herbst gepflanzt, wachsen über den Winter und werden dann im Frühjahr in den Boden eingearbeitet.
Deckfrüchte verhindern die Erosion des Gartenbodens und das Auswaschen von Nährstoffen über den Winter. Sobald diese Pflanzen in den Boden eingearbeitet sind, geben sie Nährstoffe an den Garten zurück. Leguminosen als Deckfrüchte haben die Fähigkeit, Stickstoff zu binden, und geben tatsächlich mehr Stickstoff an den Boden zurück, als sie verbraucht haben.
Zu den beliebtesten Deckfrüchten, die Gärtner verwenden, gehören Zottige Wicke, Weißklee und Winterroggen. Überraschenderweise handelt es sich hierbei nicht um einheimische Deckfrüchte Nordamerikas. Obwohl sie in der Regel nicht als invasiv gelten, haben sich diese Arten in den meisten Teilen der Welt naturalisiert.
Vorteile einheimischer Deckfrüchte
Gärtner und kommerzielle Erzeuger stellen positive Auswirkungen des Anbaus von Deckfrüchten mit einheimischen Pflanzen fest. Zu diesen Vorteilen gehören:
- Nützliche Insekten – Einheimische Deckfrüchte bieten natürlichen Nahrungs- und Lebensraum für einheimische Insektenpopulationen, die im selben Ökosystem leben. Dies fördert die Populationen nützlicher Insekten, die eine bessere Bekämpfung schädlicher invasiver Insekten ermöglichen.
- Bessere Anpassung – Einheimische Deckpflanzen sind gut an das lokale Klima angepasst. Sie können oft mit wenig bis gar keiner Bewässerung angebaut werden und erfordern weniger Pflege.
- Nicht invasiv – Während einige einheimische Pflanzen aggressive Tendenzen haben können, müssen Sie sich bei der Verwendung einheimischer Pflanzen keine Sorgen um die Bekämpfung der Ausbreitung invasiver Arten machen.
- Bessere Nährstoffrückführung – In der Regel haben einheimische Deckpflanzen tiefere Wurzeln als nicht-einheimische Arten. Während diese Pflanzen wachsen, ziehen sie Nährstoffe aus tieferen Schichten der Erde. Sobald diese einheimischen Deckpflanzen untergepflügt werden, werden diese Nährstoffe durch natürliche Zersetzung wieder näher an die Oberfläche zurückgeführt.
Auswahl einheimischer Pflanzen als Deckpflanzen
Gärtner, die sich für den Anbau von Gemüsepflanzen mit einheimischen Pflanzen interessieren, sollten sich am besten bei ihrem örtlichen Beratungsdienst oder ihrer Landwirtschaftsbehörde über einheimische Arten informieren. Oft sind Samen einheimischer Deckfrüchte schwer zu finden oder teuer in der Anschaffung.
Hier sind einige Arten, die bei der Verwendung einheimischer Pflanzen als Deckfrüchte in Betracht gezogen wurden:
- Einjähriges Ragweed
- Blauer Wildroggen
- Kalifornische Trespe
- Kanadische Goldrute
- Gewöhnliche Wollige Sonnenblume
- Gewöhnliche Schafgarbe
- Hookers Balsamwurz
- Phacelia tanacetifolia
- Prärie-Juni-Gras
- Purpur-Wicke
- Scharlachrote Gilia




