
Bei hervorragenden Wetterbedingungen, ausreichender und gleichmäßiger Bewässerung und optimalen Anbaubedingungen müssen sich Hobbywinzer nur darum kümmern, wie sie die Trauben vor den Vögeln retten können! Leider gibt es diese perfekte Kombination nicht jedes Jahr, was zu Rissen in den Trauben führt. Was genau sind die Ursachen für Risse in Trauben und was kann man dagegen tun? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.
Was verursacht das Aufplatzen von Trauben?
Die genaue Ursache für das Aufplatzen von Trauben ist noch umstritten, aber alle Seiten scheinen sich einig zu sein, dass es auf die Bewässerung zurückzuführen ist, entweder auf eine Überbewässerung oder auf eine Unterbewässerung. Trauben passen sich zwar an geringere Wasserverhältnisse an, aber der Ertrag wird dadurch verringert. Im Idealfall ist die Bewässerung für eine optimale Produktion und Qualität der Früchte unerlässlich. Der Zeitpunkt dieser Bewässerung ist von größter Bedeutung. Das Aufplatzen der Traubenschalen kann auch durch Krankheiten wie Mehltau oder Schädlinge wie die Traubenwicklerraupe verursacht werden. Das Aufplatzen der Trauben kann auch eine Folge der oben genannten Vögel sein, die die Beeren genauso lieben wie Sie, und es kann ein ständiger Kampf sein. Und dann ist da natürlich noch das Wetter. Plötzliche Regenschauer oder Hagel während der Reifezeit der Beeren machen sie anfällig für das Aufplatzen der Traubenschalen.
Was tun, wenn Traubenschalen aufplatzen?
Um zu verhindern, dass die Vögel die Trauben auffressen oder beschädigen, sollten Netze oder einzelne Beutel über die Trauben gestülpt werden. Sie können Mehltau mit einem Fungizid bekämpfen und die Traubenwickler auf zwei Arten bekämpfen. Entfernen und vernichten Sie zunächst abgestorbene Blätter, da der Schädling als Puppe in den abgefallenen Blättern überwintert. Zweitens sollte das Sprühen eines Insektizids nach der Blüte und erneut im Spätsommer den Schädling ausrotten. Sie können das Aufplatzen der Trauben vermeiden, indem Sie die Rebe tief und gründlich bis in den Wurzelbereich bewässern. In heißen Klimazonen sollte eine Furchenbewässerung alle zwei Wochen ausreichend sein, oder Sie sollten die Rebe mindestens einmal pro Woche mit einem Tropfbewässerungssystem bewässern. Wie bei allem gibt es auch hier ein empfindliches Gleichgewicht. Zu viel Wasser kann ebenfalls zum Aufplatzen der Trauben führen. Minimieren Sie den Wasserstress von der Blütezeit bis zur Reifephase, wenn die Beeren bei leichtem Druck nachgeben und der Zuckergehalt steigt. Grundsätzlich sollten Sie die Bewässerung konsequent durchführen, Stress in beide Richtungen vermeiden und sich an die Wetterbedingungen anpassen. Allerdings kann man Mutter Natur nicht kontrollieren, und trotz aller Bemühungen kann ein plötzlicher Sturm immer noch zum Aufplatzen der Trauben führen, wodurch die Früchte für Krankheitserreger anfällig werden und somit Krankheiten oder Fäulnis entstehen können.




