
Der Zuckerahorn (Acer saccharum) beflügelt mit seinem süßen Saft, der mit einem kleinen Zapfhahn gewonnen wird, und seinem inspirierenden Herbstlaub die Fantasie. Er ist einer der beliebtesten Bäume Amerikas und wurde in nicht weniger als vier Bundesstaaten zum Staatsbaum ernannt. Die Geschichte der Ahornbäume ist ebenso faszinierend wie der Baum selbst und erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte. Lesen Sie weiter und erfahren Sie interessante Details aus der Geschichte des Ahorns.
Geschichte des Ahorns
Die Geschichte des Ahorns begann vor Jahrhunderten. Ahornbäume gab es in Nordamerika schon seit Hunderten von Jahren, und der zuckerhaltige Saft wurde von den amerikanischen Ureinwohnern gewonnen. Die moderne Geschichte des Ahorns begann jedoch im Jahr 1663. Damals beschrieb der Chemiker Robert Boyle den Europäern diesen Baum aus der „Neuen Welt”.
Der Siedler John Smith war einer der ersten, der den von den amerikanischen Ureinwohnern verwendeten Prozess der Zuckerherstellung beschrieb. Er erwähnte auch andere interessante Verwendungszwecke des Ahornbaums, beispielsweise die Tatsache, dass die amerikanischen Ureinwohner aus der inneren Rinde des Baumes Hustenmittel herstellten. Zu den weiteren Verwendungszwecken des Ahornbaums gehörte im Laufe der Jahre auch die Herstellung von Seife aus Ahornholzasche. Die Siedler verwendeten die Rinde auch als Farbstoff.
Im Laufe der Zeit wurde bekannt, dass manche Menschen den Saft als Frühlingsstärkungsmittel konsumierten, während andere ihn zur Behandlung von Leber- und Nierenproblemen einnahmen. Die Gewinnung von süßem Saft hat in der Geschichte der Ahornbäume eine große Rolle gespielt. Und Zuckerahorn wird immer noch für die Zuckerproduktion angebaut. Im Osten der Vereinigten Staaten und Kanadas finden Sie riesige Flächen, die diesem Zweck dienen.
Eine weitere wichtige Verwendung von Ahornbäumen ist jedoch die Holzproduktion. Das Holz des Zuckerahorns ist außergewöhnlich dicht und hart. Deshalb wird es zur Herstellung von Möbeln und Schränken verwendet. Diese Bäume werden auch in der Landschaftsgestaltung eingesetzt, aber Zuckerahorne sind für kleine Gärten nicht geeignet. Der Baum kann bis zu 26 m hoch werden und wird unter anderem als Schattenbaum genutzt, da sein ausladendes Blätterdach das Sonnenlicht abhalten kann.
Zuckerahornbäume sind auch Zierpflanzen, die die Schönheit eines großen Gartens erheblich steigern. Die charakteristischen Blätter haben in der Regel fünf Lappen und werden größer als eine Männerhand. Im Herbst leuchten sie in feurigen Farben, bevor sie abfallen. Der Baum produziert geflügelte Samen, die interessant und attraktiv sind. Sie werden im September oder Oktober reif.




