Informationen zu Gerstenblattrost: Wie man Blattrost bei Gerstenpflanzen behandelt

Gerste ist eine der ältesten Kulturgetreidearten. Sie wird nicht nur als Nahrungsmittel für Menschen, sondern auch als Tierfutter und zur Alkoholherstellung verwendet. Blattrost auf Gerste ist wahrscheinlich seit Beginn des Anbaus um 8.000 v. Chr. eine Begleitkrankheit. Diese Pilzkrankheit kann die Produktivität der Pflanzen beeinträchtigen. Erfahren Sie, wie Sie Blattrost bei Gerste verhindern und höhere Erträge mit gesünderen Pflanzen erzielen können.

Informationen zu Blattrost bei Gerste

Laut Informationen über Gerstenblattrost scheinen diese Arten von Pilzerkrankungen wirtsspezifisch zu sein. Das bedeutet, dass Gerstenblattrost nur auf Gerste und anderen Pflanzen derselben Familie auftritt. Es handelt sich um eine Spätkrankheit, die zu Ernteausfällen führen kann. Zwischen 1900 und den 1950er Jahren kam es zu Infektionen in den USA und Kanada. In den USA waren vor allem die Bundesstaaten im Mittleren Westen und in den Great Plains betroffen. Heute gibt es gute Möglichkeiten zur Bekämpfung von Gerstenblattrost, sodass großflächige Ernteschäden nicht mehr so häufig vorkommen. Gerstenblattrost tritt in Jahren mit hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen Frühlingstemperaturen auf. Er tritt besonders häufig bei spät ausgesäten Kulturen auf. Die Symptome sind kleine, orangefarbene Massen mit einem helleren Hof auf der Blattoberfläche. Diese Massen sind Sporen, die vom Wind auf andere Pflanzen übertragen werden. Die optimalen Temperaturen für das Wachstum der Sporen liegen zwischen 16 und 22 °C. Die Sporen können während dieser Zeit in Abständen von 7 bis 10 Tagen Sekundärinfektionen verursachen. Bei starkem Befall zeigen die Pflanzenähren Läsionen und die Pflanzen sterben ab.

Bekämpfung von Gerstenblattrost

Es gibt mehrere Sorten, die gegen Blattrost bei Gerste resistent sind. Ein Wissenschaftler der University of Queensland, Dr. Lee Hickey, hat ein Gen entdeckt, das Resistenz gegen diese Krankheit sowie gegen Mehltau verleiht. In bestimmten Gebieten beherbergt die Sternblume die Sporen und sollte daher weit entfernt von Gerstenfeldern ausgerottet werden. Junge, selbst ausgesäte Gerstenpflanzen sollten entfernt werden, da sie dem Rostpilz einen Lebensraum bieten. Die Entfernung ist besonders wichtig in feuchten Sommern. Auch der Abstand zwischen den Pflanzen und eine gute Pflege sind entscheidend für die Vorbeugung und Behandlung von Blattrost bei Gerste. Der Großteil der heute angebauten Gerste stammt aus resistenten Sorten. Alte Sorten sind anfälliger für die Krankheit, da sie keine angeborene Resistenz gegen den Pilz haben. Blattfungizide bieten den besten Schutz. Sie müssen beim ersten Anzeichen von Läsionen angewendet werden. Alternativ können Sie zwischen dem Bestocken und dem Ährenschieben systemische Fungizide anwenden. Leider mutieren Rostkrankheiten häufig zu einer neuen Rasse, sodass das, was in einer Saison wirkt, in der nächsten möglicherweise nicht mehr wirkt. Wachsamkeit ist für die Bekämpfung dieser Krankheit von entscheidender Bedeutung, ebenso wie der Einsatz resistenter Sorten, die die Wahrscheinlichkeit einer Mutation des Pilzes verringern können.

Schreibe einen Kommentar