Informationen zu Ginstersträuchern: Bekämpfung von Ginstersträuchern in der Landschaft

Ginsterpflanzen, wie beispielsweise der Ginster (Cytisus scoparius), sind häufig entlang von Autobahnen, auf Wiesen und in gestörten Gebieten anzutreffen. Die meisten Ginsterarten wurden ursprünglich als Zierpflanzen eingeführt, aber einige Arten erwiesen sich als nützlich für den Erosionsschutz. Ginsterpflanzen können bis zu 2,5 m hoch werden und im Frühjahr spektakuläre Blütenpracht entfalten. Die Pflanze kann in manchen Gebieten etwas invasiv werden, aber mit ein wenig Wissen über Ginstersträucher können Sie die Pflanzen kontrollieren und gleichzeitig ihre Pflegeleichtigkeit und ihre prächtigen Blüten genießen.

Über Ginstersträucher

Besensträucher bilden kleine bis große Sträucher, die sehr schnell wachsen. Die Pflanzen sind sehr invasiv geworden, da sich ihre Samen schnell verbreiten und keimen. Diese schnelle Entwicklung macht die Pflanzen zu einer Bedrohung für einheimische Arten. Besensträucher bilden weit verzweigte Wurzelsysteme und dicke, zähe Stämme. Die Stämme sterben bei trockenem Wetter ab und bilden brennbare „Fackeln” aus Pflanzenmaterial. Es gibt mehrere Ginsterstraucharten, aber die häufigsten sind der schottische und der spanische Ginster, die zur Erosionsbekämpfung eingeführt wurden. Ginster kann 92 cm bis 3 m hoch werden und hat gewinkelte Stängel und kleine einfache bis dreiteilige Blätter. Die Stängelform unterscheidet die Ginsterstraucharten voneinander. Der schottische Ginster hat einen fünfeckigen Stamm, während der französische und der portugiesische Ginster 8 bzw. 10 eckige Stämme haben. Der spanische Ginster ist so stark eckig, dass er fast rund erscheint. Die leuchtend gelben Blüten sehen aus wie Erbsenschoten und entwickeln sich im Spätsommer zu schwarzen oder braunen Hülsen, die mit dunkelgrünen Samen gefüllt sind.

Wo wachsen Ginstersträucher?

Anstatt zu fragen, wo Ginsterbüsche wachsen, sollte man eher fragen, wo sie nicht wachsen. Der einzige Standort, der für Ginsterbüsche ungeeignet ist, ist ein feuchter, sumpfiger und schattiger Standort. Sie etablieren sich schnell in gestörten Gebieten, aber auch in Grasland und Wäldern. Ihre Anpassungsfähigkeit und ihr schnelles Wachstum können in einigen Gebieten zu einer invasiven Tendenz führen. In Gebieten mit geringem Befall kann die Bekämpfung von Ginsterbüschen durch mechanisches Ausreißen und kulturelle Maßnahmen helfen. Bei Pflanzen wie dem Schottischen Ginster, der eine bis zu 1,8 m lange Pfahlwurzel haben kann, kann dies jedoch schwierig sein. Hacken Sie die Pflanze im Frühjahr aus, wenn der Boden feucht ist und etwas nachgibt. Sie können auch das grüne Laub abschneiden und die Stängel austrocknen lassen. Anschließend sollten Sie kontrolliert abbrennen, um ein erneutes Austreiben der Pflanze zu verhindern.

Bekämpfung von Ginstersträuchern mit Chemikalien

Anstelle des Abbrennens können Sie die Stümpfe mit einem systemischen Herbizid bestreichen. Sie können auch ein Blattspray auftragen, das durch die Spaltöffnungen in den Blättern in das Gefäß- und Wurzelsystem der Pflanze gelangt. Die beste Zeit zum Sprühen ist zwischen April und Juli, wenn die Blätter trocken sind und die Temperaturen zwischen 15 und 26 °C liegen. Hinweis: Alle Empfehlungen zum Einsatz von Chemikalien dienen nur zu Informationszwecken. Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da biologische Methoden sicherer und umweltfreundlicher sind. HinweisObwohl Ginsterpflanzen attraktive, süß duftende Blüten hervorbringen, sind sie in vielen Gebieten zu einer starken Plage geworden. Bevor Sie diese Pflanze oder verwandte Arten in Ihren Garten pflanzen, sollten Sie sich bei Ihrer örtlichen Beratungsstelle erkundigen, ob dies in Ihrer Region zulässig ist.

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