
Die Louisiana-Iris hat eine der vielfältigsten Farbpaletten aller Irispflanzen. Es handelt sich um eine Wildpflanze, die in Louisiana, Florida, Arkansas und Mississippi vorkommt. Als Gartenpflanzen gedeihen diese juwelenfarbenen Schönheiten bis zur USDA-Zone 6. Gesunde Rhizome sind der Schlüssel zum Anbau von Louisiana-Iris, ebenso wie feuchter Boden. Es gibt fünf verschiedene Arten dieser unverwechselbaren Iris. Lesen Sie weiter, um wichtige Informationen über die Louisiana-Iris zu erhalten, darunter Anbau, Standort und Pflege.
Informationen zur Louisiana-Iris
Der Name „Iris“ leitet sich vom griechischen Wort für Regenbogen ab, was besonders auf die Iris-Pflanzen aus Louisiana zutrifft. Sie kommen in einer Vielzahl von Farben vor, was in erster Linie auf ihre Fähigkeit zurückzuführen ist, sich unter den fünf verschiedenen Arten – Iris fulva, I. brevicaulis, I. nelsonii, I. hexagona und I. giganticaerulea – untereinander zu kreuzen. Im Süden Louisianas kommen alle diese Arten nebeneinander vor und kreuzen sich auf natürliche Weise, was zu Farben führt, die in keiner anderen Irisgruppe zu finden sind. Es gibt ein paar wichtige Tipps für den Anbau von Louisiana-Iris, die zu gesunden, schönen Pflanzen in gemäßigten bis warmen Regionen führen. Diese Gruppe von Iris ist auch als „Louisianans“ bekannt. In der freien Natur wachsen sie in Gräben, Mooren, an Straßenrändern und auf anderen feuchten oder nassen Böden. Als Landschaftspflanzen gedeihen sie in der Nähe von Teichen, in Wassergärten, in Kübeln und in allen niedrigen Bereichen des Gartens, die Feuchtigkeit speichern. Die Blüten gibt es in den Farben Rost, Blau, Violett, Gelb, Rosa und Weiß sowie in Kombinationen der Kernfarben. Die Blüten stehen auf 61 bis 91 cm hohen Stielen. Diese leuchtenden Blüten haben einen Durchmesser von 8 bis 18 cm und erscheinen im frühen Frühling, gerade wenn sich der Boden und die Umgebungstemperaturen zu erwärmen beginnen. Die Blätter sind attraktiv und schwertförmig. Ausgewachsene Büschel von Louisiana-Iris-Pflanzen können eine Breite von 91 cm erreichen. Das Laub bleibt in wärmeren Regionen erhalten und verleiht dem Regengarten oder den ständig feuchten Beeten architektonische Spannung.
Wie man eine Louisiana-Iris pflanzt
Iris wächst aus Rhizomen, speziell angepassten unterirdischen Stängeln. Die Louisiana-Iris bevorzugt einen pH-Wert von 6,5 oder weniger und einen reichhaltigen, feuchten Boden. Diese Iris-Sorte gedeiht auch gut in kargen oder sogar lehmigen Böden. Wählen Sie einen Bereich im Garten, in dem die Pflanzen mindestens sechs Stunden Sonnenlicht erhalten, und setzen Sie die Rhizome im Spätsommer oder Herbst ein. In Beeten, die zum Austrocknen neigen, sollten Sie den Boden bis zu einer Tiefe von 20 cm mit Kompost aufbessern. Pflanzen Sie die Rhizome flach, sodass die Spitze gerade noch über dem Boden zu sehen ist. Achten Sie darauf, dass die Rhizome feucht oder sogar sumpfig bleiben. Düngen Sie im Frühjahr mit Komposttee oder verdünntem Fischdünger. In Wassergärten oder an Teichrändern kann es sinnvoll sein, Louisiana-Iris in Kübeln anzubauen. Achten Sie darauf, dass diese über große Drainagelöcher verfügen, und stellen Sie die Kübel ins Wasser.
Pflege der Louisiana-Iris
In Regionen, in denen mit anhaltendem Frost zu rechnen ist, sollten Sie einen organischen Mulch um die Rhizome herum auftragen. Dies kann auch Sonnenbrand der Rhizome in heißen Sommern verhindern. Nachdem die Frühlingsblüte vorbei ist, schneiden Sie die Stiele zurück, lassen Sie aber das Laub stehen. Einer der wichtigsten Aspekte bei der Pflege von Louisiana-Iris ist die Bewässerung. Diese Pflanzen dürfen nicht austrocknen, und in Hochbeeten, Kübeln oder an trockenen Standorten sollte so häufig zusätzlich bewässert werden, dass der Boden durchgehend feucht ist. Teilen Sie Louisiana-Iris im Spätsommer. Durch das Teilen werden alte Bestände der Pflanze wiederbelebt. Graben Sie den gesamten Rhizomklumpen aus und suchen Sie die Rhizome mit grünen Spitzen. Dies sind die Triebe, die in der nächsten Saison wachsen werden. Trennen Sie diese von den alten Rhizomen. Pflanzen Sie die neuen Rhizome sofort wieder ein, entweder im Beet oder in Kübeln.




