
Kompost-Experten haben viele Regeln für den Prozess. Sie warnen davor, dass jeder nicht ordnungsgemäß durchgeführte Schritt zu einem stinkenden, schimmeligen Abfallhaufen führt. Das muss nicht unbedingt zutreffen. Wenn Sie keinen Komposthaufen, keine Komposttrommel oder kein 3-Behälter-System haben, verzweifeln Sie nicht. Sie können die einfache Lösung des Kaltkompostierens nutzen. Diese Art des Kompostierens, bei der Sie nach und nach Material hinzufügen, zersetzt sich nicht so schnell wie ein heißer Komposthaufen, aber Sie können dennoch mit der Zeit die Früchte Ihrer Arbeit ernten.
Was ist passives Kompostieren?
Was ist passives Kompostieren? Es handelt sich um Kompostieren, bei dem Sie nach und nach Material hinzufügen, und der Prozess ist genau so, wie es klingt. Ein passiver Komposthaufen zersetzt sich bei kühleren Temperaturen langsamer, aber die kleinen Bakterien und Mikroben verrichten dennoch ihre Arbeit. Das Ergebnis dauert länger als bei herkömmlichen Methoden, aber es ist eine gute Möglichkeit, Garten- und Küchenabfälle im Winter oder in kühleren Jahreszeiten wiederzuverwenden.
Mit einem passiven Komposthaufen können Sie Garten- und Küchenabfälle sofort verwerten. Da Sie den Haufen kontinuierlich auffüllen, erwärmt sich das Kompostmaterial nicht wie bei einem herkömmlichen System. Ein Komposthaufen, den Sie nach und nach auffüllen, benötigt zwar immer noch das richtige Verhältnis von Grün- und Braunmaterial (Stickstoff und Kohlenstoff), um zu funktionieren, aber Sie müssen ihn nicht gleichmäßig schichten. Achten Sie nur darauf, dass Sie genügend braunes Material haben, um das feuchte grüne Material auszugleichen und zu verhindern, dass der Haufen zu feucht wird. Wie bei jedem Komposthaufen sollten Sie tierische Fette, Abfälle und Knochen vermeiden. Der Prozess kann 3 bis 6 Monate dauern, was deutlich länger ist als bei einem Heißkompostsystem.
Wie man einen Komposthaufen nach dem Prinzip „Add as you go” anlegt
Kaltkompostierung ist in ihrer Einfachheit wunderschön. Der passive Komposthaufen kann in Form von Gräben im Garten, Trommeln, Behältern oder einfach nur Haufen auf dem Boden angelegt werden. Die von Ihnen verwendete Einheit bestimmt, ob Sie Küchenabfälle hinzufügen können. Offene Systeme ziehen Nagetiere und Vögel an, daher ist es vielleicht am besten, sich an Gartenabfälle zu halten. Da sie sich nicht stark erwärmen, sollten Sie Unkrautsamen vermeiden, die nicht ausreichend kompostieren. Bauen Sie den Haufen nach und nach auf, sobald Material verfügbar ist, und achten Sie dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff und Kohlenstoff.
Pflege der Kompostierung nach dem Prinzip „Add As You Go”
Es gibt nur wenige feste Regeln für die Pflege eines Kaltkompostsystems. Um den Prozess zu beschleunigen und trockene und feuchte Stellen zu vermeiden, sollten Sie den Kompost regelmäßig wenden. Wie bei jedem Komposthaufen sollte er mäßig feucht, aber nicht durchnässt sein. Die hinzugefügten Materialien zersetzen sich schneller, wenn sie klein geschnitten sind. Wenn jedoch ganze Stücke wie beispielsweise ein Apfel vorhanden sind, machen Sie sich keine Sorgen. Diese werden ebenfalls kompostiert, allerdings dauert dies länger als bei Apfelstücken. Legen Sie eine Schicht braunes Material auf den Haufen, um zu verhindern, dass Fliegen Eier legen. Das ist schon alles. Dies ist eine einfache und bequeme Methode, um Garten- und Küchenabfälle zu entsorgen.




