
Rosmarinus officinalis ist der Kräuterrosmarin, den die meisten von uns kennen, aber wenn man „prostratus” zum Namen hinzufügt, erhält man den kriechenden Rosmarin. Er gehört zur gleichen Familie, den Lamiaceae oder Minzen, hat jedoch einen breiteren Wuchs und kann als elegante Bodendeckerpflanze verwendet werden. Die aromatischen Blätter und Stängel sind nach wie vor in der Küche verwendbar, und die hübschen hellblauen Blüten sind besonders attraktiv für Bienen. Lesen Sie weiter, um mehr über den kriechenden Rosmarin zu erfahren und Tipps zu erhalten, wie Sie diese Pflanze zur Verschönerung Ihres Gartens einsetzen können.
Informationen zum kriechenden Rosmarin
Der kriechende Rosmarin ist eine Sorte der krautigen Sträucher mediterranen Ursprungs. Die immergrüne Staude eignet sich gut zum Überziehen von Zäunen, Steingärten und Hochbeeten. Mit ihrem feinen, ledrigen Laub und ihren süßen Blüten bildet sie mit der Zeit eine attraktive Bodendeckerpflanze. Der Rosmarin-Bodendecker hat duftendes Laub, das Unkraut minimiert und eine hervorragende Ergänzung zu anderen trockenheitsresistenten Pflanzen darstellt. Rosmarin ist eine ausgezeichnete Xeriscape-Pflanze mit hoher Trockenheitstoleranz, sobald sie sich etabliert hat. Sie lässt sich gut mit den meisten anderen mehrjährigen Kräutern und trockenheitstoleranten Pflanzen kombinieren. Kriechende Rosmarinpflanzen können bis zu 91 cm hoch und 1 bis 2 m breit werden, mit schönen, überhängenden Stielen, die sich nützlich als Hängepflanze eignen. Die Blätter sind ledrig, hellgrau-grün und haben einen scharfen Geruch und Geschmack. Rosmarin-Bodendecker ist winterhart in den USDA-Klimazonen 8 bis 10, kann aber in kälteren Klimazonen in Kübeln verwendet und im Winter ins Haus gebracht werden. Er hat zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, von kulinarischen bis zu dekorativen, und Rosmarin soll auch das Gedächtnis verbessern.
Wie man kriechenden Rosmarin anbaut
Der Schlüssel zum erfolgreichen Anbau von kriechendem Rosmarin liegt in einer guten Drainage, da die Pflanzen unter feuchten Bedingungen sehr anfällig für Wurzelfäule sind. Etablierte Pflanzen gedeihen auch in verdichtetem Boden, junge Pflanzen müssen jedoch in lockerer Erde stehen, um das Wurzelwachstum zu fördern. In verdichteten Böden sollte der Bereich um die Wurzeln herum aufgelockert werden, um die Porosität zu verbessern und die Wurzeln mit Sauerstoff zu versorgen. Kriechender Rosmarin stammt aus den trockenen Gebieten des Mittelmeerraums. Daher benötigt er gut durchlässigen Boden und gedeiht sogar in Gebieten mit geringer Fruchtbarkeit. Pflanzen Sie ihn in leichten, porösen Boden und fügen Sie nach Bedarf etwas Sand oder Kies hinzu, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Der Strauch gedeiht gut in Kübeln, aber achten Sie darauf, ihn nicht zu übergießen. Lassen Sie den Boden vollständig austrocknen, bevor Sie ihn wieder gießen. Wählen Sie einen Standort mit sechs bis acht Stunden hellem Sonnenlicht. Rosmarin kann in Innenräumen schwierig zu züchten sein. Stellen Sie Kübelpflanzen nach Möglichkeit an einen sonnigen Standort, an dem die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist. In Übergangsgebieten können Sie das Kraut an einem geschützten Standort pflanzen und es reichlich mulchen, um es nachts bei Kälteeinbrüchen abzudecken, damit es leichte Fröste übersteht. Wenn einige Stängel der Kälte zum Opfer fallen, schneiden Sie sie ab und lassen Sie neues Wachstum aus der Basis entstehen. Sie können die Pflanze leicht zurückschneiden, um die Verzweigung zu fördern, oder sie sogar über eine Struktur führen, um einen ansprechenden Effekt zu erzielen. Rosmarin-Bodendecker kann auch über Felsen und andere Bereiche ranken, wo er als wirksame Kräuterbarriere und attraktiver lebender Mulch dient.




