
Permakultur ist ein Schlagwort, dessen Geschichte bis in die Mitte der 1970er Jahre zurückreicht. Die Praxis wird jedoch seit vielen Jahrhunderten von Zivilisationen wie den Ägyptern angewendet, die einen ausgefeilten Umgang mit dem Land pflegten. Heute können wir die Gestaltung von Permakultur-Gärten als Verwalter des Landes integrieren und gleichzeitig unsere Landschaften verschönern. Permakultur im Vorgarten ermöglicht eine dauerhafte Landwirtschaft, die in der Regel auch selbst angebaute Nahrungsmittel liefert.
Essbare Landschaftsgestaltung ist kein neues Konzept, aber in Kombination mit Permakultur in Vororten ist sie Teil eines nachhaltigen Systems. Die Gestaltung eines Permakultur-Gartens erfordert eine gewisse Planung, um Systeme zu entwickeln, die Hand in Hand für einen zyklischen Garten gehen. Ein gut geplanter Permakultur-Garten im Vorgarten bietet nahtlose Schönheit und leicht verfügbare Lebensmittel in einer Praxis, die die Rückführung von Nährstoffen in den Boden, das Wassermanagement und ein natürliches Ökosystem fördert.
Planung der Permakultur im Vorgarten
Der erste Schritt bei der Planung eines Permakultur-Gartens besteht darin, das gesamte Ziel als ein Gesamtsystem zu betrachten. Alle Bereiche der Landschaft sollten zusammenwirken, um ein gesundes Ökosystem zu fördern. Bevor Sie Pflanzen anlegen, sollten Sie die Neigung, die Bodenart, die Ausrichtung, die Beleuchtung und andere Einflussfaktoren für das Wachstum berücksichtigen. Verbessern Sie den Boden nach Bedarf, um das Pflanzenwachstum zu fördern und den Nährstoffgehalt und die Bodenbeschaffenheit zu verbessern.
Bei der Auswahl der Pflanzen sollten Sie darauf achten, dass Sie höhere Pflanzen mit kleineren Pflanzen darunter kombinieren. Verwenden Sie Pflanzen wie Bodendecker oder Deckfrüchte, um den Boden zu schützen, wenn eine Pflanze abgestorben ist oder die Fläche brach liegt. Pflanzen Sie die größten Bäume am äußeren Rand des Gartens, damit das Licht zu den anderen Pflanzen durchdringen kann.
Ideen für einen Nahrungswald
Die Anlage eines Nahrungswaldes ist eine interessante Möglichkeit, eine essbare Landschaft zu gestalten. Bei dieser Methode stehen größere Bäume wie Nuss- oder Kirschbäume über kleineren Bäumen und Sträuchern. Alle Pflanzen sollten ähnliche Anforderungen an den Standort und die gleiche Winterhärte haben. Das Pflanzen von halb winterharten Pflanzen im Schutz größerer Bäume kann zu ihrem Schutz beitragen. Kletterpflanzen ranken an Bäumen oder aufgestellten Strukturen empor. Gemüsegruppen werden nach Anbauanforderungen zusammengestellt und teilen sich den Platz mit Beerensträuchern und anderen Nahrungspflanzen. Wurzelgemüse kann in jeden freien Platz gepflanzt werden. Zierpflanzen wie Mangold oder Holunderbeeren tragen zur Attraktivität des Gartens bei. Begleitpflanzen wie Kräuter und Blumen wie Ringelblumen fördern die Gesundheit des Bereichs. Wählen Sie bei der Auswahl der Pflanzen eine Sorte, die das ganze Jahr über Nahrung liefert.
Infrastruktur eines Permakultur-Gartens
Während der Planung muss die Entwässerung des Geländes geprüft werden. Wenn es sumpfige Bereiche gibt, sollten Sie die Anlage einer Mulde oder eines Regengartens in Betracht ziehen. Schwerer Boden, der schlecht entwässert, kann mit Kompost verbessert werden. Die Bewässerung hat in einer essbaren Landschaft Priorität. Um Wasser zu sparen und es gezielt den Pflanzen zukommen zu lassen, die es am meisten benötigen, sollten Sie ein Tropfbewässerungssystem verwenden. Erwägen Sie die Installation einer Regentonne, um überschüssiges Wasser zu sammeln.
Stellen Sie sicher, dass die Pflanzen genügend Platz haben, wenn sie ausgewachsen sind, und richten Sie gegebenenfalls Stützkonstruktionen ein. Errichten Sie bei Bedarf einen Zaun, um die Pflanzen vor Rehen und anderen Tieren zu schützen. Halten Sie Pflanzen, die sich ausbreiten, wie z. B. Himbeeren, in einem Kübel oder mit einer unterirdischen Barriere zurück. Wenn der Permakultur-Vorgarten wächst, sollten Sie erwägen, vorhandene Sträucher durch essbare Pflanzen zu ersetzen.




