
Oncidium-Orchideen sind aufgrund ihres charakteristischen Blütenmusters auch als „tanzende Damen” oder „tanzende Puppen” bekannt. Sie haben so viele flatternde Blüten an jedem Stiel, dass man sagt, sie sähen aus wie mit Schmetterlingen bedeckte Äste, die im Wind wehen. Oncidium-Orchideen haben sich im Regenwald entwickelt und wachsen an Ästen in der Luft statt im Boden. Wie bei vielen anderen Orchideenarten hängt die Pflege von Oncidium-Orchideen davon ab, dass die Pflanzen in einem lockeren, gut durchlässigen Wurzelmedium gehalten werden und die Umgebung nachgeahmt wird, in der sie sich ursprünglich entwickelt haben. Wie man Oncidium-Tanzende Damen pflegtWas ist eine Oncidium-Orchidee? Es handelt sich um eine Art, die sich ohne Erde entwickelt hat (epiphytisch) und lange, mit bunten Blüten bedeckte Blütenstände bildet. Beginnen Sie mit der Zucht von Oncidium-Orchideen, indem Sie die richtige Wurzelmischung auswählen. Ein Allzweck-Orchideensubstrat mit kleinen Mengen Sphagnummoos und Perlit, gemischt mit gehackter Kiefern- oder Tannenrinde, sorgt für die richtige Drainage und Belüftung der Orchideenwurzeln. Oncidium wächst ziemlich schnell und muss möglicherweise alle zwei Jahre umgetopft werden. Zur Pflege von Oncidium-Orchideen gehört es, einen hellen Standort für die Pflanzgefäße zu finden. Diese lichtliebenden Pflanzen benötigen täglich ein bis mehrere Stunden Sonnenlicht. Fühlen Sie die Blätter Ihrer Pflanze, um ihren Lichtbedarf zu bestimmen – Pflanzen mit dickeren, fleischigeren Blättern benötigen mehr Sonnenlicht, während Pflanzen mit dünneren Blättern mit weniger auskommen. Wenn Sie sich mit der Pflege von Oncidium-Orchideen beschäftigen, werden Sie feststellen, dass diese Pflanzen in Bezug auf die Temperatur recht anspruchsvoll sind. Sie mögen es tagsüber sehr warm, durchschnittlich etwa 27 bis 29 °C. Hitzespitzen von bis zu 38 °C schaden diesen Pflanzen nicht, wenn sie sich danach wieder abkühlen. Nachts bevorzugt Oncidium jedoch eine etwas kühlere Umgebungstemperatur von etwa 18 °C. Ein so großer Temperaturbereich kann für die meisten Zimmerpflanzenzüchter eine Herausforderung sein, lässt sich aber in einem durchschnittlichen kleinen Gewächshaus leicht erreichen.




