
Feigen gehören zu den köstlichsten Früchten der Welt und lassen sich wunderbar anbauen. Feigen (Ficus carica) gehören zur Familie der Maulbeerengewächse und sind in der asiatischen Türkei, Nordindien und den warmen Mittelmeerregionen beheimatet, wo sie in voller Sonne gedeihen. Während eines kürzlich vergangenen warmen Sommers in der Provence haben wir jeden Tag Feigen vom Baum gepflückt und daraus ein köstliches und gesundes Dessert ohne großen Aufwand zubereitet. Feigen machen Spaß und sind relativ einfach anzubauen, aber es gibt ein paar wichtige Dinge, die man über die Pflege von Feigenbäumen wissen sollte.
Wie man Feigen im Garten anbaut
Pflege von Feigenbäumen
Neu gepflanzte Feigenbäume sollten um etwa die Hälfte zurückgeschnitten werden. Das mag beunruhigend erscheinen, gibt dem jungen Baum jedoch die Möglichkeit, sich auf die Bildung starker Wurzeln zu konzentrieren. Ihr Feigenbaum wird wahrscheinlich erst im zweiten oder dritten Jahr Früchte tragen, daher verschafft dieser frühe Rückschnitt ihm einen guten Start. Nachdem sich der Baum etabliert hat, sollte er jedes Jahr im späten Winter, kurz bevor er aus der Ruhephase erwacht, zurückgeschnitten werden. Düngen Sie Ihren Feigenbaum mit einem Pfund (0,5 kg) pro Jahr seines Alters oder pro Fuß (30,5 cm) Wachstum mit einem ausgewogenen Dünger.
Weiterführende Pflege des Feigenbaums
Die Wurzeln eines Feigenbaums wachsen in der Regel nahe der Bodenoberfläche. Regelmäßiges Gießen während der Wachstumsperiode ist unerlässlich. Das Mulchen mit Stroh oder Grasschnitt kann helfen, die Wurzeln feucht zu halten. Trockene Wurzeln können zu vorzeitigem Fruchtfall führen. Obwohl Feigenbäume nicht viele natürliche Feinde haben, können sie einige Probleme entwickeln. Das häufigste Problem bei Feigenbäumen sind wahrscheinlich Wurzelgallennematoden. Achten Sie beim Kauf eines neuen Feigenbaums darauf, dass er dieses Problem nicht bereits hat, indem Sie die Wurzeln vor dem Einpflanzen in den Boden oder einen Kübel untersuchen. Zu viel Wasser kann die flach wachsenden Wurzeln eines Feigenbaums zwar ertränken, aber regelmäßiges Gießen und Mulchen kann den Baum gesund halten. Andere, weniger häufige potenzielle Krankheiten sind:
- Feigenrost
- Feigensäurebildung
- Feigenmosaik
- Blattflecken
- Rosa Astfäule
- Baumwollwurzelfäule
Feigen sind erntereif und essbar, wenn die Früchte weich geworden sind. Nach der Ernte reifen sie nicht weiter, und unreife Feigen schmecken nicht besonders gut. Reife Feigen sind jedoch außergewöhnlich süß und köstlich.




