Spinnmilben auf Rosen loswerden

Spinnmilben können im Rosenbeet oder Garten ein hartnäckiges Schädlingsproblem darstellen. Einer der Gründe, warum Spinnmilben im Garten zu einem Problem werden, ist der Einsatz von Insektiziden, die ihre natürlichen Feinde töten. Ein solches Insektizid ist Carbaryl (Sevin), das so gut wie alle natürlichen Feinde der Spinnmilben ausrottet und Ihren Rosenstrauch zu einem wahren Paradies für diese lästigen Schädlinge macht.

Symptome von Spinnmilbenbefall bei Rosen

Anzeichen dafür, dass Ihre Rosen von Spinnmilben befallen sind, sind Verfärbungen oder Bräunungen der Blätter/des Laubs und Verbrennungen an den Blättern. Unbehandelt kann die Schädigung des Laubs zum Blattverlust und sogar zum Absterben der Rosenpflanze führen. Wenn die Population der Spinnmilben auf Rosen hoch ist, bilden sie ein Gespinst auf den Pflanzen. Es sieht dann aus, als wären die Rosen mit Spinnweben überzogen. Dieses Gespinst bietet ihnen und ihren Eiern einen gewissen Schutz vor Fressfeinden.

Bekämpfung von Spinnmilben auf Rosen

Um Spinnmilben mit chemischen Mitteln zu bekämpfen, ist ein sogenanntes Milbenbekämpfungsmittel erforderlich, da nur wenige Insektizide gegen Spinnmilben wirksam sind und viele das Problem sogar verschlimmern können. Die meisten Milbenbekämpfungsmittel gelangen nicht bis zu den Eiern, sodass 10 bis 14 Tage nach der ersten Anwendung eine weitere Anwendung erforderlich ist, um die Milben zu bekämpfen. Insektizide Seifen eignen sich ebenso wie bei der Bekämpfung von Zeltraupen gut zur Bekämpfung von Spinnmilben, erfordern jedoch in der Regel mehr als eine Anwendung.

Wichtig ist, dass Insektizide oder Mitizide nicht während der Hitze des Tages auf Rosensträucher oder andere Pflanzen aufgetragen werden sollten. Die beste Zeit für die Anwendung ist in den kühlen Morgen- oder Abendstunden. Eine weitere sehr wichtige Regel ist, dass die Pflanzen und Sträucher vor der Anwendung von Pestiziden gut gewässert werden müssen. Eine gut hydrierte Pflanze oder ein gut hydrierter Strauch reagiert weitaus weniger empfindlich auf das Pestizid.

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